Dafür kannst du es nutzen
Das Postfach vorsortieren lassen
Mails einordnen, beantworten oder weiterleiten, nach Regeln, die du in normalen Sätzen beschreibst
Termine aushandeln
Der Assistent schreibt hin und her, bis ein Termin steht, und trägt ihn ein
Anfragen bewerten
Neue Interessenten nach deinen Kriterien einsortieren, bevor jemand Zeit hineinsteckt
An Besprechungen teilnehmen
Der Assistent hört in Zoom, Meet oder Teams mit, schreibt mit und verfolgt das Vereinbarte
Telefonieren lassen
Es gibt Assistenten mit Stimme, die Anrufe annehmen oder selbst führen
An bestehende Programme andocken
Über 3.000 Anbindungen, darunter Slack, Gmail, HubSpot und Notion
Mit einer Vorlage anfangen
Fertige Assistenten für Postfach, Termine und Besprechungsnotizen
Kosten und Grenzen
Plus
29,99 $ je Person im Monat
3.000 Credits im Monat
Pro
99,99 $ je Person im Monat
15.000 Credits im Monat
Max
199,99 $ je Person im Monat
35.000 Credits im Monat
Enterprise
auf Anfrage
Anmeldung übers Firmenkonto, Protokolle, Zusagen für Gesundheitsdaten
Darauf musst du achten
Der Assistent entscheidet selbst — und liegt manchmal daneben.
Das ist der ganze Unterschied zu einem festen Ablauf: Er kommt mit unerwarteten Fällen zurecht und verhält sich dafür bei jedem Lauf ein wenig anders. Für alles, was nach außen geht, gehört ein Mensch dazwischen.
Die Qualität hängt an deiner Anweisung.
Ziel, Tonfall und ausdrückliche Grenzen entscheiden mehr über das Ergebnis als der Tarif — „niemals selbst zusagen“ ist eine solche Grenze.
Credits lassen sich kaum vorhersagen.
Eine Spanne von 2 bis 2.500 Credits je Aufgabe heißt im Klartext: Das Monatskontingent kann eine Woche halten oder drei.
Zum Speicherort der Daten bleibt der Anbieter unbestimmt.
Er nennt DSGVO-Konformität und SOC 2, eine externe Prüfung der Sicherheitsverfahren, und sagt zu, Daten nicht für das Training zu verwenden. Wo die Daten liegen, steht dort nicht — bei Personendaten vorher erfragen.
Postfach und Telefon sind die heikelsten Kanäle.
In beiden kommt ein Fehler unmittelbar bei der Kundschaft an; dort mit Freigabe durch einen Menschen starten und die Freigabe erst nach Wochen lockern.
Für wen es passt
Passt, wenn
Wer allein oder zu zweit arbeitet und Assistenzaufgaben abgeben will, ohne jemanden einzustellen. Wer im Vertrieb oder Kundendienst viele ähnliche, aber nie ganz gleiche Nachrichten bearbeitet — genau dort ist ein Werkzeug, das mitdenkt, einem starren Ablauf überlegen. Wer lieber in Sätzen beschreibt, was passieren soll, als Abläufe zu zeichnen.
Eher nicht, wenn
Wer einen Ablauf hat, der immer gleich ist. Dann sind Make oder Zapier billiger, schneller und vor allem vorhersagbar; ein Assistent, der jedes Mal neu entscheidet, ist dort keine Verbesserung, sondern ein zusätzliches Risiko. Wer nicht bereit ist, in den ersten Wochen jede Antwort gegenzulesen. Wer mit Gesundheits-, Personal- oder Mandantendaten arbeitet, ohne den Speicherort geklärt zu haben.
Ähnliche Tools
So legst du los
Auf lindy.ai ein Konto anlegen
Eine Vorlage wählen — etwa die für die Postfach-Vorsortierung — statt bei Null zu beginnen
Die Anweisung ausformulieren: Was ist das Ziel, in welchem Ton, und was darf der Assistent auf keinen Fall tun
Die Freigabe durch einen Menschen einschalten, bevor der Assistent zum ersten Mal etwas nach außen schickt
Nach zwei Wochen die Protokolle durchsehen und die Anweisung nachschärfen
Schreib die Grenzen auf, nicht nur die Aufgabe.
„Sag niemals einen Termin zu, ohne zu fragen“ verhindert mehr Schaden als jede Formulierungskunst im übrigen Text.
Lass die Freigabe länger an, als du für nötig hältst.
Die Fehler, die zählen, zeigen sich nicht in der ersten Woche.
Gib dem Assistenten Beispiele für gute Antworten.
Zeigen wirkt hier genauso viel stärker als beschreiben wie bei einem Chatbot.
Nimm die Besprechungsnotizen als Einstieg.
Das ist die Aufgabe mit dem geringsten Schaden im Fehlerfall und dem schnellsten sichtbaren Nutzen.
Sieh dir die Credit-Abrechnung nach der ersten Woche an.
Erst dann weißt du, ob der Tarif für euren Zuschnitt passt.