Dafür kannst du es nutzen
Alle Kanäle in einer Liste bündeln
E-Mail, der Chat auf der Website, WhatsApp und soziale Kanäle laufen in denselben Posteingang
Wiederkehrende Fragen von Fin beantworten lassen
Der KI-Agent antwortet selbst und gibt ab, wenn er nicht weiterkommt
Einen Hilfebereich betreiben
Dieselben Artikel, die Kunden lesen, sind die Wissensquelle des Agenten
Den Chat in die eigene Seite einbauen
Ein Skript im Seitenkopf, kein Projekt
Antworten vorschlagen statt senden lassen
Der Copilot schreibt den Entwurf, ein Mensch schickt ihn ab
Kunden von sich aus ansprechen
Hinweise im Produkt, Touren für neue Nutzer, Nachrichten an bestimmte Gruppen
Den Agenten auf einem fremden Helpdesk laufen lassen
Fin arbeitet auch auf Salesforce, HubSpot oder Freshdesk, ohne dass ihr den Posteingang wechselt
Nachsehen, was wirklich gelöst wurde
Auswertungen zu Lösungsquote, Themen und Übergaben an Menschen
Kosten und Grenzen
Testzugang
14 Tage kostenlos
Alle Funktionen, ohne Kreditkarte; im Test sind die Ergebnisse des KI-Agenten unbegrenzt
Essential
29 $ je Platz und Monat
Bei jährlicher Zahlung, monatlich 39 $. Posteingang, Hilfebereich, Chat — ein einziger Platz genügt zum Start
Advanced
85 $ je Platz und Monat
Bei jährlicher Zahlung, monatlich 99 $. Automatisierungen, 20 kostenlose Lite-Plätze zum Mitlesen, EU-Datenhaltung erst ab hier
Expert
132 $ je Platz und Monat
Bei jährlicher Zahlung, monatlich 139 $. 50 Lite-Plätze, mehr Verwaltung, Auswertung und Zusagen
Copilot
29 $ je Platz und Monat
Zusatz für den Assistenten, der euren Leuten Antworten vorschlägt; monatlich 35 $
Proactive Support Plus
99 $ im Monat
Zusatz für Nachrichten, die ihr von euch aus verschickt; 500 Stück enthalten, darüber je Stück
Darauf musst du achten
Die zweite Zahl steht nicht im Kopf der Preisseite.
Zu den Plätzen kommt der KI-Agent Fin mit 0,99 $ je Ergebnis, höchstens einem Ergebnis je Unterhaltung. Als Ergebnis zählt, wenn der Kunde nach Fins letzter Antwort zufrieden ist oder nicht weiter nachfragt — ebenso eine Übergabe am Ende eines hinterlegten Ablaufs. Gescheiterte Versuche und Übergaben, die deine eigenen Regeln auslösen, kosten nichts. Eine Vertriebsqualifizierung ist mit 9,99 $ zehnmal so teuer wie eine gelöste Serviceanfrage.
Überschlag das, bevor du unterschreibst.
300 Anfragen im Monat, davon zwei Drittel gelöst, sind rund 200 $ allein für Fin — dazu zwei Plätze zu je 29 $, macht rund 260 $. Bei 1.000 Anfragen im Monat sind es rund 660 $ für Fin, und die Plätze fallen daneben kaum noch ins Gewicht. Wer nur die 29 $ auf der Preisseite sieht, verrechnet sich um den Faktor zehn.
Das Werkzeug wird teurer, je besser es funktioniert.
Wer seine Artikel pflegt und die Lösungsquote von 50 auf 80 Prozent hebt, hat damit den Fin-Anteil der Rechnung um mehr als die Hälfte erhöht. Das ist kein Skandal — du bezahlst für erledigte Arbeit statt für Bereitschaft —, aber es ist der Satz, den sonst niemand schreibt, und er gehört in jede Planung.
Eine Lücke, die du erfragen musst.
Wer Fin ohne Intercom auf einem fremden Helpdesk betreibt, zahlt keine Plätze, dafür aber eine monatliche Mindestabnahme. Wie hoch die ist, steht nirgends öffentlich. Lass dir die Zahl und eine Obergrenze schriftlich geben, bevor du startest.
Ohne gepflegten Hilfebereich antwortet der Agent nicht.
Fin zieht seine Antworten aus deinen Artikeln und den angebundenen Systemen; was nirgends sauber steht, kann er nicht sagen. Die erste Arbeit ist Redaktion, nicht Technik — und sie hört nie ganz auf.
EU-Datenhaltung gibt es erst ab Advanced.
Auf Essential liegen die Daten in den USA, und ein bestehender Arbeitsbereich lässt sich nicht nachträglich in die EU umziehen — dafür braucht es einen neuen und einen Umzug von Hand. Abrechnungs- und Supportdaten verlassen die Region ohnehin. Wer mit Kundendaten arbeitet, entscheidet das vor der Anmeldung, nicht danach.
Automatisierte Kundenkommunikation hat rechtliche Kanten.
Dass ein Kunde mit einer KI spricht, die Einwilligung für Chat und ausgehende Nachrichten, der Auftragsverarbeitungsvertrag, Aufbewahrung und Löschung — das gehört vor dem Start mit jemandem geklärt, der dafür zuständig ist. Dieses Blatt beschreibt ein Produkt und ersetzt keine Rechtsberatung.
Für wen es passt
Passt, wenn
Betriebe zwischen fünf und fünfzig Leuten, die mehr Anfragen bekommen, als sich nebenbei beantworten lassen — und die selbst anfangen wollen, ohne Vertrieb, Projektteam und Machbarkeitsnachweis. Anmelden, Chat einbauen, in einer Woche laufen: das ist hier realistisch. Ab wann es sich rechnet, ist eine Rechnung und keine Meinung. Eine gelöste Anfrage kostet 0,99 $; dieselbe Antwort von Hand kostet fünf bis zehn Minuten. Der Vorteil je Anfrage ist also sofort da — was ihn auffrisst, sind die festen Posten: Plätze, Einrichtung und ein Hilfebereich, der gepflegt werden will. Diese Fixkosten trägt ein Betrieb ungefähr ab zwanzig Anfragen am Tag, von denen sich die Mehrzahl wiederholt. Im Hub ist das die kleine Größenordnung im Kundenservice: Zendesk AI Agents, Cognigy AI, Parloa, Agentforce und Octonomy nennen entweder keinen öffentlichen Preis oder rechnen ab Contact-Center-Größe.
Eher nicht, wenn
Unter etwa zehn Anfragen am Tag. Dann ist ein geteiltes Postfach die vernünftigere Antwort — Google Workspace und Microsoft 365 bringen es mit, es kostet nichts zusätzlich, und zu dritt lässt sich darin sauber arbeiten. Ebenfalls nicht geeignet: Wer das Telefon ins Zentrum stellt, wer Auflagen wie in Bank oder Versicherung erfüllen muss, wer eine Rechnung in Euro von einem deutschen Vertragspartner braucht — und wer keine Stunde in der Woche für die Artikel übrig hat, aus denen der Agent seine Antworten zieht. Ohne die Artikel bezahlst du einen Chat, der auf jede zweite Frage an einen Menschen weiterreicht.
Ähnliche Tools
So legst du los
Auf intercom.com den vierzehntägigen Test starten — eine E-Mail-Adresse genügt, keine Kreditkarte
Vorher die zwanzig häufigsten Fragen aufschreiben und als Artikel im Hilfebereich beantworten; genau daraus antwortet der Agent später
Das Chat-Fenster über ein Skript in die eigene Seite einbauen und die Support-Postfächer anbinden, damit alles in einer Liste landet
Fin zuerst auf einem einzigen Kanal und für einen einzigen Themenbereich freigeben und die Antworten eine Woche lang mitlesen
Vor Ende des Tests Tarif und Datenregion festlegen — die Region lässt sich später nicht mehr umstellen
Nach vier Wochen Lösungsquote und Fin-Rechnung nebeneinanderlegen und erst dann über den Ausbau entscheiden
Schreib die Artikel für Kunden, nicht für den Agenten.
Was ein Mensch versteht, versteht Fin auch — und ein guter Artikel beantwortet die Frage schon, bevor sie gestellt wird.
Fang mit dem Copilot an, nicht mit Fin.
Solange dein Team die Vorschläge nur abschickt, siehst du die Qualität, ohne dass ein Kunde sie ausbadet — und der Copilot kostet je Platz, nicht je Ergebnis.
Leg schriftlich fest, was Fin nicht anfassen darf.
Kündigungen, Beschwerden, Rückerstattungen, alles mit Frist. Übergaben, die deine eigenen Regeln auslösen, kosten außerdem nichts.
Sortier die abgegebenen Unterhaltungen nach Thema.
Das häufigste Thema ist immer ein fehlender Artikel — und der nächstgrößte Sprung in der Lösungsquote.
Behandle die Ergebnisse wie eine Handyrechnung.
Sie sind der Posten, der ohne Vorwarnung wächst; setz dir eine Zahl, ab der du hinsiehst, und prüf sie monatlich.
Nimm Lite-Plätze für alle, die nur mitlesen.
Ab Advanced sind zwanzig davon kostenlos — Buchhaltung und Technik brauchen keinen vollen Platz.