Intercom

Der Kundenservice-Baukasten für kleine Teams — bezahlt wird je gelöster KI-Anfrage

Dafür kannst du es nutzen

Alle Kanäle in einer Liste bündeln

E-Mail, der Chat auf der Website, WhatsApp und soziale Kanäle laufen in denselben Posteingang

Wiederkehrende Fragen von Fin beantworten lassen

Der KI-Agent antwortet selbst und gibt ab, wenn er nicht weiterkommt

Einen Hilfebereich betreiben

Dieselben Artikel, die Kunden lesen, sind die Wissensquelle des Agenten

Den Chat in die eigene Seite einbauen

Ein Skript im Seitenkopf, kein Projekt

Antworten vorschlagen statt senden lassen

Der Copilot schreibt den Entwurf, ein Mensch schickt ihn ab

Kunden von sich aus ansprechen

Hinweise im Produkt, Touren für neue Nutzer, Nachrichten an bestimmte Gruppen

Den Agenten auf einem fremden Helpdesk laufen lassen

Fin arbeitet auch auf Salesforce, HubSpot oder Freshdesk, ohne dass ihr den Posteingang wechselt

Nachsehen, was wirklich gelöst wurde

Auswertungen zu Lösungsquote, Themen und Übergaben an Menschen

Kosten und Grenzen

Testzugang

14 Tage kostenlos

Alle Funktionen, ohne Kreditkarte; im Test sind die Ergebnisse des KI-Agenten unbegrenzt

Essential

29 $ je Platz und Monat

Bei jährlicher Zahlung, monatlich 39 $. Posteingang, Hilfebereich, Chat — ein einziger Platz genügt zum Start

Advanced

85 $ je Platz und Monat

Bei jährlicher Zahlung, monatlich 99 $. Automatisierungen, 20 kostenlose Lite-Plätze zum Mitlesen, EU-Datenhaltung erst ab hier

Expert

132 $ je Platz und Monat

Bei jährlicher Zahlung, monatlich 139 $. 50 Lite-Plätze, mehr Verwaltung, Auswertung und Zusagen

Copilot

29 $ je Platz und Monat

Zusatz für den Assistenten, der euren Leuten Antworten vorschlägt; monatlich 35 $

Proactive Support Plus

99 $ im Monat

Zusatz für Nachrichten, die ihr von euch aus verschickt; 500 Stück enthalten, darüber je Stück

Stand der Preise: 24. August 2026, von intercom.com/pricing, fin.ai/pricing und den Preis-Hilfeartikeln von Intercom. Abgerechnet wird ausschließlich in US-Dollar — Wechselkurs und Umsatzsteuer kommen für einen deutschen Betrieb obendrauf. Und das Wichtigste: Die Platzpreise oben sind meist die kleinere Hälfte der Rechnung. Die größere steht im ersten Haken.

Darauf musst du achten

Die zweite Zahl steht nicht im Kopf der Preisseite.

Zu den Plätzen kommt der KI-Agent Fin mit 0,99 $ je Ergebnis, höchstens einem Ergebnis je Unterhaltung. Als Ergebnis zählt, wenn der Kunde nach Fins letzter Antwort zufrieden ist oder nicht weiter nachfragt — ebenso eine Übergabe am Ende eines hinterlegten Ablaufs. Gescheiterte Versuche und Übergaben, die deine eigenen Regeln auslösen, kosten nichts. Eine Vertriebsqualifizierung ist mit 9,99 $ zehnmal so teuer wie eine gelöste Serviceanfrage.

Überschlag das, bevor du unterschreibst.

300 Anfragen im Monat, davon zwei Drittel gelöst, sind rund 200 $ allein für Fin — dazu zwei Plätze zu je 29 $, macht rund 260 $. Bei 1.000 Anfragen im Monat sind es rund 660 $ für Fin, und die Plätze fallen daneben kaum noch ins Gewicht. Wer nur die 29 $ auf der Preisseite sieht, verrechnet sich um den Faktor zehn.

Das Werkzeug wird teurer, je besser es funktioniert.

Wer seine Artikel pflegt und die Lösungsquote von 50 auf 80 Prozent hebt, hat damit den Fin-Anteil der Rechnung um mehr als die Hälfte erhöht. Das ist kein Skandal — du bezahlst für erledigte Arbeit statt für Bereitschaft —, aber es ist der Satz, den sonst niemand schreibt, und er gehört in jede Planung.

Eine Lücke, die du erfragen musst.

Wer Fin ohne Intercom auf einem fremden Helpdesk betreibt, zahlt keine Plätze, dafür aber eine monatliche Mindestabnahme. Wie hoch die ist, steht nirgends öffentlich. Lass dir die Zahl und eine Obergrenze schriftlich geben, bevor du startest.

Ohne gepflegten Hilfebereich antwortet der Agent nicht.

Fin zieht seine Antworten aus deinen Artikeln und den angebundenen Systemen; was nirgends sauber steht, kann er nicht sagen. Die erste Arbeit ist Redaktion, nicht Technik — und sie hört nie ganz auf.

EU-Datenhaltung gibt es erst ab Advanced.

Auf Essential liegen die Daten in den USA, und ein bestehender Arbeitsbereich lässt sich nicht nachträglich in die EU umziehen — dafür braucht es einen neuen und einen Umzug von Hand. Abrechnungs- und Supportdaten verlassen die Region ohnehin. Wer mit Kundendaten arbeitet, entscheidet das vor der Anmeldung, nicht danach.

Automatisierte Kundenkommunikation hat rechtliche Kanten.

Dass ein Kunde mit einer KI spricht, die Einwilligung für Chat und ausgehende Nachrichten, der Auftragsverarbeitungsvertrag, Aufbewahrung und Löschung — das gehört vor dem Start mit jemandem geklärt, der dafür zuständig ist. Dieses Blatt beschreibt ein Produkt und ersetzt keine Rechtsberatung.

Für wen es passt

Passt, wenn

Betriebe zwischen fünf und fünfzig Leuten, die mehr Anfragen bekommen, als sich nebenbei beantworten lassen — und die selbst anfangen wollen, ohne Vertrieb, Projektteam und Machbarkeitsnachweis. Anmelden, Chat einbauen, in einer Woche laufen: das ist hier realistisch. Ab wann es sich rechnet, ist eine Rechnung und keine Meinung. Eine gelöste Anfrage kostet 0,99 $; dieselbe Antwort von Hand kostet fünf bis zehn Minuten. Der Vorteil je Anfrage ist also sofort da — was ihn auffrisst, sind die festen Posten: Plätze, Einrichtung und ein Hilfebereich, der gepflegt werden will. Diese Fixkosten trägt ein Betrieb ungefähr ab zwanzig Anfragen am Tag, von denen sich die Mehrzahl wiederholt. Im Hub ist das die kleine Größenordnung im Kundenservice: Zendesk AI Agents, Cognigy AI, Parloa, Agentforce und Octonomy nennen entweder keinen öffentlichen Preis oder rechnen ab Contact-Center-Größe.

Eher nicht, wenn

Unter etwa zehn Anfragen am Tag. Dann ist ein geteiltes Postfach die vernünftigere Antwort — Google Workspace und Microsoft 365 bringen es mit, es kostet nichts zusätzlich, und zu dritt lässt sich darin sauber arbeiten. Ebenfalls nicht geeignet: Wer das Telefon ins Zentrum stellt, wer Auflagen wie in Bank oder Versicherung erfüllen muss, wer eine Rechnung in Euro von einem deutschen Vertragspartner braucht — und wer keine Stunde in der Woche für die Artikel übrig hat, aus denen der Agent seine Antworten zieht. Ohne die Artikel bezahlst du einen Chat, der auf jede zweite Frage an einen Menschen weiterreicht.

Ähnliche Tools

So legst du los

  1. Auf intercom.com den vierzehntägigen Test starten — eine E-Mail-Adresse genügt, keine Kreditkarte

  2. Vorher die zwanzig häufigsten Fragen aufschreiben und als Artikel im Hilfebereich beantworten; genau daraus antwortet der Agent später

  3. Das Chat-Fenster über ein Skript in die eigene Seite einbauen und die Support-Postfächer anbinden, damit alles in einer Liste landet

  4. Fin zuerst auf einem einzigen Kanal und für einen einzigen Themenbereich freigeben und die Antworten eine Woche lang mitlesen

  5. Vor Ende des Tests Tarif und Datenregion festlegen — die Region lässt sich später nicht mehr umstellen

  6. Nach vier Wochen Lösungsquote und Fin-Rechnung nebeneinanderlegen und erst dann über den Ausbau entscheiden

Schreib die Artikel für Kunden, nicht für den Agenten.

Was ein Mensch versteht, versteht Fin auch — und ein guter Artikel beantwortet die Frage schon, bevor sie gestellt wird.

Fang mit dem Copilot an, nicht mit Fin.

Solange dein Team die Vorschläge nur abschickt, siehst du die Qualität, ohne dass ein Kunde sie ausbadet — und der Copilot kostet je Platz, nicht je Ergebnis.

Leg schriftlich fest, was Fin nicht anfassen darf.

Kündigungen, Beschwerden, Rückerstattungen, alles mit Frist. Übergaben, die deine eigenen Regeln auslösen, kosten außerdem nichts.

Sortier die abgegebenen Unterhaltungen nach Thema.

Das häufigste Thema ist immer ein fehlender Artikel — und der nächstgrößte Sprung in der Lösungsquote.

Behandle die Ergebnisse wie eine Handyrechnung.

Sie sind der Posten, der ohne Vorwarnung wächst; setz dir eine Zahl, ab der du hinsiehst, und prüf sie monatlich.

Nimm Lite-Plätze für alle, die nur mitlesen.

Ab Advanced sind zwanzig davon kostenlos — Buchhaltung und Technik brauchen keinen vollen Platz.