Windsurf

Der Gegenentwurf zu Cursor: großzügiger im Kostenlosen, ernster bei der Firmenfrage

Dafür kannst du es nutzen

Code schreiben lassen

Im Chat beschreiben, was passieren soll — Windsurf ändert die betroffenen Dateien selbst

Mehrschrittige Aufgaben abgeben

Der eingebaute Agent Cascade arbeitet eine Aufgabe über viele Dateien ab und korrigiert sich dabei selbst

Das ganze Projekt zum Nachschlagen geben

Windsurf liest den gesamten Code ein, damit die Antworten zu eurem Projekt passen und nicht zu irgendeinem

Weiterschreiben, während du tippst

Vorschläge für die nächsten Zeilen, spürbar schnell

Einzelne Stellen ändern

Eine Stelle markieren und in einem Satz sagen, was anders sein soll

Den Code im Haus behalten

Firmenkunden können Windsurf auf eigenen Servern betreiben, statt Code nach außen zu geben

Kosten und Grenzen

Free

0 €

Großzügig bemessen; für viele reicht die kostenlose Stufe dauerhaft

Pro

ab rund 15 $ im Monat

Zugang zu den stärkeren Modellen

Enterprise

nicht dokumentiert

Eigene Server, Hosting in Europa, Zertifizierungen

Stand der Preise: aus der bisherigen Tool-Übersicht übernommen und im August 2026 nicht nachgeprüft. Der Pro-Betrag stand dort in Dollar, der Firmentarif gar nicht — vor einer Entscheidung beim Anbieter nachsehen.

Darauf musst du achten

Jede Änderung gehört gelesen.

Auch Cascade trifft manchmal das Falsche; ein Agent ersetzt die Durchsicht nicht.

Ohne Programmierkenntnisse kommst du nicht weit.

Windsurf beschleunigt Leute, die Code beurteilen können — es ersetzt sie nicht.

Der erste Start dauert.

Bevor Windsurf mitreden kann, liest es das ganze Projekt ein; bei umfangreichem Code zieht sich das.

Nicht jede Erweiterung läuft.

Windsurf baut auf dem verbreiteten Editor VS Code auf und übernimmt fast alles daraus — einzelne Zusatzprogramme fehlen.

Datenschutz ist eine Tarifsache.

Privatmodus gibt es in den kleinen Stufen; Hosting in Europa und eigene Server erst im Firmentarif.

Für wen es passt

Passt, wenn

Entwicklerinnen und Teams, die eine KI im Editor wollen und beim vertrauten VS-Code-Aufbau bleiben. Besonders für Firmen, in denen die Frage „wo liegt unser Code“ mitentscheidet — dafür hat Windsurf die weiter reichenden Antworten. Und für alle, die erst einmal ohne Rechnung arbeiten wollen: Die kostenlose Stufe ist die großzügigste in diesem Vergleich.

Eher nicht, wenn

Wer nicht programmiert — dann führt hier kein Weg hinein, und Lovable oder V0 sind die passenden Werkzeuge. Wer schon mit Cursor arbeitet und zufrieden ist: Die beiden sind sich so ähnlich, dass ein Wechsel selten den Aufwand lohnt. Und wer auf bestimmte Zusatzprogramme aus VS Code angewiesen ist, sollte vorher prüfen, ob die wichtigen darunter laufen.

Ähnliche Tools

So legst du los

  1. windsurf.com/windsurf öffnen, herunterladen und ein Konto anlegen

  2. Beim ersten Start Einstellungen und Erweiterungen aus VS Code übernehmen

  3. Ein Projekt öffnen und warten, bis es eingelesen ist — erst dann sind die Antworten brauchbar

  4. Eine kleine Aufgabe an Cascade geben und das Ergebnis vollständig durchsehen

Leg die Hausregeln als Datei an.

In .windsurfrules steht, wie euer Code aussehen soll — sonst schreibt Windsurf in seinem eigenen Stil.

Teile die Arbeit auf.

Cascade für alles, was durch viele Dateien geht; der Inline-Chat für die eine Stelle, die du gerade ansiehst.

Zeig auf konkrete Dateien, statt sie zu beschreiben.

Mit dem @-Zeichen verweist du direkt auf Datei, Ordner oder Funktion.

Klär vor dem ersten Kundenprojekt, wo die Daten landen.

Privatmodus, Hosting in Europa und eigener Server sind drei Stufen mit drei Preisen.

Bleib bei der kostenlosen Stufe, bis sie wirklich eng wird.

Sie reicht länger, als man erwartet.