Dafür kannst du es nutzen
Bilder erzeugen, die du weitergeben darfst
Adobe trainiert nur auf lizenziertem Material und stellt Geschäftskunden bei Urheberrechtsansprüchen frei
Ein Bild in Photoshop ausbessern oder erweitern
Die generative Füllung arbeitet auf einer eigenen Ebene, das Original bleibt unangetastet
Vektoren erzeugen
Das Ergebnis kommt als bearbeitbare Pfade in Illustrator an, nicht als Pixelbild
Kurze Videoclips erzeugen
Aus einem Text oder aus einem Standbild, direkt neben Premiere
Sprache, Musik und Geräusche erzeugen
Für Clips, denen noch die Tonspur fehlt
Auf die eigene Marke trainieren
Eigene Modelle auf Marken-Material, allerdings erst in den Firmentarifen
Kosten und Grenzen
Free
0 €
Ausprobieren, mit einer knappen Monatsmenge an Credits
Standard
rund 11 € im Monat
2.000 Credits, dazu ein festes Kontingent an Video und Audio
Pro
rund 22 € im Monat
4.000 Credits, dazu Photoshop und Express im Web
Pro Plus
rund 50 US-Dollar im Monat
10.000 Credits, für regelmäßige Produktion
Premium
rund 200 US-Dollar im Monat
50.000 Credits und Video ohne feste Obergrenze
Firmentarife
auf Anfrage
Rechtliche Freistellung, Verwaltung, eigene Modelle auf Marken-Material
Darauf musst du achten
Credits sind die eigentliche Währung.
Der Monatsbeitrag sagt wenig darüber, wie weit du kommst. Was du verbrauchst, hängt am Modell und an der Auflösung, und eine Sekunde Video kostet ein Vielfaches eines Bildes.
Die Rechtszusage hängt am Tarif.
Adobe stellt bei Urheberrechtsansprüchen frei, aber das gilt für die Geschäfts- und Enterprise-Tarife, nicht selbstverständlich für den Privattarif. Wer Kundenarbeit ausliefert, klärt das vorher und nicht hinterher.
Stilistisch ist es das braveste Werkzeug im Feld.
Sauber, sicher, selten überraschend. Wer ein Bild sucht, das jemanden anhält, kommt bei Midjourney schneller hin.
Ohne Creative Cloud verschenkst du die Hälfte.
Der eigentliche Gewinn ist die generative Füllung in Photoshop und Illustrator, nicht die Website. Als reines Web-Werkzeug gibt es günstigere.
Englische Prompts liefern deutlich bessere Ergebnisse.
Deutsch funktioniert, aber man sieht den Unterschied.
Für wen es passt
Passt, wenn
Wer ohnehin mit Photoshop, Illustrator oder Premiere arbeitet — dort sitzt der Gewinn, nicht auf der Firefly-Website. Und wer Bilder an Kunden ausliefert oder in einer regulierten Branche arbeitet und eine schriftliche Zusage zur kommerziellen Nutzung braucht.
Eher nicht, wenn
Wer erkunden und überrascht werden will — dafür ist Firefly zu artig. Wer nicht im Adobe-Abo steckt und nur gelegentlich ein Bild braucht: Dann zahlst du vor allem für eine Integration, die du nicht nutzt. Und wer viele Modelle gegeneinander stellen will, findet bei Freepik ein Dutzend unter einer Rechnung; bei Firefly gibt es nur Adobes eigenes.
Ähnliche Tools
So legst du los
firefly.adobe.com öffnen und mit der Adobe-ID anmelden — der Gratiszugang reicht für die ersten Versuche
Ein Motiv beschreiben und generieren lassen, um ein Gefühl für Fireflys Stil zu bekommen
Dieselbe Aufgabe danach in Photoshop über die generative Füllung lösen — dieser Unterschied ist der eigentliche Grund für Firefly
Vor der ersten Kundenarbeit den Tarif und die Freistellung klären
Schreib die Prompts auf Englisch.
Deutsch funktioniert, liefert aber sichtbar schwächere Bilder.
Nimm Firefly für die Fläche und Photoshop für den Feinschliff.
Ein Firefly-Bild, das unbearbeitet herausgeht, sieht man ihm an.
Beschreib Licht und Bildausschnitt mit, nicht nur das Motiv.
Firefly nimmt beides ernst und liefert sonst Katalogware.
Eigene Modelle lohnen erst im Team.
Wenn immer wieder derselbe Look gebraucht wird, trägt das Training; für den einzelnen Auftrag ist der Aufwand zu groß.