Dafür kannst du es nutzen
Bilder mit Haltung erzeugen
Midjourney trifft eine ästhetische Entscheidung, statt neutral zu bebildern
Stimmungen und Konzepte zeigen
Moodboards, Kampagnenideen und Storyboards, bevor irgendetwas produziert wird
Einen eigenen Look aufbauen
Moodboards und ein persönliches Profil machen den Stil über viele Bilder hinweg wiederholbar
Aus einem Standbild einen Clip machen
Kurze Bewegtbildsequenzen aus einem Bild oder direkt aus Text
Schnell viele Richtungen durchprobieren
Der Entwurfsmodus rendert deutlich schneller und ist fürs Suchen gedacht
Ein vorhandenes Bild als Vorlage nehmen
Bild- und Stilreferenzen halten den Look über wechselnde Motive stabil
Kosten und Grenzen
Basic
rund 10 $ im Monat, jährlich rund 8 $
Der Einstieg, mit knapper schneller Rechenzeit
Standard
rund 30 $ im Monat, jährlich rund 24 $
Der Normalfall: mehr Rechenzeit und unbegrenztes Erzeugen im Relax-Modus
Pro
rund 60 $ im Monat, jährlich rund 48 $
Viel Rechenzeit, dazu der Stealth-Modus für nicht öffentliche Bilder
Mega
rund 120 $ im Monat, jährlich rund 96 $
Für sehr hohe Mengen und Dauerbetrieb
Darauf musst du achten
Es gibt nichts umsonst.
Kein Gratiszugang, kein Probemonat, kein Schnuppern. Der erste Blick kostet einen Monatsbeitrag.
Deine Bilder sind öffentlich.
In den unteren Tarifen sieht die Gemeinschaft mit, was du erzeugst. Der Stealth-Modus, der das abstellt, sitzt erst im Pro-Tarif — für Kundenarbeit unter Verschwiegenheit ist das die eigentliche Tarifentscheidung.
Es macht, was es will.
Genau darin liegt die Stärke, und genau deshalb gelingt ein exaktes Produktfoto, ein bestimmtes Gesicht oder ein Logo damit nicht verlässlich. Wer ein Ergebnis erzwingen muss, greift daneben.
Lesbare Schrift im Bild ist Glückssache.
Wortmarken und Beschriftungen setzt man hinterher in einem Grafikprogramm auf, statt hundert Versuche zu verbrennen.
Gute Ergebnisse brauchen Übung.
Die ersten Bilder sind Zufall. Brauchbar wird es mit Erfahrung, Wiederholung und der Bereitschaft, zwanzig Bilder wegzuwerfen.
Die Modellreihe wechselt schnell.
Ein Prompt, der heute trägt, ergibt nach dem nächsten Modellsprung etwas anderes. Wer auf Wiederholbarkeit angewiesen ist, hebt Referenzbilder auf, nicht nur Prompts.
Für wen es passt
Passt, wenn
Wer visuell arbeitet und ein Bild sucht, das etwas auslöst — Art Direction, Kampagnenideen, Titelbilder, Stimmungen. Wer bereit ist, zwanzig Bilder zu erzeugen, um eines zu behalten, und das Auswählen als Teil der Arbeit versteht.
Eher nicht, wenn
Wer ein bestimmtes Produkt, ein bestimmtes Gesicht oder eine bestimmte Schrift genau abbilden muss. Wer nur gelegentlich ein Bild braucht — dann steht der Monatsbeitrag in keinem Verhältnis. Wer für Kunden unter Verschwiegenheit arbeitet und den Pro-Tarif nicht hat. Und wer ein fertiges Bild anschließend an einer Stelle ändern will: Dafür braucht es einen Editor, keinen Generator.
Ähnliche Tools
So legst du los
midjourney.com öffnen, Konto anlegen und einen Tarif wählen — ohne Abo läuft nichts
Den ersten Prompt vollständig schreiben: Motiv, Stil, Licht, Perspektive, Stimmung. Vier Wörter ergeben vier beliebige Bilder.
Aus den Ergebnissen eines weiterverfolgen statt neu anzufangen — die Varianten sind der eigentliche Arbeitsweg
Zum Suchen den Entwurfsmodus nehmen und erst das ausgewählte Motiv sauber ausrendern
Sammle in einem Moodboard, was dir gefällt.
Das ist der Unterschied zwischen einem schönen Einzelbild und einem wiedererkennbaren Look.
Bewerte viele Bilder, bevor du das persönliche Profil einschaltest.
Ohne Datenbasis lernt es nichts über deinen Geschmack.
Schreib konkret statt blumig.
Gegenlicht am späten Nachmittag wirkt, episch wirkt nicht.
Arbeite mit Bild- und Stilreferenzen, sobald mehrere Motive zusammengehören sollen.
Prompts allein halten den Look nicht.
Setz Schrift und Logo hinterher auf.
Ein Grafikprogramm erledigt in zwei Minuten, woran Midjourney eine Stunde scheitert.