Dafür kannst du es nutzen
Aus einem Standbild eine Szene machen
Das Bild gibt Look und Ausschnitt vor, Runway bringt es in Bewegung
Die Kamera führen
Zoom, Schwenk und Fahrt lassen sich vorgeben, statt auf sie zu hoffen
Eine Figur über mehrere Einstellungen durchhalten
Personen und Gegenstände bleiben von Schnitt zu Schnitt erkennbar
Eine gespielte Bewegung übertragen
Eine aufgenommene Darstellung wird auf eine erzeugte Figur gelegt
In einem vorhandenen Video aufräumen
Objekte oder Personen entfernen, Hintergründe tauschen
Lippen zum Ton bewegen
Erzeugte Figuren sprechen synchron zur Tonspur
Ein ganzes Video in einen anderen Look übersetzen
Der Stiltransfer läuft über die Sequenz statt Bild für Bild
Kosten und Grenzen
Free
0 $
125 Credits, einmalig — für einen ersten Blick, nicht zum Arbeiten
Standard
rund 12 $ je Person im Monat bei Jahreszahlung
625 Credits im Monat, kommerzielle Nutzung erlaubt
Pro
rund 28 $ je Person im Monat bei Jahreszahlung
2.250 Credits im Monat, für regelmäßige Produktion
Max
rund 76 $ je Person im Monat bei Jahreszahlung
9.500 Credits im Monat, für laufende Auftragsarbeit
Enterprise
auf Anfrage
Verwaltung, Freistellung und Zusagen für Marken
Darauf musst du achten
Credits sind die eigentliche Währung.
Der Monatsbeitrag ist die Eintrittskarte; was ein Projekt kostet, entscheiden die Sekunden und das gewählte Modell. Wer nach Monatspreis budgetiert, verrechnet sich.
Du zahlst die Fehlversuche mit.
Brauchbar wird eine Einstellung meist erst im dritten bis fünften Anlauf, und jeder Anlauf kostet. Das gehört in die Kalkulation, nicht in die Überraschung am Monatsende.
Es ist nicht schnell.
Ein guter Clip braucht Minuten, nicht Sekunden. Für mal eben zwischendurch ist das der falsche Ort.
Die Clips sind kurz.
Gedacht ist Runway für einzelne Einstellungen, nicht für Filme. Längeres entsteht durch Aneinanderreihen, und das ist Schnittarbeit.
Kommerzielle Nutzung erst im bezahlten Tarif.
Eine Freistellung bei Rechtsansprüchen gibt es nur im Enterprise-Bereich. Für Kundenarbeit gehört beides vorher geklärt.
Es setzt Handwerk voraus.
Wer weiß, was eine Einstellung ist, holt hier sehr viel heraus. Wer es nicht weiß, bekommt teure bewegte Bilder ohne Wirkung.
Für wen es passt
Passt, wenn
Kreativ- und Produktionsteams, die eine Bildidee als Bewegtbild zeigen wollen, bevor jemand eine echte Kamera anfasst. Agenturen, die Storyboards, Vorschauen und Kampagnenideen brauchen. Und alle, die ohnehin in Einstellungen, Anschlüssen und Bildsprache denken — genau das belohnt Runway.
Eher nicht, wenn
Wer heute drei Clips für den Feed braucht. Dafür ist Pika schneller, billiger und näher am Format. Wer ein sprechendes Gesicht will, ist bei Hedra oder Synthesia besser aufgehoben. Und wer kein Budget für Fehlversuche hat: Der erste Anlauf sitzt hier selten.
Ähnliche Tools
So legst du los
runway.com öffnen und ein Konto anlegen — die 125 Gratis-Credits reichen für ein, zwei Versuche
Nicht mit Text anfangen, sondern mit einem Bild: ein Standbild hochladen und bewegen lassen. Das Ergebnis ist deutlich berechenbarer.
Die Kamerabewegung ausdrücklich vorgeben, statt sie im Prompt zu erhoffen
Drei Varianten derselben Einstellung erzeugen und vergleichen, bevor du weitergehst
Plan Kurationszeit ein.
Das Auswählen ist die eigentliche Arbeit, nicht das Erzeugen.
Bau die Figur vorher als Standbild.
Ein Bild aus Midjourney als Vorlage hält sie über alle Einstellungen hinweg zusammen.
Beschreib eine Einstellung, keine Geschichte.
Ein Prompt ist ein Shot; wer drei Handlungen hineinpackt, bekommt Matsch.
Heb gelungene Prompts auf.
Derselbe Aufbau trägt über viele Projekte und spart die teuren ersten Anläufe.
Nutz für längere Sequenzen die Mehrfach-Einstellung
Statt Einzelclips zusammenzustückeln.