Dafür kannst du es nutzen
Ein Bild sprechen lassen
Ein Standbild plus eine Tonspur ergibt ein Video mit passender Mundbewegung
Eine gezeichnete Figur zum Leben erwecken
Illustrationen und stilisierte Charaktere tragen hier besser als Fotos
Ein Maskottchen bespielen
Einmal sauber angelegt, immer wieder verwendbar statt jedes Mal neu erfunden
Mimik und Gestik steuern
Die Figur bekommt einen Ausdruck und nicht nur bewegte Lippen
Eine Figur aus Text erzeugen
Für den Fall, dass weder Foto noch Zeichnung vorliegt
Den Ton mitbringen oder erzeugen lassen
Eigene Aufnahme hochladen oder Sprache im Werkzeug erzeugen
Kosten und Grenzen
Basic
rund 15 $ im Monat
1.500 Credits, langsamere Erzeugung, kommerzielle Nutzung erlaubt
Creator
rund 30 $ im Monat
5.400 Credits und schnellere Erzeugung — der Normalfall
Professional
rund 75 $ im Monat
14.400 Credits, schnellste Erzeugung, Zugang für Teams
Enterprise
auf Anfrage
Eigenes Kontingent, fester Ansprechpartner, schnellste Verarbeitung
Darauf musst du achten
Es wird schnell unheimlich.
Bei echten Fotos landet das Ergebnis leicht im Zwischenreich zwischen Mensch und Puppe. Gezeichnete und stilisierte Figuren tragen deutlich besser und altern besser.
Die Tonqualität entscheidet über alles.
Rauschen, Hall oder undeutliche Aussprache ruinieren die Lippenbewegung — sie richtet mehr aus als jede Einstellung im Werkzeug.
Fremde Gesichter sind tabu.
Ein Foto einer Person zu animieren heißt, ihr Bild und ihre Stimme zu benutzen. Ohne ausdrückliche Einwilligung ist das rechtlich heikel und je nach Zweck erheblich mehr als das.
Es ist auf Englisch optimiert.
Deutsche Lippenbewegung funktioniert, sitzt aber sichtbar ungenauer.
Es kann genau eine Sache.
Szene, Kamera und Schnitt gehören nicht dazu; alles um die sprechende Figur herum entsteht woanders.
Kurz wirkt natürlicher.
Zehn bis dreißig Sekunden halten die Illusion, längere Clips zeigen die Grenzen. Mehrere kurze Stücke zusammenzuschneiden ist der bessere Weg.
Für wen es passt
Passt, wenn
Marketing- und Social-Teams mit einer eigenen Figur — Maskottchen, Illustration, stilisierter Charakter — die reden soll. Erklärstücke, bei denen ein Gesicht mehr trägt als eine Stimme aus dem Off. Und alle, die eine Figur haben, aber keine Produktion.
Eher nicht, wenn
Wer ein Schulungs- oder Unternehmensvideo mit realistischem Sprecher in mehreren Sprachen braucht — dafür sind Synthesia und HeyGen gebaut. Wer eine Szene mit Umgebung, Kamera und Schnitt will, ist bei Runway richtig. Und wer mit dem Bild einer realen Person arbeiten möchte, ohne deren ausdrückliche Einwilligung zu haben: dann gar nicht.
Ähnliche Tools
So legst du los
hedra.com öffnen und ein Konto anlegen
Ein frontales, gut ausgeleuchtetes Bild wählen. Schräge oder dunkle Vorlagen sind der häufigste Grund für enttäuschende Ergebnisse.
Eine saubere Tonaufnahme hochladen oder Sprache erzeugen lassen und einen ersten kurzen Clip erstellen
Vor jedem Einsatz mit dem Bild einer realen Person deren Einwilligung einholen, schriftlich
Nimm eine gezeichnete Figur statt eines Fotos, wenn du die Wahl hast.
Das Ergebnis wirkt sicherer und rutscht nicht ins Unheimliche.
Leg die Figur einmal sauber an und verwende sie wieder.
Eine wiedererkennbare Figur ist mehr wert als zehn wechselnde.
Sprich den Text lieber selbst ein.
Betonung trägt die Animation stärker als jede erzeugte Stimme.
Teste zuerst mit fünf Sekunden Ton.
Wenn die Lippenbewegung dort nicht sitzt, sitzt sie auch nach dreißig Sekunden nicht — und der lange Lauf hat schon Credits gekostet.
Schreib den Text so, wie du ihn sprechen würdest.
Geschriebene Sätze wirken im Mund einer Figur steif.