ElevenLabs

Stimmen, die man nicht mehr als KI hört — und genau deshalb eine Einwilligungsfrage

Dafür kannst du es nutzen

Texte vorlesen lassen

Podcast, Hörbuch oder Video-Vertonung in Studioqualität, ohne Sprecherkabine

Die eigene Stimme klonen

Aus wenigen Sekunden Aufnahme entsteht eine Stimme, die künftig deine Texte spricht

Videos in andere Sprachen bringen

Das Dubbing-Studio übersetzt und passt die Lippenbewegung an, in über 70 Sprachen

Betonung steuern

Audio-Tags wie [pause] oder [whisper] geben Emotion, Pause und Nachdruck vor

Längere Produktionen aufbauen

Im Studio entstehen Hörbücher und Podcasts mit Kapiteln und mehreren Stimmen

Telefon- und Supportassistenten sprechen lassen

Eine Stimme wird mit einem Sprachmodell verbunden

Musik erzeugen

Die Musikfunktion liefert Tonspuren nach Vorgabe von Genre und Stimmung

Kosten und Grenzen

Free

0 €

10.000 Zeichen im Monat, zum Ausprobieren

Starter

ab rund 5 € im Monat

Der Einstieg; abgerechnet wird nach Zeichen, nicht nach Minuten

Enterprise

auf Anfrage

DSGVO- und SOC-2-Zusagen, auf Wunsch eigene Installation

Stand der Preise: Die Angaben stammen aus der Tool-Beschreibung vom Frühjahr 2026 und sind seither nicht nachgeprüft — vor dem Kauf beim Anbieter nachsehen. Zwischen Starter und Enterprise liegen weitere Stufen, die dort nicht beziffert sind.

Darauf musst du achten

Fremde Stimmen nur mit ausdrücklicher Einwilligung.

Die eigene zu klonen ist unproblematisch; die einer Kollegin, einer Kundin oder einer bekannten Person ohne schriftliche Freigabe ist es nicht — das ist der datenschutzrechtliche Kern dieser Seite und keine Formalie.

Es lässt sich missbrauchen.

Eine geklonte Stimme ist zugleich ein Werkzeug für Fälschungen; wo Menschen das Ergebnis für echt halten könnten, gehört ein Hinweis dazu.

Abgerechnet wird nach Zeichen.

Wer ein Hörbuch plant, rechnet das vorher hoch — ein einzelner langer Text kann ein Monatskontingent aufbrauchen.

Die Sprachqualität ist nicht überall gleich.

Englisch ist herausragend, Deutsch sehr gut, kleinere Sprachen schwanken.

Für wen es passt

Passt, wenn

Wer regelmäßig gesprochenes Material braucht und dafür weder Sprecherin noch Studio buchen will — Podcast-Intros, Hörbücher, Vertonung von Videos, mehrsprachige Fassungen desselben Films. Und wer eine Support- oder Telefonstimme braucht, die auf ein Sprachmodell antwortet.

Eher nicht, wenn

Wer Besprechungen mitschreiben lassen will — dafür gibt es Werkzeuge, die genau das tun und sonst nichts. Wer die Stimme einer anderen Person einsetzen möchte, ohne deren schriftliche Freigabe zu haben. Und wer Ton und Videoschnitt in einem Arbeitsgang erledigen will: Hier entsteht eine Tonspur, kein fertiges Video.

Ähnliche Tools

So legst du los

  1. Konto auf elevenlabs.io anlegen — kostenlos, mit 10.000 Zeichen im Monat

  2. Eine Stimme aus der Voice Library wählen, Text einfügen, erzeugen lassen

  3. Erst danach die eigene Stimme klonen — und dafür mehrere Testaufnahmen vergleichen

  4. Für alles, was länger ist als ein paar Absätze, ein Studio-Projekt anlegen statt Stück für Stück zu erzeugen

Setz Audio-Tags, statt Satzzeichen zu häufen.

[pause], [whisper] oder [excited] steuern die Betonung zuverlässiger als drei Ausrufezeichen.

Nimm nicht die erste Klon-Probe.

Manche Stimmen klonen schlecht; zwei, drei Aufnahmen zu vergleichen kostet zehn Minuten und entscheidet das Ergebnis.

Übersetze bestehende Videos, statt sie neu zu vertonen.

Das Dubbing-Studio behält die Stimmfarbe bei und spart den größten Teil der Arbeit.

Arbeite bei mehreren Sprechern im Studio.

Über einzeln erzeugte Schnipsel bleibt der Klang zwischen den Rollen nicht gleich.