Beam

KI-Agenten für die Sachbearbeitung — zwischen Probierkonto und Vertrag klafft eine Lücke

Dafür kannst du es nutzen

Papierkram lesen lassen

Der Agent versteht Rechnungen, Formulare und Mails, ohne dass jemand feste Felder definiert

Vorgänge von Anfang bis Ende bearbeiten

Nicht ein Schritt, sondern der ganze Fall — annehmen, prüfen, eintragen, antworten

Unklare Fälle abgeben

Ist der Agent unsicher, legt er den Vorgang einem Menschen vor, statt zu raten

Eine Arbeitsanweisung einlesen

Der Anbieter wirbt damit, dass aus einer bestehenden Verfahrensbeschreibung ein arbeitender Agent wird

An große Bestandssysteme andocken

Anbindungen an SAP, Oracle, ServiceNow und E-Mail gehören zum Angebot

Nachweisen, was passiert ist

Jeder Schritt wird protokolliert — in regulierten Branchen ist das die Voraussetzung, nicht die Kür

Selbst betreiben statt mieten

Betrieb in der Cloud, in einer eigenen Umgebung oder im eigenen Rechenzentrum

Kosten und Grenzen

Free

0 $

20 Vorgänge im Monat, zum Kennenlernen

Pro

50 $ im Monat

200 Vorgänge im Monat, ohne Begrenzung der Schritte

Scale

3.990 $ im Monat

Hohe Stückzahlen, drei Anbindungen, Betrieb mit Sicherheitsauflagen

Custom

auf Anfrage

Regelbetrieb, eigene Anbindungen, Begleitung durch den Anbieter

Stand der Preise: 23. August 2026, in US-Dollar. Die Lücke zwischen Pro und Scale ist kein Druckfehler — zwischen 50 und 3.990 $ im Monat gibt es beim Anbieter nichts. Wer über 200 Vorgänge im Monat kommt, verhandelt.

Darauf musst du achten

Zwischen Ausprobieren und Ernstfall liegt ein Sprung.

Der nächste Tarif über dem 50-Dollar-Tarif kostet 3.990 $ im Monat. Mit dem Probierkonto lässt sich also zeigen, dass etwas funktioniert, aber nicht schrittweise hineinwachsen.

Der Anbieter verkauft Projekte, nicht nur Software.

Die eigentliche Einführung läuft über mehrere Wochen gemeinsam mit dem Beam-Team; wer eine Software erwartet, die man am Montag selbst einrichtet, hat das falsche Werkzeug gewählt.

Ein schlechter Prozess wird durch KI nicht besser, sondern schneller schlecht.

Vor der Automatisierung gehört der Soll-Ablauf sauber aufgeschrieben — das ist die Arbeit, die niemand abnimmt.

Der Agent entscheidet selbst, und das muss geregelt sein.

Wer darf was freigeben, ab welcher Unsicherheit übernimmt ein Mensch, wer haftet im Zweifel — diese Fragen beantwortet keine Software.

Die Prüfsiegel stehen auf der Website, der Speicherort gehört in den Vertrag.

Der Anbieter nennt SOC 2 Typ II und ISO 27001, beides externe Prüfungen der Sicherheitsverfahren, dazu DSGVO und Betrieb in Europa oder im eigenen Rechenzentrum. Welche dieser Möglichkeiten in eurem Tarif enthalten ist, klärt sich erst im Angebot.

Für wen es passt

Passt, wenn

Häuser mit vielen gleichartigen, aber nicht identischen Vorgängen — Rechnungen, Anträge, Schadensmeldungen — die heute Menschen von Hand bearbeiten. Banken, Versicherungen, Logistik, Fertigung. Wer eine IT hat, die ein mehrwöchiges Einführungsprojekt tragen kann, und eine Fachabteilung, die den Soll-Ablauf beschreiben kann.

Eher nicht, wenn

Kleine Teams. Der Sprung vom Probierkonto in den nächsten Tarif ist zu groß, und die Einführung ist ein Projekt, kein Nachmittag. Wer einen Ablauf hat, der immer gleich läuft: Dann ist eine feste Kette in Make die bessere, billigere und vor allem nachvollziehbare Wahl — der ganze Zusatznutzen von Beam liegt darin, dass die Vorgänge eben nicht gleich sind. Und wer den Soll-Ablauf nicht aufschreiben kann, sollte damit anfangen und nicht mit Software.

Ähnliche Tools

So legst du los

  1. Auf beam.ai ein kostenloses Konto anlegen — 20 Vorgänge im Monat reichen, um die Bauform kennenzulernen

  2. Einen einzigen Vorgang aussuchen, der häufig vorkommt und heute messbar Zeit kostet

  3. Den Soll-Ablauf aufschreiben, bevor irgendetwas eingerichtet wird, samt der Stellen, an denen ein Mensch entscheiden muss

  4. Kennzahlen festlegen: Durchlaufzeit, Fehlerquote, und wie oft ein Mensch übernehmen musste

  5. Für alles darüber hinaus ein Gespräch mit dem Anbieter vereinbaren — der nächste Tarif beginnt bei 3.990 $ im Monat

Nimm den Vorgang, der oft vorkommt und messbar Aufwand verursacht.

Der spannendste Sonderfall ist der schlechteste Anfang.

Leg die Schwellen fest, ab denen ein Mensch übernimmt, bevor der erste Agent läuft.

Nachträglich sind sie eine Diskussion, vorher eine Einstellung.

Roll einen Prozess nach dem anderen aus.

Zwei gleichzeitig heißt, dass ihr bei Problemen nicht wisst, woran es lag.

Miss den Ausgangszustand, bevor ihr anfangt.

Ohne die Zahl von vorher gibt es hinterher keinen Beleg.

Klär früh, wer den Agenten pflegt.

Prozesse ändern sich, und ein Agent, den niemand nachzieht, wird still falsch.