Artisan

Kalt-Mails im großen Stil, verschickt von einem Agenten mit Vornamen

Dafür kannst du es nutzen

Kalt-Mails schreiben und verschicken lassen

Ava recherchiert jeden Kontakt und formuliert die Nachricht einzeln

Zielkontakte finden

Eine eingebaute Datenbank, nach Anbieterangabe mit über 300 Millionen Kontakten samt Kaufsignalen

Nachfassen ohne Handarbeit

Mehrstufige Sequenzen, Antworten werden vorsortiert, Rückläufer aussortiert

Die Zielgruppe eingrenzen

Filter nach Branche, Größe, Rolle und Signalen statt gekaufter Liste

Zustellbarkeit absichern

Postfächer werden aufgewärmt, der Versand über mehrere Domains verteilt

Ins CRM zurückschreiben

Salesforce, HubSpot und Pipedrive sind angebunden

Kosten und Grenzen

Team

kein öffentlicher Preis

Für den ersten ernsthaften Outbound-Betrieb, nach Anbieterangabe rund 2.500 Kontakte im Monat

Scale

kein öffentlicher Preis

Für mehrere Vertriebsleute und Segmente, nach Anbieterangabe rund 6.000 Kontakte im Monat

Enterprise

kein öffentlicher Preis

Eigenes Volumen, eigene Sicherheitsanforderungen, begleitete Einführung

Stand der Preise: 23. August 2026, von artisan.co. Die Preisseite nennt drei Stufen und keine einzige Zahl: Der Betrag wird nach Kontaktvolumen, Postfächern und Telefonie-Plätzen zugeschnitten und erst im Verkaufsgespräch genannt.

Darauf musst du achten

Ohne Zahl lässt sich nichts vergleichen.

Drei Stufen ohne Preis heißen: Du erfährst deinen Betrag erst im Gespräch und kannst ihn erst gegen ein anderes Angebot halten, wenn du beide Verkaufsprozesse durchlaufen hast.

Automatisierte Werbe-Mails haben in Deutschland Grenzen.

Ansprache ohne Einwilligung ist rechtlich heikel, und ein sauberer Weg zum Widerspruch ist Pflicht. Auch die Herkunft der Kontaktdaten gehört geprüft — beides vor der ersten Kampagne, von jemandem, der dafür geradesteht.

Autonom ist die Verpackung, nicht der Betrieb.

Auch ein Agent mit Vornamen braucht jemanden, der Antworten liest, Vorlagen nachschärft und die Notbremse kennt.

Zu viel Ähnlichkeit wirkt wie Spam.

Wenn tausend Empfänger fast denselben Text bekommen, merken sie das — und die Zustellbarkeit sinkt mit jeder Runde.

Englisch ist die Muttersprache des Produkts.

Deutsche Ansprache geht, ist aber nicht das, worauf optimiert wurde.

Für wen es passt

Passt, wenn

B2B-Teams mit scharf umrissenem Wunschkunden und einem Outbound-Betrieb, der bereits läuft und nur mehr Durchsatz braucht. Der ehrliche Vergleichsmaßstab ist die Stelle, die du sonst besetzen würdest.

Eher nicht, wenn

Wer allein oder zu zweit arbeitet und im Monat einige Dutzend Menschen anspricht — dafür ist ein solcher Vertrag zu teuer und zu träge. Auch nichts für erklärungsbedürftige Produkte mit langen Entscheidungswegen und für Nischen, in denen die eingebaute Kontaktdatenbank dünn ist.

Ähnliche Tools

So legst du los

  1. Auf artisan.co eine Demo anfragen — der Zugang läuft über den Vertrieb, nicht über eine Anmeldung

  2. Vorher aufschreiben, wie viele Kontakte du im Monat wirklich ansprichst; danach richtet sich der Preis

  3. Die rechtliche Seite klären: Einwilligung, Widerspruchsweg, Umgang mit den Daten aus der Kontaktdatenbank

  4. Ava mit Angebot, Wunschkunde und typischen Einwänden füttern und eine kleine erste Kampagne fahren

  5. Antworten die ersten Wochen selbst lesen und die Vorlagen daran nachschärfen

Tausend passende Kontakte schlagen hunderttausend beliebige.

Die Liste entscheidet, nicht der Textgenerator.

Lass die Mails nicht zu perfekt klingen.

Eine glatte, fehlerfreie Verkaufsmail liest sich wie eine Maschine.

Die Antwortquote ist die Kennzahl, die zählt.

Öffnungsraten sind seit den Schutzmechanismen der Mailanbieter kaum noch aussagekräftig.

Beobachte die Zustellbarkeit ab dem ersten Tag.

Eine verbrannte Absender-Domain kostet mehr als der Vertrag.

Teste zwei Betreffzeilen gegeneinander, nicht fünf gleichzeitig.

Bei kleinen Mengen erkennst du sonst gar nichts.