So funktioniert dieser Workflow
- TriggerNeue E-Mail mit PDF-Rechnung
- Daten extrahierenRechnungsnummer, Vendor, Beträge, Fälligkeit, IBAN, Bestellnr. als JSON
- Abgleich gegen BestellungLieferant, Betrag (± Toleranz), Leistung, Bestellnummer
- Match-EntscheidungPasst alles im Toleranzrahmen?
- Automatisch buchenBei Match im Buchhaltungssystem mit Kostenstelle & KontoEskalationBei Abweichung Ticket/Slack an Finance mit Details
- Audit-LogEingangs-Mail, JSON, Abgleich-Ergebnis und Status protokollieren
Prompts zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Builder-Prompt
Der Builder-Prompt baut den Workflow. Die zwei Prompts darunter laufen später in ihm — sie gehören in die beiden KI-Schritte.
Prompt – Rechnungsdaten-Extraktion
Extrahiert alle relevanten Rechnungsinformationen aus dem PDF-Text in strukturierter JSON-Form.
Prompt – Abweichungsanalyse
Gleicht die extrahierten Rechnungsdaten mit den Bestelldaten ab und liefert eine Buchungsempfehlung.
Was dieser Workflow genau macht
Eingangsrechnungen kommen als PDF im Postfach an und werden von Hand abgetippt: Nummer, Lieferant, Netto, Brutto, Fälligkeit, IBAN. Danach sucht jemand die zugehörige Bestellung heraus und vergleicht Position für Position. Bis eine Rechnung gebucht ist, liegt sie oft Tage — und Skontofristen laufen währenddessen ab.
Dieser Workflow übernimmt beide Hälften. Er liest jede eingehende Rechnung aus und legt die Daten strukturiert ab, holt die passende Bestellung aus dem ERP und vergleicht Lieferant, Betrag, Leistung und Bestellnummer. Liegt alles im Toleranzrahmen, bucht er im Buchhaltungssystem. Weicht etwas ab, fehlt die Bestellung oder war die Rechnung schon einmal da, geht sie mit allen Details ans Finance-Team. Jeder Fall landet im Audit-Log — Eingangsmail, ausgelesene Daten, Abgleich-Ergebnis und Status.
Der Unterschied zu einem Skill oder Agenten: Ein Workflow läuft von allein. Du richtest ihn einmal ein, danach arbeitet er ohne dich — es gibt kein Gespräch, in dem du etwas nachreichst. Deine einzige Stellschraube ist die Toleranz: Wie weit darf der Rechnungsbetrag von der Bestellung abweichen, damit noch automatisch gebucht wird?
So richtest du ihn ein
Entscheide zuerst, wie du starten willst. Danach siehst du nur den passenden Weg.
Wie möchtest du den Workflow anlegen?
Beide Wege führen zum selben Aufbau.
Du siehst beim Aufbau zu und kannst eingreifen.
- Angaben oben ausfüllen und Builder-Prompt kopieren.
- Workflow-Tool öffnen, einen neuen Workflow anlegen und den KI-Chat wählen.
- Den Builder-Prompt einfügen.
- Den erzeugten Aufbau prüfen.
Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft
Ein eigenes Rechnungs-Postfach für die PDFs, ein ERP- oder Bestellsystem (SAP, Dynamics, Odoo), ein Buchhaltungssystem (DATEV, Lexoffice o. ä.), ein LLM-Zugang und ein Kanal für Eskalationen — Slack, Teams oder ein Ticket-System. Am Schreibzugriff auf die Buchhaltung scheitert es am häufigsten; ohne ihn bleibt auch die saubere Rechnung liegen.
Die beiden Teil-Prompts in die KI-Schritte einsetzen
Unverändert. Sie reichen Daten aneinander weiter; wer einen umschreibt, muss die Platzhalter der Nachbarschritte mitziehen.
Zwei Werte festlegen, bevor der erste Fall durchläuft
Das Konten- und Kostenstellen-Mapping für die Buchung, und die erlaubte Betragsabweichung. Die Toleranz kalibrierst du an echten Rechnungen aus der Vergangenheit — nimm dreißig abgeschlossene Fälle und sieh nach, wie weit Rechnung und Bestellung dort auseinanderlagen.
Mit zwei Rechnungen testen
Einer, die sauber zur Bestellung passt, und einer mit falschem Betrag. Prüf drei Dinge: Stimmen Nummer, Lieferant, Beträge und IBAN im ausgelesenen Datensatz? Greift die Toleranz wie gedacht? Landet die korrekte Rechnung wirklich gebucht — und die falsche beim Team?
Die Grenzfälle durchspielen, bevor du live gehst
Ein schlecht gescanntes PDF, eine Rechnung ohne Bestellnummer, eine in Fremdwährung, und dieselbe Rechnung zweimal. Genau dort entscheidet sich, ob am Ende Geld zweimal rausgeht.
Klein starten
Ein Lieferant, dessen Rechnungen jeden Monat gleich aussehen. Erst ausweiten, wenn du über mehrere Wochen Stichproben gelesen hast. Eine zu weite Toleranz bucht eine falsche Rechnung durch, und das merkt niemand, bis das Geld weg ist.
Wenn dein Workflow läuft
Du bist fertig. Diese Hinweise brauchst du erst, wenn etwas hakt oder du den Workflow erweitern möchtest.
- Schlechte Scan-QualitätMindest-Auflösung erzwingen oder ein stärkeres Auslese-Modell vorschalten
- Fehlende BestellnummerRückfall auf Lieferant, Betrag und Datum
- Doppelt gebuchte Rechnungen (Rechnungsnummer und Lieferant als eindeutigen Schlüssel prüfen) und eine Toleranz
- Die zu eng oder zu weit steht
So richtest du ihn ein
- Angaben oben ausfüllen und Prompts kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft: ein eigenes Rechnungs-Postfach für die PDFs, ein ERP- oder Bestellsystem (SAP, Dynamics, Odoo), ein Buchhaltungssystem (DATEV, Lexoffice o. ä.), ein LLM-Zugang und ein Kanal für Eskalationen — Slack, Teams oder ein Ticket-System. Am Schreibzugriff auf die Buchhaltung scheitert es am häufigsten; ohne ihn bleibt auch die saubere Rechnung liegen.
- Die beiden Teil-Prompts in die KI-Schritte einsetzen: Unverändert. Sie reichen Daten aneinander weiter; wer einen umschreibt, muss die Platzhalter der Nachbarschritte mitziehen.
- Zwei Werte festlegen, bevor der erste Fall durchläuft: das Konten- und Kostenstellen-Mapping für die Buchung, und die erlaubte Betragsabweichung. Die Toleranz kalibrierst du an echten Rechnungen aus der Vergangenheit — nimm dreißig abgeschlossene Fälle und sieh nach, wie weit Rechnung und Bestellung dort auseinanderlagen.
- Mit zwei Rechnungen testen: einer, die sauber zur Bestellung passt, und einer mit falschem Betrag. Prüf drei Dinge: Stimmen Nummer, Lieferant, Beträge und IBAN im ausgelesenen Datensatz? Greift die Toleranz wie gedacht? Landet die korrekte Rechnung wirklich gebucht — und die falsche beim Team?
- Die Grenzfälle durchspielen, bevor du live gehst: ein schlecht gescanntes PDF, eine Rechnung ohne Bestellnummer, eine in Fremdwährung, und dieselbe Rechnung zweimal. Genau dort entscheidet sich, ob am Ende Geld zweimal rausgeht.
- Klein starten: ein Lieferant, dessen Rechnungen jeden Monat gleich aussehen. Erst ausweiten, wenn du über mehrere Wochen Stichproben gelesen hast. Eine zu weite Toleranz bucht eine falsche Rechnung durch, und das merkt niemand, bis das Geld weg ist.
- Wenn es hakt, sind es fast immer dieselben vier Stellen: schlechte Scan-Qualität (Mindest-Auflösung erzwingen oder ein stärkeres Auslese-Modell vorschalten), fehlende Bestellnummer (Rückfall auf Lieferant, Betrag und Datum), doppelt gebuchte Rechnungen (Rechnungsnummer und Lieferant als eindeutigen Schlüssel prüfen) und eine Toleranz, die zu eng oder zu weit steht.
- Ausbauen, wenn der Kern läuft: eine Freigabe-Schleife ab einem Betragsschwellwert, Skonto-Überwachung, eine Auswertung nach Lieferant und Abweichungsgrund.