So funktioniert dieser Workflow
- TriggerNeuer Vertrag (PDF/DOCX) im „Verträge/Neu“-Ordner
- Text/OCR extrahierenVertragstext auslesen, bei Scans OCR vorschalten
- Key Terms extrahierenParteien, Laufzeit, Kündigung, Kosten, Haftung, Datenschutz
- RisikoanalyseRisiken Hoch/Mittel/Niedrig, Executive Summary, Review-Priorität
- Summary speichernStrukturiert in der „Legal Reviews“-Datenbank mit Link zum Original
- Legal benachrichtigenE-Mail/Chat mit Link zur Review und Priorität
Prompts zum Kopieren
Prompt – Key-Terms-Extraktion
Prompt – Risiko-Analyse
Was dieser Workflow genau macht
Ein neuer Vertrag kommt als PDF an und wird erst einmal abgelegt. Wer ihn prüfen soll, liest ihn von vorne bis hinten: Parteien heraussuchen, Laufzeit und Kündigungsfrist nachschlagen, nachsehen, ob die Haftung begrenzt ist und was zum Datenschutz drinsteht. Das kostet bei jedem Vertrag ungefähr gleich viel Zeit — beim Standard-NDA wie beim Rahmenvertrag über sechs Jahre. Und solange niemand hineingesehen hat, weiß auch niemand, welcher der zehn Verträge im Ordner der dringende ist.
Dieser Workflow setzt am Ordner an. Taucht dort eine Datei auf, prüft er zuerst, ob er sie schon einmal verarbeitet hat, holt dann den Text heraus — bei Scans über OCR — und liest ihn in zwei Durchgängen. Der erste zieht die Key Terms heraus: Parteien, Laufzeit, Kündigungsfristen, Kosten, Haftung, Geheimhaltung, Datenschutz und Gerichtsstand, mit „Nicht spezifiziert“, wo nichts dazu im Vertrag steht. Der zweite bewertet auf dieser Grundlage die Risiken nach Hoch, Mittel und Niedrig, schreibt eine Executive Summary in drei bis fünf Sätzen und vergibt eine Review-Priorität mit Begründung. Beides landet als Eintrag in der Legal-Reviews-Datenbank, mit Link zum Original, und das Legal-Team bekommt eine Nachricht — bei hoher Priorität über den Weg, den du dafür festgelegt hast.
Der Unterschied zu einem Skill oder Agenten: Ein Workflow läuft von allein. Du richtest ihn einmal ein, danach arbeitet er ohne dich — es gibt kein Gespräch, in dem du etwas nachreichst. Und hier gibt es nichts einzustellen: Die Prompts arbeiten mit dem, was im Vertrag selbst steht. Ordner, Ablage, Empfänger und Eskalationsregel legst du beim Einrichten einmal im Werkzeug fest.
So richtest du ihn ein
Entscheide zuerst, wie du starten willst. Danach siehst du nur den passenden Weg.
Wie möchtest du den Workflow anlegen?
Beide Wege führen zum selben Aufbau.
Du siehst beim Aufbau zu und kannst eingreifen.
- Builder-Prompt oben kopieren.
- Workflow-Tool öffnen, einen neuen Workflow anlegen und den KI-Chat wählen.
- Den Builder-Prompt einfügen.
- Den erzeugten Aufbau prüfen.
Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft
Der Cloud-Speicher mit dem Vertragsordner, ein OCR-Dienst für gescannte PDFs, die Ablage für die Reviews und ein LLM-Zugang samt Mail- oder Chat-Kanal fürs Legal-Team. Am OCR scheitert es am häufigsten — ohne ihn kommt bei jedem Scan leerer Text an.
Ordner, Ablage und Empfänger eintragen
Welcher Ordner überwacht wird, in welche Datenbank die Review geht und wer die Nachricht bekommt, steht in keinem Prompt. Diese drei Angaben trägst du im Werkzeug selbst ein.
Die Eskalationsregel für hohe Priorität festlegen
Entscheide, was bei der Bewertung HOCH anders passiert — eine Direktnachricht statt des Sammel-Kanals, oder eine feste Ansprechperson. Ohne diese Regel liegt der kritische Vertrag im selben Posteingang wie das Standard-NDA.
Die zwei Teil-Prompts in die KI-Schritte einsetzen
Der erste liest die Key Terms aus dem Vertragstext, der zweite bewertet auf deren Grundlage die Risiken. Sie reichen ihre Daten aneinander weiter — wer einen umschreibt, muss den Platzhalter des Nachbarschritts mitziehen.
Mit einem anonymisierten Muster-Vertrag testen
Leg eine Datei in den Ordner und lies gegen, was ankommt. Stehen Parteien, Laufzeit, Kündigungsfrist und Haftung richtig in den Key Terms? Ist die Einstufung nachvollziehbar begründet, und sind die Empfehlungen konkret genug, um danach zu handeln?
Die Grenzfälle durchspielen, bevor du live gehst
Ein schlecht gescanntes PDF, ein sehr langer Rahmenvertrag und derselbe Vertrag zweimal hochgeladen. Dort zeigt sich, ob OCR, abschnittsweises Auslesen und der Duplikats-Check wirklich greifen.
Mit einem Vertragstyp starten, zum Beispiel NDAs
Bei einer Sorte siehst du innerhalb weniger Tage, ob die Extraktion trifft, und kannst nachschärfen, bevor Rahmen- und Dienstleistungsverträge dazukommen.
Die Freigabe beim Legal-Team lassen
Die Analyse ist Vorarbeit, keine juristische Prüfung. Jede Review geht an einen Menschen — die Priorität sagt nur, welcher Vertrag zuerst drankommt.
Wenn dein Workflow läuft
Du bist fertig. Diese Hinweise brauchst du erst, wenn etwas hakt oder du den Workflow erweitern möchtest.
- Leere Extraktion bei ScansOCR vorschalten und prüfen, ob der Dienst wirklich Text zurückgibt
- Key Terms bleiben generischExtraktions-Prompt pro Vertragstyp schärfen
- Derselbe Vertrag liegt mehrfach in der DatenbankDatei-Hash oder Vertragsnummer als Dedup-Key setzen
- Benachrichtigung kommt nicht anAdressen, Kanal und Berechtigungen prüfen
So richtest du ihn ein
- Prompts kopieren —Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft: Der Cloud-Speicher mit dem Vertragsordner, ein OCR-Dienst für gescannte PDFs, die Ablage für die Reviews und ein LLM-Zugang samt Mail- oder Chat-Kanal fürs Legal-Team. Am OCR scheitert es am häufigsten — ohne ihn kommt bei jedem Scan leerer Text an.
- Ordner, Ablage und Empfänger eintragen: Welcher Ordner überwacht wird, in welche Datenbank die Review geht und wer die Nachricht bekommt, steht in keinem Prompt. Diese drei Angaben trägst du im Werkzeug selbst ein.
- Die Eskalationsregel für hohe Priorität festlegen: Entscheide, was bei der Bewertung HOCH anders passiert — eine Direktnachricht statt des Sammel-Kanals, oder eine feste Ansprechperson. Ohne diese Regel liegt der kritische Vertrag im selben Posteingang wie das Standard-NDA.
- Die zwei Teil-Prompts in die KI-Schritte einsetzen: Der erste liest die Key Terms aus dem Vertragstext, der zweite bewertet auf deren Grundlage die Risiken. Sie reichen ihre Daten aneinander weiter — wer einen umschreibt, muss den Platzhalter des Nachbarschritts mitziehen.
- Mit einem anonymisierten Muster-Vertrag testen: Leg eine Datei in den Ordner und lies gegen, was ankommt. Stehen Parteien, Laufzeit, Kündigungsfrist und Haftung richtig in den Key Terms? Ist die Einstufung nachvollziehbar begründet, und sind die Empfehlungen konkret genug, um danach zu handeln?
- Die Grenzfälle durchspielen, bevor du live gehst: ein schlecht gescanntes PDF, ein sehr langer Rahmenvertrag und derselbe Vertrag zweimal hochgeladen. Dort zeigt sich, ob OCR, abschnittsweises Auslesen und der Duplikats-Check wirklich greifen.
- Mit einem Vertragstyp starten, zum Beispiel NDAs: Bei einer Sorte siehst du innerhalb weniger Tage, ob die Extraktion trifft, und kannst nachschärfen, bevor Rahmen- und Dienstleistungsverträge dazukommen.
- Die Freigabe beim Legal-Team lassen: Die Analyse ist Vorarbeit, keine juristische Prüfung. Jede Review geht an einen Menschen — die Priorität sagt nur, welcher Vertrag zuerst drankommt.
- Wenn es hakt: Leere Extraktion bei Scans (OCR vorschalten und prüfen, ob der Dienst wirklich Text zurückgibt), Key Terms bleiben generisch (Extraktions-Prompt pro Vertragstyp schärfen), Derselbe Vertrag liegt mehrfach in der Datenbank (Datei-Hash oder Vertragsnummer als Dedup-Key setzen), Benachrichtigung kommt nicht an (Adressen, Kanal und Berechtigungen prüfen).
- Ausbauen: Vertragstyp automatisch erkennen, Fristen und Verlängerungstermine überwachen, Abgleich gegen eure Standardklauseln.