So funktioniert dieser Workflow
- Zeit-TriggerTäglich (z. B. 07:00 Uhr), News der letzten 24 h
- Quellen abrufenAlle RSS-Feeds laden, Titel, Quelle, URL und Snippet sammeln
- Relevanz bewertenScore 1–10 pro Artikel, nur ab Schwelle (z. B. 6) weiter
- Zusammenfassen & kategorisieren2–3-Satz-Summary + Kategorie pro Artikel
- Briefing formatierenMarkdown mit Datum, Kategorien und Artikeln
- Posten & verlinkenBriefing in den Team-Channel mit klickbaren Links
Prompts zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Prompt – Relevanz-Filter
Prompt – Zusammenfassung & Kategorisierung
Was dieser Workflow genau macht
Die Meldungen, die für euer Geschäft zählen, erscheinen verteilt: in Fachdiensten, in Pressemitteilungen der Wettbewerber, in einem Newsletter, den genau eine Person im Team abonniert hat. Wer morgens die Feeds durchsieht, liest vierzig Überschriften, um drei zu finden — und tut es an den vollen Tagen gar nicht. Dann erfährt man von der Preisänderung des Wettbewerbers im Kundengespräch, zwei Wochen zu spät.
Der Workflow startet zu einer festen Uhrzeit und lädt alles, was die angebundenen Feeds in den letzten 24 Stunden ausgespielt haben. Dubletten fliegen raus, bevor sie Arbeit machen. Dann bewertet er jede Meldung gegen euren Unternehmenskontext auf einer Skala von 1 bis 10 und begründet den Wert — was unter der Schwelle liegt, fällt weg. Was übrig bleibt, dampft er auf zwei bis drei Sätze ein und sortiert es nach Wettbewerb, Markttrends, Regulierung, Technologie und Finanzierung. Das fertige Briefing steht mit klickbaren Quellen im Team-Channel, bevor der Erste am Rechner sitzt.
Der Unterschied zu einem Skill oder Agenten: Ein Workflow läuft von allein. Du richtest ihn einmal ein, danach arbeitet er ohne dich — es gibt kein Gespräch, in dem du etwas nachreichst. Einzustellen sind vier Angaben über euch: Branche, Kerngeschäft, Wettbewerber und Fokusthemen. Sie allein entscheiden, was als relevant gilt. Die fünfte Stellschraube sitzt im Workflow selbst — die Schwelle, ab welchem Wert eine Meldung ins Briefing kommt.
So richtest du ihn ein
Entscheide zuerst, wie du starten willst. Danach siehst du nur den passenden Weg.
Wie möchtest du den Workflow anlegen?
Beide Wege führen zum selben Aufbau.
Du siehst beim Aufbau zu und kannst eingreifen.
- Angaben oben ausfüllen und Builder-Prompt kopieren.
- Workflow-Tool öffnen, einen neuen Workflow anlegen und den KI-Chat wählen.
- Den Builder-Prompt einfügen.
- Den erzeugten Aufbau prüfen.
Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft
Du brauchst ein Feed-Werkzeug wie Feedly oder Inoreader, einen Team-Chat mit Bot-Rechten im Ziel-Channel und einen LLM-Zugang. An den Bot-Rechten scheitert es am häufigsten — der Workflow läuft dann sauber durch und postet ins Leere.
Fünf bis zehn Quellen zusammenstellen
Lieber wenige gute Feeds als alle. Öffne jede Feed-Adresse einmal im Browser und sieh nach, ob wirklich aktuelle Artikel kommen — eine tote Quelle meldet keinen Fehler, sie liefert nur nichts.
Die beiden Teil-Prompts in die KI-Schritte einsetzen
Der Relevanz-Filter erzeugt die Artikelliste, aus der die Zusammenfassung liest. Wer einen der beiden umschreibt, muss die Platzhalter des Nachbarschritts mitziehen.
Einen Lauf von Hand starten und gegenlesen
Nimm einen Tag mit viel Nachrichtenlage. Drei Fragen: Kommt aus jeder Quelle etwas an? Ist die Begründung hinter dem Wert nachvollziehbar? Steht jede Meldung in der richtigen Kategorie?
Die Grenzfälle durchspielen, bevor der Trigger scharf steht
Ein Tag ohne einen einzigen Treffer, Meldungen hinter einer Bezahlschranke, deren Anriss nur zwei Sätze hergibt, und ein Tag mit mehreren hundert Artikeln. Dort zeigt sich, ob das Briefing ausfällt, etwas dazuerfindet oder stecken bleibt.
Streng starten und die Schwelle erst später senken
Beginn bei 7 statt bei 6. Ein zu volles Briefing liest nach drei Tagen niemand mehr, und diese Gewohnheit holst du schwerer zurück als eine verpasste Meldung.
Nach zwei Wochen mit dem Team nachschärfen
Frag konkret, welche Meldung gefehlt hat und welche Rauschen war. Eine fehlende Meldung ist meist eine fehlende Quelle, Rauschen ist meist ein zu weit gefasstes Fokusthema.
Wenn dein Workflow läuft
Du bist fertig. Diese Hinweise brauchst du erst, wenn etwas hakt oder du den Workflow erweitern möchtest.
- Keine Meldung im BriefingFeed-Adressen im Browser öffnen, Schwelle senken
- Zu viel RauschenFokusthemen enger fassen, Schwelle anheben
- Dieselbe Meldung mehrfachDubletten über Titel und URL entfernen, bevor sie an die KI gehen
- Posting kommt nicht anBot-Rechte im Workspace und im Ziel-Channel prüfen
So richtest du ihn ein
- Angaben oben ausfüllen und Prompts kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft: Du brauchst ein Feed-Werkzeug wie Feedly oder Inoreader, einen Team-Chat mit Bot-Rechten im Ziel-Channel und einen LLM-Zugang. An den Bot-Rechten scheitert es am häufigsten — der Workflow läuft dann sauber durch und postet ins Leere.
- Fünf bis zehn Quellen zusammenstellen: Lieber wenige gute Feeds als alle. Öffne jede Feed-Adresse einmal im Browser und sieh nach, ob wirklich aktuelle Artikel kommen — eine tote Quelle meldet keinen Fehler, sie liefert nur nichts.
- Die beiden Teil-Prompts in die KI-Schritte einsetzen: Der Relevanz-Filter erzeugt die Artikelliste, aus der die Zusammenfassung liest. Wer einen der beiden umschreibt, muss die Platzhalter des Nachbarschritts mitziehen.
- Einen Lauf von Hand starten und gegenlesen: Nimm einen Tag mit viel Nachrichtenlage. Drei Fragen: Kommt aus jeder Quelle etwas an? Ist die Begründung hinter dem Wert nachvollziehbar? Steht jede Meldung in der richtigen Kategorie?
- Die Grenzfälle durchspielen, bevor der Trigger scharf steht: Ein Tag ohne einen einzigen Treffer, Meldungen hinter einer Bezahlschranke, deren Anriss nur zwei Sätze hergibt, und ein Tag mit mehreren hundert Artikeln. Dort zeigt sich, ob das Briefing ausfällt, etwas dazuerfindet oder stecken bleibt.
- Streng starten und die Schwelle erst später senken: Beginn bei 7 statt bei 6. Ein zu volles Briefing liest nach drei Tagen niemand mehr, und diese Gewohnheit holst du schwerer zurück als eine verpasste Meldung.
- Nach zwei Wochen mit dem Team nachschärfen: Frag konkret, welche Meldung gefehlt hat und welche Rauschen war. Eine fehlende Meldung ist meist eine fehlende Quelle, Rauschen ist meist ein zu weit gefasstes Fokusthema.
- Wenn es hakt: Keine Meldung im Briefing (Feed-Adressen im Browser öffnen, Schwelle senken), Zu viel Rauschen (Fokusthemen enger fassen, Schwelle anheben), Dieselbe Meldung mehrfach (Dubletten über Titel und URL entfernen, bevor sie an die KI gehen), Posting kommt nicht an (Bot-Rechte im Workspace und im Ziel-Channel prüfen).
- Ausbauen: Stimmungsbewertung je Meldung, Wochen-Rückblick am Freitag, Sofort-Meldung bei kritischen Nachrichten.