So funktioniert dieser Workflow
- TriggerNeuer Termin im Kalender (Filter „Kundentermin“ / externe Teilnehmer)
- Termin-Kontext extrahierenTeilnehmer, Agenda, Firma und Zeitpunkt
- CRM-LookupÜber die E-Mail-Adresse Kontakt, Deal-Stage, letzte InteraktionenWeb-RechercheAktuelle Unternehmens-News, LinkedIn-Updates, Trigger-Events
- Briefing generierenKontext, Entwicklungen, Themen, offene Punkte, Vorbereitung
- ZustellungBriefing per E-Mail oder Notion/Slack-Link an den Owner
Prompts zum Kopieren
Prompt – Recherche-Analyse & Briefing
Was dieser Workflow genau macht
Die Vorbereitung auf einen Kundentermin fängt meist eine Viertelstunde vorher an: CRM aufmachen, die letzten Mails überfliegen, die Firma googeln, kurz auf LinkedIn nachsehen. An vollen Tagen fällt genau das aus. Dann sitzt man im Gespräch und fragt nach etwas, das vor drei Monaten schon geklärt war, oder übersieht die Meldung, die letzte Woche über die Firma lief. Das Gespräch bleibt allgemein — und der Kunde muss erklären, wo er steht, statt darüber zu reden, was er braucht.
Der Workflow hängt am Kalender und startet, sobald dort ein Termin mit dem Label „Kundentermin“ oder mit mindestens einem externen Teilnehmer auftaucht. Er zieht Teilnehmer, Firma, Betreff und Zeitpunkt heraus und schickt dann zwei Zweige parallel los: Der eine sucht den Kontakt im CRM — über die E-Mail-Adresse, nicht über den Namen — und lädt Deal-Stage, letzte Interaktionen und Notizen; der andere durchsucht das Netz nach aktuellen Meldungen, LinkedIn-Updates und Anlässen, an die sich ein Gespräch hängen lässt. Ein KI-Schritt liest beides gegeneinander und schreibt daraus ein Briefing auf einer Seite: wer da sitzt, was zuletzt passiert ist, welche Themen sich anbieten, was aus der Historie offen ist und was vorher noch zu erledigen wäre. Es geht rechtzeitig an den Termin-Owner, per E-Mail oder als Notion- beziehungsweise Slack-Link. Findet das CRM nichts, kommt das Briefing trotzdem — mit einem Vermerk an der Stelle, an der die Historie fehlt.
Der Unterschied zu einem Skill oder Agenten: Ein Workflow läuft von allein. Du richtest ihn einmal ein, danach arbeitet er ohne dich — es gibt kein Gespräch, in dem du etwas nachreichst. Und einzustellen gibt es hier nichts: Jede Angabe im Prompt entsteht unterwegs im Workflow selbst, aus dem Kalendereintrag, aus dem CRM und aus der Recherche.
So richtest du ihn ein
Entscheide zuerst, wie du starten willst. Danach siehst du nur den passenden Weg.
Wie möchtest du den Workflow anlegen?
Beide Wege führen zum selben Aufbau.
Du siehst beim Aufbau zu und kannst eingreifen.
- Builder-Prompt oben kopieren.
- Workflow-Tool öffnen, einen neuen Workflow anlegen und den KI-Chat wählen.
- Den Builder-Prompt einfügen.
- Den erzeugten Aufbau prüfen.
Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft
Kalender (Google, Outlook oder Calendly), CRM mit Lesezugriff auf Kontakte und Deals, eine Such-API für die Recherche, ein LLM-Zugang und der Kanal für die Zustellung. Am Such-Zugang scheitert es am häufigsten — der Workflow läuft dann sauber durch, und nur der Abschnitt mit den aktuellen Entwicklungen bleibt leer.
Den Trigger auf echte Kundentermine einengen
Label „Kundentermin“ oder mindestens ein Teilnehmer, dessen E-Mail-Domain nicht eure ist. Ohne diesen Filter recherchiert der Workflow auch für jedes interne Jour fixe und für jeden privaten Eintrag im selben Kalender.
Den Vorlauf festlegen
Zwei Stunden vor Terminbeginn sind ein guter Startwert — früh genug, um das Briefing noch zu lesen, spät genug für aktuelle Meldungen. Für kurzfristig eingestellte Termine braucht es eine zweite Regel, die sofort auslöst statt auf das Zeitfenster zu warten.
Den Teil-Prompt in den KI-Schritt einsetzen
Unverändert, und die drei Eingänge einzeln verbinden — Termin-Details aus dem ersten Schritt, CRM-Daten aus dem zweiten, Rechercheergebnisse aus dem dritten. Ein falsch verdrahteter Eingang fällt nicht auf: Das Briefing kommt trotzdem, nur ohne Historie oder ohne Neuigkeiten.
Den CRM-Abgleich über die E-Mail-Adresse führen
Namen sind mehrdeutig, Domains nicht. Leg dabei gleich fest, was passiert, wenn das CRM nichts findet — ein Briefing mit dem Hinweis auf den fehlenden Eintrag ist besser als gar keins.
Mit einem echten Termin von morgen testen
Nimm einen Kunden, den du selbst kennst. Prüf drei Dinge — ist es der richtige Kontakt, gehören die gefundenen Meldungen wirklich zu dieser Firma, und stünde unter den Gesprächsthemen etwas, das du selbst angesprochen hättest?
Die Grenzfälle durchspielen, bevor du live gehst
Ein Termin ohne CRM-Eintrag, eine Firma mit Allerweltsnamen, ein Teilnehmer mit Freemail-Adresse und ein Termin, der in einer Stunde beginnt. Genau dort entscheidet sich, ob im Briefing Fakten über die falsche Firma stehen.
Mit einem Team starten
Zwei Wochen lang nur ein Vertriebsteam über den Workflow laufen lassen und jedes Briefing mitlesen. Danach gemeinsam festlegen, welche Quellen und Suchbegriffe die Recherche nutzt und wie ausführlich die einzelnen Abschnitte sein sollen.
Wenn dein Workflow läuft
Du bist fertig. Diese Hinweise brauchst du erst, wenn etwas hakt oder du den Workflow erweitern möchtest.
- Trigger feuert nichtLabel und Filter für externe Teilnehmer prüfen
- Kein CRM-Kontext im BriefingAbgleich über die E-Mail-Adresse statt über den Namen sicherstellen
- Recherche bleibt leerExtraktion des Firmennamens und die Such-API prüfen
- Briefing zu langdie Abschnittslängen im Prompt strenger fassen
So richtest du ihn ein
- Prompts kopieren —Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft: Kalender (Google, Outlook oder Calendly), CRM mit Lesezugriff auf Kontakte und Deals, eine Such-API für die Recherche, ein LLM-Zugang und der Kanal für die Zustellung. Am Such-Zugang scheitert es am häufigsten — der Workflow läuft dann sauber durch, und nur der Abschnitt mit den aktuellen Entwicklungen bleibt leer.
- Den Trigger auf echte Kundentermine einengen: Label „Kundentermin“ oder mindestens ein Teilnehmer, dessen E-Mail-Domain nicht eure ist. Ohne diesen Filter recherchiert der Workflow auch für jedes interne Jour fixe und für jeden privaten Eintrag im selben Kalender.
- Den Vorlauf festlegen: Zwei Stunden vor Terminbeginn sind ein guter Startwert — früh genug, um das Briefing noch zu lesen, spät genug für aktuelle Meldungen. Für kurzfristig eingestellte Termine braucht es eine zweite Regel, die sofort auslöst statt auf das Zeitfenster zu warten.
- Den Teil-Prompt in den KI-Schritt einsetzen: Unverändert, und die drei Eingänge einzeln verbinden — Termin-Details aus dem ersten Schritt, CRM-Daten aus dem zweiten, Rechercheergebnisse aus dem dritten. Ein falsch verdrahteter Eingang fällt nicht auf: Das Briefing kommt trotzdem, nur ohne Historie oder ohne Neuigkeiten.
- Den CRM-Abgleich über die E-Mail-Adresse führen: Namen sind mehrdeutig, Domains nicht. Leg dabei gleich fest, was passiert, wenn das CRM nichts findet — ein Briefing mit dem Hinweis auf den fehlenden Eintrag ist besser als gar keins.
- Mit einem echten Termin von morgen testen: Nimm einen Kunden, den du selbst kennst. Prüf drei Dinge — ist es der richtige Kontakt, gehören die gefundenen Meldungen wirklich zu dieser Firma, und stünde unter den Gesprächsthemen etwas, das du selbst angesprochen hättest?
- Die Grenzfälle durchspielen, bevor du live gehst: Ein Termin ohne CRM-Eintrag, eine Firma mit Allerweltsnamen, ein Teilnehmer mit Freemail-Adresse und ein Termin, der in einer Stunde beginnt. Genau dort entscheidet sich, ob im Briefing Fakten über die falsche Firma stehen.
- Mit einem Team starten: Zwei Wochen lang nur ein Vertriebsteam über den Workflow laufen lassen und jedes Briefing mitlesen. Danach gemeinsam festlegen, welche Quellen und Suchbegriffe die Recherche nutzt und wie ausführlich die einzelnen Abschnitte sein sollen.
- Wenn es hakt: Trigger feuert nicht (Label und Filter für externe Teilnehmer prüfen), Kein CRM-Kontext im Briefing (Abgleich über die E-Mail-Adresse statt über den Namen sicherstellen), Recherche bleibt leer (Extraktion des Firmennamens und die Such-API prüfen), Briefing zu lang (die Abschnittslängen im Prompt strenger fassen).
- Ausbauen: Kurzfassung in Slack kurz vor dem Termin, Wettbewerber-Vergleich im Briefing, Agenda-Vorschlag aus den Gesprächsthemen, Nachbereitung nach dem Termin.