Termin-Vorbereitung mit Recherche

Aus Kalender, CRM und Web-Recherche wird das Termin-Briefing

So funktioniert dieser Workflow

  1. 1TriggerNeuer Termin im Kalender (Filter „Kundentermin“ / externe Teilnehmer)
  2. 2Termin-Kontext extrahierenTeilnehmer, Agenda, Firma und Zeitpunkt
  3. 3CRM-LookupÜber die E-Mail-Adresse Kontakt, Deal-Stage, letzte Interaktionen
    4Web-RechercheAktuelle Unternehmens-News, LinkedIn-Updates, Trigger-Events
  4. 5Briefing generierenKontext, Entwicklungen, Themen, offene Punkte, Vorbereitung
  5. 6ZustellungBriefing per E-Mail oder Notion/Slack-Link an den Owner

Prompts zum Kopieren

Builder-Prompt

Baue einen Workflow nach der folgenden Spezifikation. Passe die Struktur an die Konzepte deines Tools an (z. B. Nodes, Steps, Zaps, Agenten-Aktionen) — erhalte dabei aber Trigger-Logik, Reihenfolge, Parallelität und Datenfluss.

## Ziel
Vor jedem Kundentermin automatisch ein strukturiertes Briefing aus Kalenderdetails, CRM-Kontext und aktueller Web-Recherche erstellen und dem Termin-Owner zustellen.

## Trigger
- Typ: Neuer Termin im Kalender (Google Calendar, Outlook oder Calendly) — alternativ zeitgesteuert, z. B. 2 Stunden vor Terminbeginn.
- Filter: Nur Kundentermine — Label/Kategorie „Kundentermin“ ODER mindestens ein externer Teilnehmer (E-Mail-Domain ≠ eigene Domain).

## Schritte
1. Termin-Kontext extrahieren: Teilnehmer (Namen + E-Mail-Adressen), Firma, Agenda/Betreff, Datum und Uhrzeit. → Danach laufen Schritt 2 und 3 PARALLEL.
2. CRM-Lookup (HubSpot, Salesforce o. ä.): Match über die E-Mail-Adresse (nicht über den Namen). Lade Kontakt, Deal-Stage, letzte Interaktionen und Notizen.
3. Web-Recherche (Search-API, Perplexity o. ä.): Aktuelle Unternehmens-News, LinkedIn-Updates und Trigger-Events zu Firma und Person.
4. KI-Schritt: Briefing generieren — nutze EXAKT „Prompt 1“ (unten). Inputs: Termin-Details (Schritt 1), CRM-Daten (Schritt 2), Recherche-Ergebnisse (Schritt 3).
5. Output: Briefing per E-Mail an den Termin-Owner zustellen (alternativ als Notion-Page oder Slack-Nachricht mit Link), rechtzeitig vor Terminbeginn.

## Prompts (exakt und unverändert übernehmen)
Prompt 1 – Recherche-Analyse & Briefing:
"""
Du bist ein Vertriebs-Assistent und bereitest ein Kundengespräch vor.

**Termin-Details:**
- Kunde: {{KUNDENNAME}}
- Unternehmen: {{UNTERNEHMENSNAME}}
- Termin: {{DATUM}} um {{UHRZEIT}}
- Thema: {{TERMINBETREFF}}

**CRM-Daten:**
{{LETZTE_INTERAKTIONEN}}

**Aktuelle Recherche:**
{{WEB_RECHERCHE_ERGEBNISSE}}

Erstelle ein strukturiertes Termin-Briefing mit folgenden Abschnitten:

1. **Kundenkontext** (2-3 Sätze): Wer ist der Kunde, welche Rolle, welche Beziehung zu uns?
2. **Aktuelle Entwicklungen** (3-4 Bulletpoints): Relevante News, Unternehmensentwicklungen, LinkedIn-Updates
3. **Gesprächsthemen** (3-5 Bulletpoints): Konkrete Themen, die im Gespräch angesprochen werden sollten
4. **Offene Punkte** (2-3 Bulletpoints): Aus CRM-Historie – was ist noch zu klären oder nachzufassen?
5. **Empfohlene Vorbereitung** (1-2 Sätze): Was sollte vor dem Termin noch erledigt werden?

Halte das Briefing prägnant, handlungsorientiert und auf max. 1 Seite.
"""

## Datenfluss
- Schritt 1 → 2: E-Mail-Adressen der externen Teilnehmer, Firmenname
- Schritt 1 → 3: Firmenname, Teilnehmer-Namen
- Schritte 1–3 → 4: {{KUNDENNAME}}, {{UNTERNEHMENSNAME}}, {{DATUM}}, {{UHRZEIT}}, {{TERMINBETREFF}}, {{LETZTE_INTERAKTIONEN}}, {{WEB_RECHERCHE_ERGEBNISSE}}
- Schritt 4 → 5: Fertiges Briefing (max. 1 Seite)

## Fehlerbehandlung
- Kein CRM-Match: Briefing trotzdem erstellen und senden — mit Hinweis „Kein CRM-Eintrag gefunden“, CRM-Abschnitt leer lassen.
- Web-Recherche liefert nichts: Briefing nur aus Termin- und CRM-Kontext erstellen und dies im Briefing kennzeichnen.
- Mehrdeutiger Firmen-/Personenname: Match über die E-Mail-Domain priorisieren.
- Sehr kurzfristiger Termin: Workflow sofort ausführen statt auf den geplanten Vorlauf zu warten.

## Platzhalter-Konvention
Platzhalter in geschweiften Klammern füllt der Workflow zur Laufzeit selbst. Platzhalter in eckigen Klammern legt der User einmalig fest, bevor der Workflow aktiviert wird. Mappe sie dynamisch auf Daten aus vorherigen Schritten (siehe Datenfluss). Platzhalter, die nicht dynamisch befüllbar sind, muss der User vor Aktivierung manuell befüllen — liste diese am Ende explizit auf.

## Selbst-Check vor Abschluss
Prüfe, bevor du den Workflow als fertig meldest:
1. Sind alle Schritte korrekt verbunden — inklusive der Parallelität von Schritt 2 und 3?
2. Ist der KI-Prompt vollständig und unverändert eingefügt und sind alle Platzhalter gemappt?
3. Sind Trigger-Filter und Zustellkanal wie spezifiziert konfiguriert?
4. Liste alle Punkte auf, die manuell konfiguriert werden müssen (z. B. Kalender-Verbindung, CRM-Zugang, Search-API-Key, Owner-/Empfänger-Mapping, Label „Kundentermin“).
Alternativ direkt importierenWorkflow-JSON herunterladen

Prompt – Recherche-Analyse & Briefing

Du bist ein Vertriebs-Assistent und bereitest ein Kundengespräch vor.

**Termin-Details:**
- Kunde: {{KUNDENNAME}}
- Unternehmen: {{UNTERNEHMENSNAME}}
- Termin: {{DATUM}} um {{UHRZEIT}}
- Thema: {{TERMINBETREFF}}

**CRM-Daten:**
{{LETZTE_INTERAKTIONEN}}

**Aktuelle Recherche:**
{{WEB_RECHERCHE_ERGEBNISSE}}

Erstelle ein strukturiertes Termin-Briefing mit folgenden Abschnitten:

1. **Kundenkontext** (2-3 Sätze): Wer ist der Kunde, welche Rolle, welche Beziehung zu uns?
2. **Aktuelle Entwicklungen** (3-4 Bulletpoints): Relevante News, Unternehmensentwicklungen, LinkedIn-Updates
3. **Gesprächsthemen** (3-5 Bulletpoints): Konkrete Themen, die im Gespräch angesprochen werden sollten
4. **Offene Punkte** (2-3 Bulletpoints): Aus CRM-Historie – was ist noch zu klären oder nachzufassen?
5. **Empfohlene Vorbereitung** (1-2 Sätze): Was sollte vor dem Termin noch erledigt werden?

Halte das Briefing prägnant, handlungsorientiert und auf max. 1 Seite.

Was dieser Workflow genau macht

Die Vorbereitung auf einen Kundentermin fängt meist eine Viertelstunde vorher an: CRM aufmachen, die letzten Mails überfliegen, die Firma googeln, kurz auf LinkedIn nachsehen. An vollen Tagen fällt genau das aus. Dann sitzt man im Gespräch und fragt nach etwas, das vor drei Monaten schon geklärt war, oder übersieht die Meldung, die letzte Woche über die Firma lief. Das Gespräch bleibt allgemein — und der Kunde muss erklären, wo er steht, statt darüber zu reden, was er braucht.

Der Workflow hängt am Kalender und startet, sobald dort ein Termin mit dem Label „Kundentermin“ oder mit mindestens einem externen Teilnehmer auftaucht. Er zieht Teilnehmer, Firma, Betreff und Zeitpunkt heraus und schickt dann zwei Zweige parallel los: Der eine sucht den Kontakt im CRM — über die E-Mail-Adresse, nicht über den Namen — und lädt Deal-Stage, letzte Interaktionen und Notizen; der andere durchsucht das Netz nach aktuellen Meldungen, LinkedIn-Updates und Anlässen, an die sich ein Gespräch hängen lässt. Ein KI-Schritt liest beides gegeneinander und schreibt daraus ein Briefing auf einer Seite: wer da sitzt, was zuletzt passiert ist, welche Themen sich anbieten, was aus der Historie offen ist und was vorher noch zu erledigen wäre. Es geht rechtzeitig an den Termin-Owner, per E-Mail oder als Notion- beziehungsweise Slack-Link. Findet das CRM nichts, kommt das Briefing trotzdem — mit einem Vermerk an der Stelle, an der die Historie fehlt.

Der Unterschied zu einem Skill oder Agenten: Ein Workflow läuft von allein. Du richtest ihn einmal ein, danach arbeitet er ohne dich — es gibt kein Gespräch, in dem du etwas nachreichst. Und einzustellen gibt es hier nichts: Jede Angabe im Prompt entsteht unterwegs im Workflow selbst, aus dem Kalendereintrag, aus dem CRM und aus der Recherche.

So richtest du ihn ein

Entscheide zuerst, wie du starten willst. Danach siehst du nur den passenden Weg.

Wie möchtest du den Workflow anlegen?

Beide Wege führen zum selben Aufbau.

Builder-Prompt: n8n · Make · Zapier · Langdock

Du siehst beim Aufbau zu und kannst eingreifen.

  1. Builder-Prompt oben kopieren.
  2. Workflow-Tool öffnen, einen neuen Workflow anlegen und den KI-Chat wählen.
  3. Den Builder-Prompt einfügen.
  4. Den erzeugten Aufbau prüfen.
  1. Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft

    Kalender (Google, Outlook oder Calendly), CRM mit Lesezugriff auf Kontakte und Deals, eine Such-API für die Recherche, ein LLM-Zugang und der Kanal für die Zustellung. Am Such-Zugang scheitert es am häufigsten — der Workflow läuft dann sauber durch, und nur der Abschnitt mit den aktuellen Entwicklungen bleibt leer.

  2. Den Trigger auf echte Kundentermine einengen

    Label „Kundentermin“ oder mindestens ein Teilnehmer, dessen E-Mail-Domain nicht eure ist. Ohne diesen Filter recherchiert der Workflow auch für jedes interne Jour fixe und für jeden privaten Eintrag im selben Kalender.

  3. Den Vorlauf festlegen

    Zwei Stunden vor Terminbeginn sind ein guter Startwert — früh genug, um das Briefing noch zu lesen, spät genug für aktuelle Meldungen. Für kurzfristig eingestellte Termine braucht es eine zweite Regel, die sofort auslöst statt auf das Zeitfenster zu warten.

  4. Den Teil-Prompt in den KI-Schritt einsetzen

    Unverändert, und die drei Eingänge einzeln verbinden — Termin-Details aus dem ersten Schritt, CRM-Daten aus dem zweiten, Rechercheergebnisse aus dem dritten. Ein falsch verdrahteter Eingang fällt nicht auf: Das Briefing kommt trotzdem, nur ohne Historie oder ohne Neuigkeiten.

  5. Den CRM-Abgleich über die E-Mail-Adresse führen

    Namen sind mehrdeutig, Domains nicht. Leg dabei gleich fest, was passiert, wenn das CRM nichts findet — ein Briefing mit dem Hinweis auf den fehlenden Eintrag ist besser als gar keins.

  6. Mit einem echten Termin von morgen testen

    Nimm einen Kunden, den du selbst kennst. Prüf drei Dinge — ist es der richtige Kontakt, gehören die gefundenen Meldungen wirklich zu dieser Firma, und stünde unter den Gesprächsthemen etwas, das du selbst angesprochen hättest?

  7. Die Grenzfälle durchspielen, bevor du live gehst

    Ein Termin ohne CRM-Eintrag, eine Firma mit Allerweltsnamen, ein Teilnehmer mit Freemail-Adresse und ein Termin, der in einer Stunde beginnt. Genau dort entscheidet sich, ob im Briefing Fakten über die falsche Firma stehen.

  8. Mit einem Team starten

    Zwei Wochen lang nur ein Vertriebsteam über den Workflow laufen lassen und jedes Briefing mitlesen. Danach gemeinsam festlegen, welche Quellen und Suchbegriffe die Recherche nutzt und wie ausführlich die einzelnen Abschnitte sein sollen.

Wenn dein Workflow läuft

Du bist fertig. Diese Hinweise brauchst du erst, wenn etwas hakt oder du den Workflow erweitern möchtest.

  • Trigger feuert nichtLabel und Filter für externe Teilnehmer prüfen
  • Kein CRM-Kontext im BriefingAbgleich über die E-Mail-Adresse statt über den Namen sicherstellen
  • Recherche bleibt leerExtraktion des Firmennamens und die Such-API prüfen
  • Briefing zu langdie Abschnittslängen im Prompt strenger fassen

So richtest du ihn ein

  1. Prompts kopieren Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
  1. Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft: Kalender (Google, Outlook oder Calendly), CRM mit Lesezugriff auf Kontakte und Deals, eine Such-API für die Recherche, ein LLM-Zugang und der Kanal für die Zustellung. Am Such-Zugang scheitert es am häufigsten — der Workflow läuft dann sauber durch, und nur der Abschnitt mit den aktuellen Entwicklungen bleibt leer.
  2. Den Trigger auf echte Kundentermine einengen: Label „Kundentermin“ oder mindestens ein Teilnehmer, dessen E-Mail-Domain nicht eure ist. Ohne diesen Filter recherchiert der Workflow auch für jedes interne Jour fixe und für jeden privaten Eintrag im selben Kalender.
  3. Den Vorlauf festlegen: Zwei Stunden vor Terminbeginn sind ein guter Startwert — früh genug, um das Briefing noch zu lesen, spät genug für aktuelle Meldungen. Für kurzfristig eingestellte Termine braucht es eine zweite Regel, die sofort auslöst statt auf das Zeitfenster zu warten.
  4. Den Teil-Prompt in den KI-Schritt einsetzen: Unverändert, und die drei Eingänge einzeln verbinden — Termin-Details aus dem ersten Schritt, CRM-Daten aus dem zweiten, Rechercheergebnisse aus dem dritten. Ein falsch verdrahteter Eingang fällt nicht auf: Das Briefing kommt trotzdem, nur ohne Historie oder ohne Neuigkeiten.
  5. Den CRM-Abgleich über die E-Mail-Adresse führen: Namen sind mehrdeutig, Domains nicht. Leg dabei gleich fest, was passiert, wenn das CRM nichts findet — ein Briefing mit dem Hinweis auf den fehlenden Eintrag ist besser als gar keins.
  6. Mit einem echten Termin von morgen testen: Nimm einen Kunden, den du selbst kennst. Prüf drei Dinge — ist es der richtige Kontakt, gehören die gefundenen Meldungen wirklich zu dieser Firma, und stünde unter den Gesprächsthemen etwas, das du selbst angesprochen hättest?
  7. Die Grenzfälle durchspielen, bevor du live gehst: Ein Termin ohne CRM-Eintrag, eine Firma mit Allerweltsnamen, ein Teilnehmer mit Freemail-Adresse und ein Termin, der in einer Stunde beginnt. Genau dort entscheidet sich, ob im Briefing Fakten über die falsche Firma stehen.
  8. Mit einem Team starten: Zwei Wochen lang nur ein Vertriebsteam über den Workflow laufen lassen und jedes Briefing mitlesen. Danach gemeinsam festlegen, welche Quellen und Suchbegriffe die Recherche nutzt und wie ausführlich die einzelnen Abschnitte sein sollen.
  9. Wenn es hakt: Trigger feuert nicht (Label und Filter für externe Teilnehmer prüfen), Kein CRM-Kontext im Briefing (Abgleich über die E-Mail-Adresse statt über den Namen sicherstellen), Recherche bleibt leer (Extraktion des Firmennamens und die Such-API prüfen), Briefing zu lang (die Abschnittslängen im Prompt strenger fassen).
  10. Ausbauen: Kurzfassung in Slack kurz vor dem Termin, Wettbewerber-Vergleich im Briefing, Agenda-Vorschlag aus den Gesprächsthemen, Nachbereitung nach dem Termin.

Screenshots