Mitarbeiter-Onboarding

Aus dem HR-Eintrag wird eine fertige Onboarding-Checkliste

So funktioniert dieser Workflow

  1. 1TriggerNeuer Mitarbeitender im HR-System (Status „Aktiv“ oder „Zukünftig“)
  2. 2Daten ladenName, Rolle, Team, Standort und Startdatum
  3. 3Checkliste generieren15–25 Tasks in 4 Kategorien (IT, HR, Fachlich, Team), 30/60/90 Tage
  4. 4Tasks anlegenMit Owner (IT/Manager/HR) und Due Date (Startdatum + due_days)
  5. 5Manager & IT benachrichtigenTeam-Chat mit Daten und Link zum Projekt
  6. 6Manager-ReviewCheckliste vor dem Start prüfen, anpassen, ergänzen

Prompts zum Kopieren

Builder-Prompt

Baue einen Workflow nach der folgenden Spezifikation. Passe die Struktur an die Konzepte deines Tools an (z. B. Nodes, Steps, Zaps, Agenten-Aktionen) — erhalte dabei aber Trigger-Logik, Reihenfolge, Parallelität und Datenfluss.

## Ziel
Bei neuen Mitarbeitenden im HR-System automatisch eine positionsspezifische Onboarding-Checkliste generieren, daraus Tasks mit Ownern und Fälligkeiten im PM-Tool anlegen und Manager sowie IT benachrichtigen.

## Trigger
- Typ: Webhook/Integration des HR-Systems (Personio, BambooHR o. ä.) — feuert bei neu angelegten Mitarbeitenden mit Status „Aktiv“ oder „Zukünftig“.

## Schritte (sequenziell)
1. Daten laden: Name, Position, Abteilung, Startdatum und Standort aus dem HR-System.
2. KI-Schritt: Checkliste generieren — nutze EXAKT „Prompt 1“ (unten). Output ist ein JSON-Array mit 15–25 Tasks in 4 Kategorien.
3. Tasks anlegen: pro JSON-Eintrag einen Task im PM-Tool erstellen — Kategorie als Label/Sektion, Owner über das Mapping assignee → Person/Team (IT/Manager/HR/Mitarbeiter), Due Date = Startdatum + due_days.
4. Output: Manager und IT im Team-Chat benachrichtigen — mit Eckdaten (Name, Rolle, Startdatum) und Link zum Projekt/Board.
5. Manueller Schritt (außerhalb des Workflows): Manager prüft die Checkliste vor dem Start und ergänzt bei Bedarf.

## Prompts (exakt und unverändert übernehmen)
Prompt 1 – Onboarding-Checkliste:
"""
Du bist ein HR-Onboarding-Experte. Erstelle eine detaillierte Onboarding-Checkliste für folgenden neuen Mitarbeiter:

**Mitarbeiter-Informationen:**
- Name: {{MITARBEITER_NAME}}
- Position: {{POSITION}}
- Abteilung: {{ABTEILUNG}}
- Startdatum: {{STARTDATUM}}
- Standort: {{STANDORT}}

**Aufgabe:**
Erstelle eine strukturierte Onboarding-Checkliste mit Tasks für die ersten 4 Wochen. Berücksichtige die spezifischen Anforderungen der Position und Abteilung.

**Format:**
Gib die Tasks im folgenden JSON-Format zurück:
[
{
"task": "Task-Beschreibung",
"category": "IT/HR/Fachlich/Team",
"due_days": Anzahl Tage nach Start,
"assignee": "IT/Manager/HR/Mitarbeiter"
}
]

**Kategorien abdecken:**
- IT-Setup (Hardware, Software, Zugänge)
- HR-Formalitäten (Verträge, Schulungen, Benefits)
- Fachliche Einarbeitung (positionsspezifisch)
- Team-Integration (Meetings, Vorstellungen)

Achte darauf, dass die Tasks realistisch verteilt und priorisiert sind.
"""

## Datenfluss
- Trigger/Schritt 1 → 2: HR-Daten → {{MITARBEITER_NAME}}, {{POSITION}}, {{ABTEILUNG}}, {{STARTDATUM}}, {{STANDORT}}
- Schritt 2 → 3: JSON-Array — task, category, due_days, assignee
- Schritt 1 → 3: Startdatum für die Due-Date-Berechnung (Startdatum + due_days)
- Schritt 3 → 4: Link zum erstellten Projekt/Board

## Fehlerbehandlung
- Webhook feuert nicht: Event-Typ, URL und Token im HR-System prüfen.
- Startdatum fehlt: KEINE Tasks ohne Fälligkeit anlegen — stattdessen HR benachrichtigen und Lauf pausieren.
- LLM-Output nicht parsebar: 1x wiederholen; danach Fehler an HR melden statt unvollständiger Checkliste.
- Tasks landen im falschen Projekt: Ziel-Board und Berechtigungen prüfen.
- Mehrere Mitarbeitende gleichzeitig angelegt: jeden Lauf isoliert verarbeiten (keine vermischten Checklisten).

## Platzhalter-Konvention
Platzhalter in geschweiften Klammern füllt der Workflow zur Laufzeit selbst. Platzhalter in eckigen Klammern legt der User einmalig fest, bevor der Workflow aktiviert wird. Hier wird alles vollständig dynamisch aus dem HR-System gemappt (siehe Datenfluss) — es gibt keine manuellen Prompt-Platzhalter. Manuell konfiguriert werden nur Systemzugänge, Ziel-Projekt und das Mapping assignee → konkrete Personen/Teams.

## Selbst-Check vor Abschluss
Prüfe, bevor du den Workflow als fertig meldest:
1. Sind alle Schritte korrekt verbunden und feuert der Trigger nur bei neuen Mitarbeitenden (Status „Aktiv“/„Zukünftig“)?
2. Ist der KI-Prompt vollständig und unverändert eingefügt und sind alle HR-Felder gemappt?
3. Werden die Due Dates korrekt berechnet (Startdatum + due_days) und die Owner richtig zugewiesen?
4. Liste alle Punkte auf, die manuell konfiguriert werden müssen (z. B. HR-Webhook, PM-Tool-Zielprojekt, Owner-Mapping, Benachrichtigungs-Channels, LLM-API-Key).
Alternativ direkt importierenWorkflow-JSON herunterladen

Prompt – Onboarding-Checkliste

Du bist ein HR-Onboarding-Experte. Erstelle eine detaillierte Onboarding-Checkliste für folgenden neuen Mitarbeiter:

**Mitarbeiter-Informationen:**
- Name: {{MITARBEITER_NAME}}
- Position: {{POSITION}}
- Abteilung: {{ABTEILUNG}}
- Startdatum: {{STARTDATUM}}
- Standort: {{STANDORT}}

**Aufgabe:**
Erstelle eine strukturierte Onboarding-Checkliste mit Tasks für die ersten 4 Wochen. Berücksichtige die spezifischen Anforderungen der Position und Abteilung.

**Format:**
Gib die Tasks im folgenden JSON-Format zurück:
[
{
"task": "Task-Beschreibung",
"category": "IT/HR/Fachlich/Team",
"due_days": Anzahl Tage nach Start,
"assignee": "IT/Manager/HR/Mitarbeiter"
}
]

**Kategorien abdecken:**
- IT-Setup (Hardware, Software, Zugänge)
- HR-Formalitäten (Verträge, Schulungen, Benefits)
- Fachliche Einarbeitung (positionsspezifisch)
- Team-Integration (Meetings, Vorstellungen)

Achte darauf, dass die Tasks realistisch verteilt und priorisiert sind.

Was dieser Workflow genau macht

Ein neuer Mitarbeitender fängt in drei Wochen an, und die Vorbereitung beginnt meistens damit, dass jemand die Checkliste des letzten Starts heraussucht und umschreibt. Was für eine Entwicklerin gilt, gilt für den Vertrieb nicht — also fehlt am Ende die Hälfte: Der Laptop ist nicht bestellt, der Zugang zum CRM nicht beantragt, das erste Teammeeting steht nirgends. Am ersten Tag sitzt dann jemand da und wartet, HR telefoniert hinterher, und ausgerechnet die Woche, in der der Eindruck entsteht, geht verloren.

Der Workflow hängt am HR-System und wacht auf, sobald dort jemand mit Status „Aktiv“ oder „Zukünftig“ angelegt wird. Er zieht sich Rolle, Abteilung, Standort und Startdatum und lässt daraus eine Checkliste schreiben, die zu genau dieser Position passt: 15 bis 25 Aufgaben in vier Bereichen — IT-Setup, HR-Formalitäten, fachliche Einarbeitung und Team-Integration. Jede Aufgabe bekommt einen Verantwortlichen und ein Datum, gerechnet ab dem Startdatum, und landet als Task im Projektwerkzeug. Zum Schluss gehen die Eckdaten und der Link zum Board an Manager und IT in den Team-Chat. Fehlt das Startdatum, legt er gar nichts an, sondern meldet sich bei HR — eine Aufgabe ohne Frist ist schlechter als keine.

Der Unterschied zu einem Skill oder Agenten: Ein Workflow läuft von allein. Du richtest ihn einmal ein, danach arbeitet er ohne dich — es gibt kein Gespräch, in dem du etwas nachreichst. Und hier gibt es nichts einzustellen: Alles, was er über den neuen Mitarbeitenden wissen muss, steht im HR-System und kommt von dort. Einmalig verbindest du nur die Zugänge, das Ziel-Projekt und die Zuordnung, wer IT, Manager und HR bei euch tatsächlich sind.

So richtest du ihn ein

Entscheide zuerst, wie du starten willst. Danach siehst du nur den passenden Weg.

Wie möchtest du den Workflow anlegen?

Beide Wege führen zum selben Aufbau.

Builder-Prompt: n8n · Make · Zapier · Langdock

Du siehst beim Aufbau zu und kannst eingreifen.

  1. Builder-Prompt oben kopieren.
  2. Workflow-Tool öffnen, einen neuen Workflow anlegen und den KI-Chat wählen.
  3. Den Builder-Prompt einfügen.
  4. Den erzeugten Aufbau prüfen.
  1. Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft

    Das HR-System (Personio, BambooHR o. ä.), ein Projektwerkzeug für Tasks mit Fälligkeiten, den Team-Chat für Manager und IT und einen LLM-Zugang. Am Auslöser im HR-System scheitert es am häufigsten — er muss bei neu angelegten Mitarbeitenden feuern, nicht bei jeder Änderung an einem bestehenden Datensatz.

  2. Owner-Zuordnung einmalig festlegen

    Die Checkliste kommt mit den Rollen IT, Manager, HR und Mitarbeiter zurück. Hinterleg im Workflow, wer das bei euch konkret ist, sonst landen die Tasks im Projekt, ohne dass sich jemand zuständig fühlt.

  3. Den Teil-Prompt in den KI-Schritt einsetzen

    Er bekommt Name, Position, Abteilung, Startdatum und Standort aus dem HR-Datensatz und gibt ein JSON-Array zurück. Wer ihn umschreibt, muss das Format so lassen, wie es ist — der nächste Schritt liest genau diese vier Angaben je Aufgabe.

  4. Mit einem Test-Datensatz laufen lassen

    Leg im HR-System einen erfundenen Mitarbeitenden mit vollständigen Daten an, Rolle und Abteilung inklusive. Am Ende müssen 15 bis 25 Aufgaben in vier Kategorien im Projekt stehen, jede mit Verantwortlichem und Fälligkeit.

  5. Die Fälligkeiten gegen den Kalender rechnen

    Eine Aufgabe für Tag 30 muss auf dem Startdatum plus 30 Tage liegen, nicht auf dem Tag, an dem der Workflow lief. Das ist der Fehler, der still passiert und erst auffällt, wenn jemand eine Frist reißt.

  6. Die Grenzfälle durchspielen, bevor du scharf schaltest

    Ein Datensatz ohne Startdatum — der Lauf muss stoppen und HR melden statt Aufgaben ohne Frist anzulegen; zwei Anlagen kurz hintereinander — jede Checkliste bleibt für sich; und eine Position, für die es bei euch noch kein Muster gibt.

  7. Mit einem Team starten

    Nimm eine Abteilung, lies vier Wochen lang mit, was je Position vorgeschlagen wird, und schärf den Prompt dort nach, wo immer wieder dasselbe fehlt. Erst danach auf alle Teams ausrollen.

Wenn dein Workflow läuft

Du bist fertig. Diese Hinweise brauchst du erst, wenn etwas hakt oder du den Workflow erweitern möchtest.

  • Auslöser feuert nichtEreignistyp, Adresse und Token im HR-System prüfen
  • Aufgaben ohne FälligkeitDatumsrechnung ab dem Startdatum nachrechnen
  • Antwort der KI nicht lesbarFormatvorgabe strikt halten und einen zweiten Versuch erlauben
  • Aufgaben im falschen ProjektZiel-Board und Berechtigungen prüfen

So richtest du ihn ein

  1. Prompts kopieren Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
  1. Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft: das HR-System (Personio, BambooHR o. ä.), ein Projektwerkzeug für Tasks mit Fälligkeiten, den Team-Chat für Manager und IT und einen LLM-Zugang. Am Auslöser im HR-System scheitert es am häufigsten — er muss bei neu angelegten Mitarbeitenden feuern, nicht bei jeder Änderung an einem bestehenden Datensatz.
  2. Owner-Zuordnung einmalig festlegen: Die Checkliste kommt mit den Rollen IT, Manager, HR und Mitarbeiter zurück. Hinterleg im Workflow, wer das bei euch konkret ist, sonst landen die Tasks im Projekt, ohne dass sich jemand zuständig fühlt.
  3. Den Teil-Prompt in den KI-Schritt einsetzen: Er bekommt Name, Position, Abteilung, Startdatum und Standort aus dem HR-Datensatz und gibt ein JSON-Array zurück. Wer ihn umschreibt, muss das Format so lassen, wie es ist — der nächste Schritt liest genau diese vier Angaben je Aufgabe.
  4. Mit einem Test-Datensatz laufen lassen: Leg im HR-System einen erfundenen Mitarbeitenden mit vollständigen Daten an, Rolle und Abteilung inklusive. Am Ende müssen 15 bis 25 Aufgaben in vier Kategorien im Projekt stehen, jede mit Verantwortlichem und Fälligkeit.
  5. Die Fälligkeiten gegen den Kalender rechnen: Eine Aufgabe für Tag 30 muss auf dem Startdatum plus 30 Tage liegen, nicht auf dem Tag, an dem der Workflow lief. Das ist der Fehler, der still passiert und erst auffällt, wenn jemand eine Frist reißt.
  6. Die Grenzfälle durchspielen, bevor du scharf schaltest: ein Datensatz ohne Startdatum — der Lauf muss stoppen und HR melden statt Aufgaben ohne Frist anzulegen; zwei Anlagen kurz hintereinander — jede Checkliste bleibt für sich; und eine Position, für die es bei euch noch kein Muster gibt.
  7. Mit einem Team starten: Nimm eine Abteilung, lies vier Wochen lang mit, was je Position vorgeschlagen wird, und schärf den Prompt dort nach, wo immer wieder dasselbe fehlt. Erst danach auf alle Teams ausrollen.
  8. Wenn es hakt: Auslöser feuert nicht (Ereignistyp, Adresse und Token im HR-System prüfen), Aufgaben ohne Fälligkeit (Datumsrechnung ab dem Startdatum nachrechnen), Antwort der KI nicht lesbar (Formatvorgabe strikt halten und einen zweiten Versuch erlauben), Aufgaben im falschen Projekt (Ziel-Board und Berechtigungen prüfen).
  9. Ausbauen: Kalendereinträge für die ersten Termine, Willkommensnachricht ans Team, Buddy-Zuordnung, Feedback-Umfrage nach 30 Tagen.

Screenshots