Daily Standup Vorbereitung

Aus euren Tasks wird das Standup-Update samt Blockern

So funktioniert dieser Workflow

  1. 1Zeit-TriggerTäglich 08:00 Uhr (30 Min. vor dem Standup, Team-Zeitzone)
  2. 2Gestrige Tasks abrufenErledigte Tasks von gestern, gruppiert pro Person
    3Heutige Tasks abrufenGeplante und laufende Tasks, gruppiert pro Person
  3. 4Blocker-AnalyseÜberfällige Tasks, Abhängigkeiten, hohe Auslastung erkennen
  4. 5Zusammenfassung erzeugenPro Person Gestern / Heute / Blockaden, prägnant
  5. 6In Channel postenStandup-Channel, optional zusätzlich als DM

Prompts zum Kopieren

Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.

Builder-Prompt

Baue einen Workflow nach der folgenden Spezifikation. Passe die Struktur an die Konzepte deines Tools an (z. B. Nodes, Steps, Zaps, Agenten-Aktionen) — erhalte dabei aber Trigger-Logik, Reihenfolge, Parallelität und Datenfluss.

## Ziel
Jeden Morgen vor dem Standup pro Teammitglied eine strukturierte Zusammenfassung (Gestern / Heute / Blockaden) aus dem Projekttool erzeugen und in den Standup-Channel posten.

## Trigger
- Typ: Zeitgesteuert, täglich an Arbeitstagen (z. B. 08:00 Uhr, 30 Min. vor dem Standup) — explizit in der Team-Zeitzone; an Wochenenden/Feiertagen nicht ausführen.

## Schritte
1. PARALLEL — Zweig A: gestern erledigte Tasks aus dem PM-Tool abrufen, gruppiert pro Person.
2. PARALLEL — Zweig B: heute geplante und laufende Tasks abrufen, gruppiert pro Person (inkl. Fälligkeit, Priorität, Status).
3. Zusammenführen: beide Task-Listen plus Team-Mitgliederliste bündeln; Personen ohne jede Aktivität herausfiltern (keine leeren Posts).
4. KI-Schritt: Blocker-Analyse & Standup — nutze EXAKT „Prompt 1“ (unten). Output: Zusammenfassung pro Person im Format Gestern / Heute / Blockaden.
5. Output: Zusammenfassung in den Standup-Channel posten (Slack/Teams); optional zusätzlich als DM.

## Prompts (exakt und unverändert übernehmen)
Prompt 1 – Blockaden-Analyse & Standup:
"""
Analysiere die folgenden Task-Daten für unser Daily Standup und erstelle eine übersichtliche Zusammenfassung.

**Gestern abgeschlossene Tasks:**
{{ABGESCHLOSSENE_TASKS}}

**Heute geplante Tasks:**
{{GEPLANTE_TASKS}}

**Team-Mitglieder:**
{{TEAM_MITGLIEDER}}

Erstelle für jedes Team-Mitglied eine Standup-Zusammenfassung im folgenden Format:

**[Name]**
Gestern: [Liste der abgeschlossenen Tasks]
Heute: [Liste der geplanten Tasks]
🚧 Blockaden: [Identifizierte Probleme wie überfällige Tasks, Abhängigkeiten, hohe Auslastung - falls vorhanden, sonst "Keine"]

Identifiziere automatisch potenzielle Blockaden wie:
- Überfällige Tasks
- Tasks mit hoher Priorität ohne Fortschritt
- Abhängigkeiten zwischen Team-Mitgliedern
- Ungewöhnlich hohe Auslastung (mehr als Max Tasks pro Tag Tasks pro Tag)

Halte die Zusammenfassung prägnant und fokussiert auf relevante Informationen für das Standup.
"""

## Datenfluss
- Zweig A → 4: erledigte Tasks → {{ABGESCHLOSSENE_TASKS}}
- Zweig B → 4: geplante Tasks → {{GEPLANTE_TASKS}}
- Konfiguration/PM-Tool → 4: Mitgliederliste → {{TEAM_MITGLIEDER}}
- Schritt 4 → 5: fertige Standup-Zusammenfassung

## Fehlerbehandlung
- Zeitzone falsch: Trigger und Datumsfilter explizit auf die Team-Zeitzone setzen, sonst fehlen späte Tasks vom Vortag.
- Person ohne Tasks: herausfiltern statt leerer Abschnitte.
- Markdown wird unterschiedlich gerendert: Output-Formatierung an den Ziel-Kanal anpassen (Slack-Markdown vs. Teams).
- Blocker werden nicht erkannt: Schwellenwerte anpassen (Max Tasks pro Tag, Überfälligkeits-Definition).
- PM-Tool nicht erreichbar: Fehler-Hinweis in den Channel posten statt stillem Ausfall.

## Platzhalter-Konvention
Platzhalter in geschweiften Klammern füllt der Workflow zur Laufzeit selbst. Platzhalter in eckigen Klammern legt der User einmalig fest, bevor der Workflow aktiviert wird. Dynamisch gemappt werden: {{ABGESCHLOSSENE_TASKS}}, {{GEPLANTE_TASKS}}, {{TEAM_MITGLIEDER}} werden dynamisch gemappt (siehe Datenfluss). NICHT dynamisch ist: Max Tasks pro Tag — muss der User vor Aktivierung manuell festlegen. Die eckigen Klammern in der Format-Vorlage sind Anweisungen ans LLM und bleiben unverändert. Liste manuelle Platzhalter am Ende explizit auf.

## Selbst-Check vor Abschluss
Prüfe, bevor du den Workflow als fertig meldest:
1. Laufen die beiden Task-Abrufe parallel und werden sie korrekt zusammengeführt?
2. Ist der KI-Prompt vollständig und unverändert eingefügt und sind alle dynamischen Platzhalter gemappt?
3. Greifen Zeitzonen-Einstellung, Wochenend-Ausschluss und der Filter gegen leere Posts?
4. Liste alle Punkte auf, die manuell konfiguriert werden müssen (z. B. PM-Tool-Zugang, Standup-Channel + Bot-Rechte, Team-Mitgliederliste, Max Tasks pro Tag, LLM-API-Key).
Alternativ direkt importierenWorkflow-JSON herunterladen

Prompt – Blockaden-Analyse & Standup

Analysiere die folgenden Task-Daten für unser Daily Standup und erstelle eine übersichtliche Zusammenfassung.

**Gestern abgeschlossene Tasks:**
{{ABGESCHLOSSENE_TASKS}}

**Heute geplante Tasks:**
{{GEPLANTE_TASKS}}

**Team-Mitglieder:**
{{TEAM_MITGLIEDER}}

Erstelle für jedes Team-Mitglied eine Standup-Zusammenfassung im folgenden Format:

**[Name]**
Gestern: [Liste der abgeschlossenen Tasks]
Heute: [Liste der geplanten Tasks]
🚧 Blockaden: [Identifizierte Probleme wie überfällige Tasks, Abhängigkeiten, hohe Auslastung - falls vorhanden, sonst "Keine"]

Identifiziere automatisch potenzielle Blockaden wie:
- Überfällige Tasks
- Tasks mit hoher Priorität ohne Fortschritt
- Abhängigkeiten zwischen Team-Mitgliedern
- Ungewöhnlich hohe Auslastung (mehr als Max Tasks pro Tag Tasks pro Tag)

Halte die Zusammenfassung prägnant und fokussiert auf relevante Informationen für das Standup.

Was dieser Workflow genau macht

Das Daily beginnt fast immer damit, dass alle erst einmal nachdenken. Wer sich nicht vorbereitet hat, zählt auf, woran er sich gerade erinnert; wer sich vorbereitet hat, hat vorher fünf Minuten im Projekttool gesucht. Blocker kommen dabei am seltensten zur Sprache — eine seit drei Tagen überfällige Aufgabe fällt niemandem auf, solange niemand ins Board schaut. Bei sechs Leuten geht so jeden Morgen eine Viertelstunde weg, und die Sätze, auf die es ankommt, fallen trotzdem nicht.

Dieser Workflow läuft eine halbe Stunde vor dem Termin an, an Arbeitstagen und in eurer Zeitzone. Er holt in zwei parallelen Zweigen die gestern erledigten und die heute geplanten Aufgaben aus dem Projekttool, gruppiert beides nach Person und lässt weg, wer gerade keine Aktivität hat — damit im Channel keine leeren Abschnitte stehen. Dann liest ein KI-Schritt beide Listen gegeneinander und sucht, woran es klemmt: Überfälliges, Wichtiges ohne Fortschritt, Abhängigkeiten zwischen zwei Personen, auffällig volle Tage. Heraus kommt pro Person ein Block aus Gestern, Heute und Blockaden, und der steht im Standup-Channel, bevor der Erste im Termin sitzt.

Der Unterschied zu einem Skill oder Agenten: Ein Workflow läuft von allein. Du richtest ihn einmal ein, danach arbeitet er ohne dich — es gibt kein Gespräch, in dem du etwas nachreichst. Einstellen kannst du hier genau eine Sache: ab wie vielen Aufgaben an einem Tag eine Person als überlastet gilt. Alles andere zieht er aus eurem Projekttool.

So richtest du ihn ein

Entscheide zuerst, wie du starten willst. Danach siehst du nur den passenden Weg.

Wie möchtest du den Workflow anlegen?

Beide Wege führen zum selben Aufbau.

Builder-Prompt: n8n · Make · Zapier · Langdock

Du siehst beim Aufbau zu und kannst eingreifen.

  1. Angaben oben ausfüllen und Builder-Prompt kopieren.
  2. Workflow-Tool öffnen, einen neuen Workflow anlegen und den KI-Chat wählen.
  3. Den Builder-Prompt einfügen.
  4. Den erzeugten Aufbau prüfen.
  1. Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft

    Ein Projekttool mit Lesezugriff aufs Board (Jira, Asana, Linear, Notion), ein Team-Chat, in dem ein Bot im Standup-Channel schreiben darf, und ein LLM-Zugang. An den Schreibrechten scheitert es am häufigsten — der Abruf läuft dann sauber, nur im Channel kommt nichts an.

  2. Den Trigger auf eure Zeitzone und eure Arbeitstage stellen

    Eine halbe Stunde vor dem Termin, Wochenenden und Feiertage ausgenommen. Steht dort die Zeitzone des Servers statt eure, fehlen alle Aufgaben, die gestern nach Feierabend noch fertig geworden sind.

  3. Die Team-Mitgliederliste hinterlegen

    Sie entscheidet, wer im Standup überhaupt auftaucht. Wer dort fehlt, kommt nicht vor — auch wenn er den ganzen Tag Aufgaben abgearbeitet hat.

  4. Die Auslastungsgrenze festlegen, bevor du aktivierst

    Sie ist die einzige Zahl, die ihr selbst setzt — ab wie vielen Aufgaben an einem Tag jemand als überlastet gilt. Zu hoch angesetzt meldet der Workflow nie eine Überlastung, zu niedrig sieht jeder Tag kritisch aus.

  5. Den Teil-Prompt in den KI-Schritt einsetzen

    Unverändert, und die drei Eingänge einzeln mit den Schritten davor verbinden — erledigte Aufgaben, geplante Aufgaben, Mitgliederliste. Falsch verdrahtet fällt nicht auf: Der Workflow postet trotzdem, nur eben eine Zusammenfassung über die falschen Aufgaben.

  6. Einmal von Hand auslösen, mit den Daten des laufenden Sprints

    Prüf drei Dinge — stehen bei jeder Person die richtigen Aufgaben unter Gestern und Heute, sind die gemeldeten Blocker welche, die ihr auch selbst genannt hättet, und liest sich der Text im Channel sauber?

  7. Die Grenzfälle durchspielen, bevor du live gehst

    Eine Person ganz ohne Aufgaben, ein Urlaubstag, der Montag nach einem Feiertag und jemand, dem Aufgaben falsch zugeordnet sind. Genau dort entscheidet sich, ob im Channel leere Blöcke stehen oder ob jemand grundlos als Blocker dasteht.

  8. Mit einem Team in einem Testkanal starten

    Eine Woche mitlesen, dann Ton, Länge und Aufbau gemeinsam festlegen — wie knapp die Einträge sein sollen, ob Emojis bleiben. Erst danach in den echten Standup-Channel umhängen.

Wenn dein Workflow läuft

Du bist fertig. Diese Hinweise brauchst du erst, wenn etwas hakt oder du den Workflow erweitern möchtest.

  • Zusammenfassung kommt zu spät oder gar nichtZeitzone und Wochenend-Regel am Trigger prüfen
  • Leere Blöcke im ChannelFilter für Personen ohne Aktivität einschalten
  • Formatierung zerfälltAusgabe an das Markdown des Zielkanals anpassen
  • Blocker werden nie gemeldetAuslastungsgrenze senken und die Überfälligkeits-Definition schärfen

So richtest du ihn ein

  1. Angaben oben ausfüllen und Prompts kopieren deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
  1. Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft: Ein Projekttool mit Lesezugriff aufs Board (Jira, Asana, Linear, Notion), ein Team-Chat, in dem ein Bot im Standup-Channel schreiben darf, und ein LLM-Zugang. An den Schreibrechten scheitert es am häufigsten — der Abruf läuft dann sauber, nur im Channel kommt nichts an.
  2. Den Trigger auf eure Zeitzone und eure Arbeitstage stellen: Eine halbe Stunde vor dem Termin, Wochenenden und Feiertage ausgenommen. Steht dort die Zeitzone des Servers statt eure, fehlen alle Aufgaben, die gestern nach Feierabend noch fertig geworden sind.
  3. Die Team-Mitgliederliste hinterlegen: Sie entscheidet, wer im Standup überhaupt auftaucht. Wer dort fehlt, kommt nicht vor — auch wenn er den ganzen Tag Aufgaben abgearbeitet hat.
  4. Die Auslastungsgrenze festlegen, bevor du aktivierst: Sie ist die einzige Zahl, die ihr selbst setzt — ab wie vielen Aufgaben an einem Tag jemand als überlastet gilt. Zu hoch angesetzt meldet der Workflow nie eine Überlastung, zu niedrig sieht jeder Tag kritisch aus.
  5. Den Teil-Prompt in den KI-Schritt einsetzen: Unverändert, und die drei Eingänge einzeln mit den Schritten davor verbinden — erledigte Aufgaben, geplante Aufgaben, Mitgliederliste. Falsch verdrahtet fällt nicht auf: Der Workflow postet trotzdem, nur eben eine Zusammenfassung über die falschen Aufgaben.
  6. Einmal von Hand auslösen, mit den Daten des laufenden Sprints: Prüf drei Dinge — stehen bei jeder Person die richtigen Aufgaben unter Gestern und Heute, sind die gemeldeten Blocker welche, die ihr auch selbst genannt hättet, und liest sich der Text im Channel sauber?
  7. Die Grenzfälle durchspielen, bevor du live gehst: Eine Person ganz ohne Aufgaben, ein Urlaubstag, der Montag nach einem Feiertag und jemand, dem Aufgaben falsch zugeordnet sind. Genau dort entscheidet sich, ob im Channel leere Blöcke stehen oder ob jemand grundlos als Blocker dasteht.
  8. Mit einem Team in einem Testkanal starten: Eine Woche mitlesen, dann Ton, Länge und Aufbau gemeinsam festlegen — wie knapp die Einträge sein sollen, ob Emojis bleiben. Erst danach in den echten Standup-Channel umhängen.
  9. Wenn es hakt: Zusammenfassung kommt zu spät oder gar nicht (Zeitzone und Wochenend-Regel am Trigger prüfen), Leere Blöcke im Channel (Filter für Personen ohne Aktivität einschalten), Formatierung zerfällt (Ausgabe an das Markdown des Zielkanals anpassen), Blocker werden nie gemeldet (Auslastungsgrenze senken und die Überfälligkeits-Definition schärfen).
  10. Ausbauen: Wöchentliche Auswertung der wiederkehrenden Blocker, eigener Hinweis an die Teamleitung bei mehreren Überfälligen, zusätzliche DM an jede Person mit ihrem eigenen Abschnitt.

Screenshots