Content-Repurposing

Aus einem Blog-Post werden Entwürfe für jeden Kanal

So funktioniert dieser Workflow

  1. 1TriggerNeuer Blog-Post veröffentlicht (CMS-Webhook), Volltext + Metadaten
  2. 2Kernaussagen extrahierenHauptbotschaften, Beispiele, Zitate, Daten, CTA
  3. 3Repurposing-Strategie5–7 Plattform-spezifische Formate mit Hook & ROI vorschlagen
  4. 4Drafts erstellenPro Format publikationsreifer Entwurf mit Hashtags, Visual-Hinweis, Posting-Zeit
  5. 5Tasks anlegenJeden Draft als separate Task im PM-Tool speichern
  6. 6Team benachrichtigenSlack/Teams-Übersicht mit Links zu allen Tasks

Prompts zum Kopieren

Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.

Builder-Prompt

Baue einen Workflow nach der folgenden Spezifikation. Passe die Struktur an die Konzepte deines Tools an (z. B. Nodes, Steps, Zaps, Agenten-Aktionen) — erhalte dabei aber Trigger-Logik, Reihenfolge, Parallelität und Datenfluss.

## Ziel
Aus jedem neuen Blog-Post automatisch 5–7 kanalgerechte, publikationsreife Content-Drafts erzeugen (LinkedIn, Newsletter, Short-Form u. a.), pro Draft eine Task im PM-Tool anlegen und das Content-Team benachrichtigen.

## Trigger
- Typ: CMS-Webhook (WordPress, Webflow, Ghost) — feuert bei Veröffentlichung eines neuen Blog-Posts.
- Wichtig: Der Trigger muss den VOLLTEXT liefern, nicht nur den Teaser/Excerpt.

## Schritte (sequenziell)
1. KI-Schritt: Repurposing-Strategie — nutze EXAKT „Prompt 1“ (unten). Output: 5–7 priorisierte Format-Vorschläge mit Hook und Engagement-Potenzial.
2. KI-Schritt: Draft-Erstellung — nutze EXAKT „Prompt 2“ (unten) mit den Vorschlägen aus Schritt 1. Output: pro Format ein vollständiger Draft (durch --- getrennt).
3. Output aufteilen: die Drafts anhand der ----Trenner in einzelne Einträge splitten.
4. Tasks anlegen: pro Draft eine separate Task im PM-Tool — mit Format, Plattform, Draft-Text, Visual-Hinweisen, Hashtags und Posting-Zeit-Empfehlung.
5. Output: Content-Team in Slack/Teams benachrichtigen — Übersicht der erstellten Formate mit Links zu allen Tasks.

## Prompts (exakt und unverändert übernehmen)
Prompt 1 – Repurposing-Strategie:
"""
Du bist ein Content-Strategie-Experte. Analysiere folgenden Blog-Post und schlage kreative Repurposing-Möglichkeiten vor.

**Blog-Post-Titel:** {{ARTIKEL_TITEL}}

**Blog-Post-Inhalt:** {{ARTIKEL_VOLLTEXT}}

**Zielgruppe:** Zielgruppe

**Aufgabe:**
Analysiere den Artikel und schlage 5-7 konkrete Repurposing-Formate vor. Berücksichtige dabei:
- Kernbotschaften und Highlights des Artikels
- Verschiedene Content-Formate (Social Media Posts, Newsletter, Video, Infografik, Podcast, etc.)
- Plattform-spezifische Anforderungen

**Output-Format:**
Für jeden Vorschlag nenne:
1. Format (z.B. "LinkedIn Carousel Post")
2. Kernbotschaft (1 Satz)
3. Besonderheit/Hook (Was macht diesen Content teilenswert?)
4. Geschätzte Reichweite/Engagement-Potenzial (hoch/mittel/niedrig)

Priorisiere Formate mit hohem ROI und geringem Produktionsaufwand.
"""

Prompt 2 – Draft-Erstellung:
"""
Du bist ein erfahrener Content-Creator. Erstelle konkrete, sofort verwendbare Content-Drafts basierend auf folgenden Informationen.

**Original Blog-Post:**
Titel: {{ARTIKEL_TITEL}}
Inhalt: {{ARTIKEL_VOLLTEXT}}

**Repurposing-Vorschläge:**
{{REPURPOSING_VORSCHLAEGE}}

**Brand Voice:** Brand Voice

**Aufgabe:**
Erstelle für jeden Repurposing-Vorschlag einen vollständigen, publikationsreifen Draft. Beachte dabei:
- Plattform-spezifische Best Practices (Zeichenlimits, Hashtag-Nutzung, etc.)
- Einheitliche Brand Voice
- Call-to-Actions, die auf den Original-Artikel verlinken
- Visuelle Hinweise (z.B. "Bild-Vorschlag: Screenshot von...")

**Output-Format:**
Für jeden Draft:
---
**Format:** [Format-Name]
**Plattform:** [Plattform]
**Draft:**
[Vollständiger Content-Text]

**Visuelle Elemente:** [Beschreibung benötigter Bilder/Grafiken]
**Hashtags/Keywords:** [Relevante Tags]
**Beste Posting-Zeit:** [Empfehlung]
---

Stelle sicher, dass jeder Draft ohne weitere Bearbeitung verwendbar ist.
"""

## Datenfluss
- Trigger → 1/2: {{ARTIKEL_TITEL}}, {{ARTIKEL_VOLLTEXT}} (Volltext!)
- Schritt 1 → 2: Format-Vorschläge → {{REPURPOSING_VORSCHLAEGE}}
- Schritt 2 → 3/4: Drafts (per --- getrennt) → einzelne Tasks
- Schritt 4 → 5: Task-Links

## Fehlerbehandlung
- Nur Teaser statt Volltext: CMS-Trigger auf Volltext umstellen — sonst sind alle Drafts oberflächlich.
- Drafts zu generisch: Brand Voice mit Beispiel-Posts und Kanal-Vorgaben detailliert befüllen.
- Zeichenlimits überschritten: Limits als Konfiguration ergänzen (z. B. LinkedIn 3.000, X 280) und validieren.
- Keine Tasks erstellt: Schreibrechte und Projekt-ID im PM-Tool prüfen.
- Sehr langer Artikel (Token-Limit): Kernaussagen zuerst extrahieren, dann mit der Kurzfassung arbeiten.

## Platzhalter-Konvention
Platzhalter in geschweiften Klammern füllt der Workflow zur Laufzeit selbst. Platzhalter in eckigen Klammern legt der User einmalig fest, bevor der Workflow aktiviert wird. Dynamisch gemappt werden: {{ARTIKEL_TITEL}}, {{ARTIKEL_VOLLTEXT}}, {{REPURPOSING_VORSCHLAEGE}} (siehe Datenfluss). NICHT dynamisch sind: Zielgruppe und Brand Voice — diese muss der User vor Aktivierung manuell befüllen (idealerweise mit Beispiel-Posts). Die eckigen Klammern im Output-Format sind Format-Anweisungen ans LLM und bleiben unverändert. Liste manuelle Platzhalter am Ende explizit auf.

## Selbst-Check vor Abschluss
Prüfe, bevor du den Workflow als fertig meldest:
1. Sind alle Schritte korrekt verbunden und liefert der Trigger den Volltext?
2. Sind beide KI-Prompts vollständig und unverändert eingefügt und alle dynamischen Platzhalter gemappt?
3. Wird der Draft-Output korrekt in einzelne Tasks gesplittet (eine Task pro Format)?
4. Liste alle Punkte auf, die manuell konfiguriert werden müssen (z. B. CMS-Webhook mit Volltext, PM-Tool-Projekt + Schreibrechte, Benachrichtigungs-Channel, Zielgruppe, Brand Voice, LLM-API-Key).
Alternativ direkt importierenWorkflow-JSON herunterladen

Prompt – Repurposing-Strategie

Du bist ein Content-Strategie-Experte. Analysiere folgenden Blog-Post und schlage kreative Repurposing-Möglichkeiten vor.

**Blog-Post-Titel:** {{ARTIKEL_TITEL}}

**Blog-Post-Inhalt:** {{ARTIKEL_VOLLTEXT}}

**Zielgruppe:** Zielgruppe

**Aufgabe:**
Analysiere den Artikel und schlage 5-7 konkrete Repurposing-Formate vor. Berücksichtige dabei:
- Kernbotschaften und Highlights des Artikels
- Verschiedene Content-Formate (Social Media Posts, Newsletter, Video, Infografik, Podcast, etc.)
- Plattform-spezifische Anforderungen

**Output-Format:**
Für jeden Vorschlag nenne:
1. Format (z.B. "LinkedIn Carousel Post")
2. Kernbotschaft (1 Satz)
3. Besonderheit/Hook (Was macht diesen Content teilenswert?)
4. Geschätzte Reichweite/Engagement-Potenzial (hoch/mittel/niedrig)

Priorisiere Formate mit hohem ROI und geringem Produktionsaufwand.

Prompt – Draft-Erstellung

Du bist ein erfahrener Content-Creator. Erstelle konkrete, sofort verwendbare Content-Drafts basierend auf folgenden Informationen.

**Original Blog-Post:**
Titel: {{ARTIKEL_TITEL}}
Inhalt: {{ARTIKEL_VOLLTEXT}}

**Repurposing-Vorschläge:**
{{REPURPOSING_VORSCHLAEGE}}

**Brand Voice:** Brand Voice

**Aufgabe:**
Erstelle für jeden Repurposing-Vorschlag einen vollständigen, publikationsreifen Draft. Beachte dabei:
- Plattform-spezifische Best Practices (Zeichenlimits, Hashtag-Nutzung, etc.)
- Einheitliche Brand Voice
- Call-to-Actions, die auf den Original-Artikel verlinken
- Visuelle Hinweise (z.B. "Bild-Vorschlag: Screenshot von...")

**Output-Format:**
Für jeden Draft:
---
**Format:** [Format-Name]
**Plattform:** [Plattform]
**Draft:**
[Vollständiger Content-Text]

**Visuelle Elemente:** [Beschreibung benötigter Bilder/Grafiken]
**Hashtags/Keywords:** [Relevante Tags]
**Beste Posting-Zeit:** [Empfehlung]
---

Stelle sicher, dass jeder Draft ohne weitere Bearbeitung verwendbar ist.

Was dieser Workflow genau macht

Der Artikel ist veröffentlicht — und damit hört die Arbeit meistens auf. Der LinkedIn-Post dazu wird nie geschrieben, im Newsletter steht er nicht, für den Thread ist am Freitag keine Zeit mehr. Die ganze Recherche steckt im Text, aber sie erreicht nur die Leute, die ohnehin auf euren Blog kommen.

Dieser Workflow hängt sich an das Veröffentlichen. Er zieht den Volltext aus dem CMS, holt die Kernaussagen heraus — Botschaften, Beispiele, Zitate, Zahlen, den Call-to-Action —, leitet daraus fünf bis sieben kanalgerechte Formate ab und bewertet jedes nach Aufwand und Wirkung. Danach schreibt er zu jedem Format einen publikationsreifen Entwurf samt Hashtags, Bildhinweis und Empfehlung für den Posting-Zeitpunkt, legt ihn als eigene Task im Projekt-Werkzeug ab und meldet dem Team in Slack oder Teams, was bereitliegt.

Der Unterschied zu einem Skill oder Agenten: Ein Workflow läuft von allein. Du richtest ihn einmal ein, danach arbeitet er ohne dich — es gibt kein Gespräch, in dem du etwas nachreichst. Zwei Dinge legst du vorher fest: für wen geschrieben wird und wie eure Stimme klingt. Bei der Stimme hilft nichts so sehr wie zwei, drei echte Posts als Beispiel.

So richtest du ihn ein

Entscheide zuerst, wie du starten willst. Danach siehst du nur den passenden Weg.

Wie möchtest du den Workflow anlegen?

Beide Wege führen zum selben Aufbau.

Builder-Prompt: n8n · Make · Zapier · Langdock

Du siehst beim Aufbau zu und kannst eingreifen.

  1. Angaben oben ausfüllen und Builder-Prompt kopieren.
  2. Workflow-Tool öffnen, einen neuen Workflow anlegen und den KI-Chat wählen.
  3. Den Builder-Prompt einfügen.
  4. Den erzeugten Aufbau prüfen.
  1. Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft

    Ein CMS mit Webhook (WordPress, Webflow, Ghost), ein Projekt-Werkzeug für die Tasks (Asana, Trello, Notion, Linear), ein Team-Chat für die Meldung und ein Zugang zu einem Sprachmodell.

  2. Den Trigger auf den Volltext stellen

    Viele CMS-Webhooks schicken nur Titel und Anrisstext mit. Kommt nur der Anriss an, bleiben sämtliche Entwürfe oberflächlich — und das sieht man ihnen erst beim Lesen an.

  3. Die beiden Teil-Prompts in die KI-Schritte einsetzen

    Der zweite arbeitet mit den Formatvorschlägen aus dem ersten. Wer einen umschreibt, muss die Platzhalter des anderen mitziehen.

  4. Das Aufteilen der Entwürfe prüfen

    Der zweite Prompt trennt die Entwürfe mit drei Bindestrichen. Aus jedem Abschnitt muss eine eigene Task entstehen, nicht ein einziger langer Block.

  5. Mit einem echten Artikel testen

    Nimm einen veröffentlichten Beitrag, den du gut kennst. Drei Fragen entscheiden: Kam der ganze Text an? Sind die fünf bis sieben Formate wirklich verschieden? Ist jeder Entwurf ohne Nacharbeit verwendbar?

  6. Die Grenzfälle durchspielen, bevor du live gehst

    Ein sehr kurzer Beitrag, ein sehr langer, eine Anleitung, ein Meinungsstück, einer ganz ohne Call-to-Action. Dort zeigt sich, ob die Formatvorschläge tragen oder nur beim Musterartikel gepasst haben.

  7. Den Freigabeweg im Projekt-Werkzeug festlegen

    Entwurf, Review, freigegeben. Der Workflow liefert erste Fassungen, keine fertigen Postings — ohne festen Weg bleiben die Tasks liegen.

Wenn dein Workflow läuft

Du bist fertig. Diese Hinweise brauchst du erst, wenn etwas hakt oder du den Workflow erweitern möchtest.

  • Nur Anrisstext statt VolltextCMS-Trigger auf den vollen Artikeltext umstellen
  • Entwürfe klingen generischeure Stimme mit zwei, drei echten Posts hinterlegen
  • Zeichenlimits gerissenGrenzen im Draft-Prompt verankern, LinkedIn 3.000, X 280
  • Keine Tasks angelegtSchreibrechte und Projekt-ID im Projekt-Werkzeug prüfen

So richtest du ihn ein

  1. Angaben oben ausfüllen und Prompts kopieren deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
  1. Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft: Ein CMS mit Webhook (WordPress, Webflow, Ghost), ein Projekt-Werkzeug für die Tasks (Asana, Trello, Notion, Linear), ein Team-Chat für die Meldung und ein Zugang zu einem Sprachmodell.
  2. Den Trigger auf den Volltext stellen: Viele CMS-Webhooks schicken nur Titel und Anrisstext mit. Kommt nur der Anriss an, bleiben sämtliche Entwürfe oberflächlich — und das sieht man ihnen erst beim Lesen an.
  3. Die beiden Teil-Prompts in die KI-Schritte einsetzen: Der zweite arbeitet mit den Formatvorschlägen aus dem ersten. Wer einen umschreibt, muss die Platzhalter des anderen mitziehen.
  4. Das Aufteilen der Entwürfe prüfen: Der zweite Prompt trennt die Entwürfe mit drei Bindestrichen. Aus jedem Abschnitt muss eine eigene Task entstehen, nicht ein einziger langer Block.
  5. Mit einem echten Artikel testen: Nimm einen veröffentlichten Beitrag, den du gut kennst. Drei Fragen entscheiden: Kam der ganze Text an? Sind die fünf bis sieben Formate wirklich verschieden? Ist jeder Entwurf ohne Nacharbeit verwendbar?
  6. Die Grenzfälle durchspielen, bevor du live gehst: Ein sehr kurzer Beitrag, ein sehr langer, eine Anleitung, ein Meinungsstück, einer ganz ohne Call-to-Action. Dort zeigt sich, ob die Formatvorschläge tragen oder nur beim Musterartikel gepasst haben.
  7. Den Freigabeweg im Projekt-Werkzeug festlegen: Entwurf, Review, freigegeben. Der Workflow liefert erste Fassungen, keine fertigen Postings — ohne festen Weg bleiben die Tasks liegen.
  8. Wenn es hakt: Nur Anrisstext statt Volltext (CMS-Trigger auf den vollen Artikeltext umstellen), Entwürfe klingen generisch (eure Stimme mit zwei, drei echten Posts hinterlegen), Zeichenlimits gerissen (Grenzen im Draft-Prompt verankern, LinkedIn 3.000, X 280), Keine Tasks angelegt (Schreibrechte und Projekt-ID im Projekt-Werkzeug prüfen).
  9. Ausbauen: Bildvorschläge automatisch erzeugen, Ältere Artikel nachträglich verwerten, Weitere Sprachen, Posting-Zeiten aus euren Kanal-Kennzahlen ableiten.

Screenshots