So funktioniert dieser Workflow
- Zeit-TriggerTäglich (z. B. 18:00 Uhr)
- Feedback abrufenAlle Einträge der letzten 24 h aus den Quellen
- Sentiment & ThemenPro Eintrag Sentiment, Dringlichkeit und 1–3 Themen
- AggregierenSentiment-Verteilung, Top-5 Themen, kritische Fälle, Highlights
- Report erzeugenExecutive Summary, Verteilung, Top-Themen, Empfehlungen
- Ablegen & eskalierenReport ins PM-Tool, kritische Fälle in Slack/Teams
Prompts zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Prompt – Sentiment & Themen
Prompt – Report-Erstellung
Was dieser Workflow genau macht
Kundenfeedback kommt aus vier Richtungen gleichzeitig: aus Umfragen, aus Support-Tickets, aus dem Chat und aus Bewertungen. Jeder liest ein paar Einträge, niemand liest alle. Was am Ende bleibt, ist ein Bauchgefühl — man erinnert sich an die zwei lautesten Beschwerden und übersieht, dass dieselbe Sache seit Montag fünfzehnmal genannt wurde. Und die eine Nachricht, in der ein Kunde ankündigt zu kündigen, liegt drei Tage im Stapel, bevor sie jemand aufmacht.
Dieser Workflow startet abends von selbst und holt alles, was in den letzten 24 Stunden hereingekommen ist. Jeden Eintrag bewertet er einzeln: Ist die Stimmung positiv, neutral oder negativ, wie dringend ist der Fall, um welche ein bis drei Themen geht es? Aus allen Bewertungen zusammen zählt er, wie sich die Stimmung verteilt und welche Themen obenauf liegen. Daraus schreibt er den Tages-Report mit Zusammenfassung, Verteilung, Top-Themen und Handlungsempfehlungen und legt ihn im Projekt-Tool ab. Alles, was als hoch oder kritisch eingestuft wurde, geht parallel und sofort in den Team-Chat — mit Zusammenfassung, Link zur Quelle und einem Vorschlag, was als Nächstes zu tun ist.
Der Unterschied zu einem Skill oder Agenten: Ein Workflow läuft von allein. Du richtest ihn einmal ein, danach arbeitet er ohne dich — es gibt kein Gespräch, in dem du etwas nachreichst. Einzustellen gibt es genau eine Sache: wie viele Handlungsempfehlungen am Ende des Reports stehen sollen. Die zweite Stellschraube sitzt im Workflow selbst — die Eskalationsschwelle, also ab welcher Dringlichkeit eine Meldung sofort im Team-Chat landet.
So richtest du ihn ein
Entscheide zuerst, wie du starten willst. Danach siehst du nur den passenden Weg.
Wie möchtest du den Workflow anlegen?
Beide Wege führen zum selben Aufbau.
Du siehst beim Aufbau zu und kannst eingreifen.
- Angaben oben ausfüllen und Builder-Prompt kopieren.
- Workflow-Tool öffnen, einen neuen Workflow anlegen und den KI-Chat wählen.
- Den Builder-Prompt einfügen.
- Den erzeugten Aufbau prüfen.
Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft
Eine Feedback-Quelle (Typeform, Zendesk, Intercom o. ä.), ein Projekt-Tool für die Ablage des Reports, ein Team-Chat für die Eskalationen und ein LLM-Zugang. Ohne Lese-Zugriff auf die Quelle findet Schritt 1 nichts, und der Report bleibt jeden Abend leer.
Die beiden Teil-Prompts in die KI-Schritte einsetzen
Der erste läuft in einer Schleife über jeden einzelnen Eintrag, der zweite bekommt alle Bewertungen auf einmal. Wer einen umschreibt, muss die Platzhalter des Nachbarschritts mitziehen.
Einen Probelauf mit fünf Test-Einträgen machen
Einer je Stimmungslage — positiv, neutral, negativ, ein klar kritischer Fall und einer ohne erkennbares Anliegen. Prüf drei Dinge: Zieht der Abruf wirklich die letzten 24 Stunden? Wird jeder Eintrag einzeln bewertet statt der ganze Stapel auf einmal? Sind Sentiment und Dringlichkeit nachvollziehbar?
Die Grenzfälle durchspielen, bevor du live gehst
Ein ironisch gemeintes Lob, ein Eintrag in einer anderen Sprache, ein inhaltsleerer Eintrag und ein Tag ganz ohne Feedback. Genau dort kippt der Report — Ironie wird als Lob gezählt, und ein leerer Zeitraum erzeugt einen Bericht über nichts.
Die Eskalationsschwelle konservativ einstellen
Mit einer Quelle starten und zunächst nur melden, was als kritisch eingestuft wurde. Erst senken, wenn du über mehrere Tage Stichproben gelesen hast. Zu viele Eskalationen sind schlimmer als zu wenige — nach drei Tagen mit Fehlalarmen schaut niemand mehr in den Kanal.
Eine Person für die Eskalations-Queue benennen
Der Workflow meldet, aber er kümmert sich nicht. Ohne festen Verantwortlichen liegen die kritischen Fälle im Chat und niemand fühlt sich zuständig.
Wenn dein Workflow läuft
Du bist fertig. Diese Hinweise brauchst du erst, wenn etwas hakt oder du den Workflow erweitern möchtest.
- Report leerDatumsfilter der Quelle prüfen
- Bewertung kommt als Fließtext statt als JSONAusgabeformat im ersten Teil-Prompt schärfen, Eintrag einmal wiederholen
- Ironie als Lob gezähltBeispiele im Prompt ergänzen und Stichproben lesen
- Zu viele EskalationenSchwelle auf kritisch anheben
So richtest du ihn ein
- Angaben oben ausfüllen und Prompts kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft: eine Feedback-Quelle (Typeform, Zendesk, Intercom o. ä.), ein Projekt-Tool für die Ablage des Reports, ein Team-Chat für die Eskalationen und ein LLM-Zugang. Ohne Lese-Zugriff auf die Quelle findet Schritt 1 nichts, und der Report bleibt jeden Abend leer.
- Die beiden Teil-Prompts in die KI-Schritte einsetzen: Der erste läuft in einer Schleife über jeden einzelnen Eintrag, der zweite bekommt alle Bewertungen auf einmal. Wer einen umschreibt, muss die Platzhalter des Nachbarschritts mitziehen.
- Einen Probelauf mit fünf Test-Einträgen machen: einer je Stimmungslage — positiv, neutral, negativ, ein klar kritischer Fall und einer ohne erkennbares Anliegen. Prüf drei Dinge: Zieht der Abruf wirklich die letzten 24 Stunden? Wird jeder Eintrag einzeln bewertet statt der ganze Stapel auf einmal? Sind Sentiment und Dringlichkeit nachvollziehbar?
- Die Grenzfälle durchspielen, bevor du live gehst: ein ironisch gemeintes Lob, ein Eintrag in einer anderen Sprache, ein inhaltsleerer Eintrag und ein Tag ganz ohne Feedback. Genau dort kippt der Report — Ironie wird als Lob gezählt, und ein leerer Zeitraum erzeugt einen Bericht über nichts.
- Die Eskalationsschwelle konservativ einstellen: mit einer Quelle starten und zunächst nur melden, was als kritisch eingestuft wurde. Erst senken, wenn du über mehrere Tage Stichproben gelesen hast. Zu viele Eskalationen sind schlimmer als zu wenige — nach drei Tagen mit Fehlalarmen schaut niemand mehr in den Kanal.
- Eine Person für die Eskalations-Queue benennen: Der Workflow meldet, aber er kümmert sich nicht. Ohne festen Verantwortlichen liegen die kritischen Fälle im Chat und niemand fühlt sich zuständig.
- Wenn es hakt: Report leer (Datumsfilter der Quelle prüfen), Bewertung kommt als Fließtext statt als JSON (Ausgabeformat im ersten Teil-Prompt schärfen, Eintrag einmal wiederholen), Ironie als Lob gezählt (Beispiele im Prompt ergänzen und Stichproben lesen), zu viele Eskalationen (Schwelle auf kritisch anheben).
- Ausbauen: Wochen- und Monatstrend statt nur Tagesbild, automatische Mail an die Themen-Verantwortlichen, Rückfluss der Top-Themen ins Produkt-Backlog.