So funktioniert dieser Workflow
- TriggerNeues Support-Ticket (Betreff, Nachricht, Kundenkontext)
- KlassifikationKategorie, Priorität, zuständiges Team + Begründung als JSON
- Routing-RegelTicket dem definierten Team bzw. der Queue zuweisen
- Ticket aktualisierenKategorie, Priorität, Team und Tags im System setzen
- Erstantwort (optional)Personalisiert mit Ticket-ID und SLA-Bearbeitungszeit
Prompts zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Builder-Prompt
Der Builder-Prompt baut den Workflow. Die zwei Prompts darunter laufen später in ihm — sie gehören in die beiden KI-Schritte.
Prompt – Kategorisierung & Priorisierung
Klassifiziert das Ticket in Kategorie, Priorität und zuständiges Team und liefert eine kurze Begründung als JSON.
Prompt – Erstantwort
Erzeugt eine freundliche, personalisierte Erstantwort mit Ticket-ID und einer Bearbeitungszeit, die zur Priorität passt.
Was dieser Workflow genau macht
Im Support kommt alles im selben Postfach an: der Totalausfall, die Rechnungsfrage, der Feature-Wunsch. Jemand muss jedes Ticket lesen, einordnen, an das richtige Team weiterreichen und dem Kunden bestätigen, dass es angekommen ist. Bis das passiert, wartet auch der dringende Fall in derselben Reihe wie der kosmetische.
Dieser Workflow übernimmt die Triage. Er liest Betreff und Nachricht jedes neuen Tickets, legt Kategorie und Priorität fest, bestimmt das zuständige Team und begründet seine Einordnung in zwei Sätzen. Danach schreibt er Zuweisung, Tags und Felder ins Ticket-System zurück und formuliert eine persönliche Erstantwort mit Ticket-Nummer und einer Bearbeitungszeit, die zur Priorität passt. Harmlose Fälle beantwortet er selbst; kritische, hoch priorisierte und Beschwerden legt er nur als Entwurf ab und fordert eine Freigabe an.
Der Unterschied zu einem Skill oder Agenten: Ein Workflow läuft von allein. Du richtest ihn einmal ein, danach arbeitet er ohne dich — es gibt kein Gespräch, in dem du etwas nachreichst. Deine Stellschrauben sind die Zuordnung von Kategorie zu Team, die Regel, welche Fälle ohne Freigabe hinausgehen dürfen, und der Absender, der unter der Erstantwort steht.
So richtest du ihn ein
Entscheide zuerst, wie du starten willst. Danach siehst du nur den passenden Weg.
Wie möchtest du den Workflow anlegen?
Beide Wege führen zum selben Aufbau.
Du siehst beim Aufbau zu und kannst eingreifen.
- Angaben oben ausfüllen und Builder-Prompt kopieren.
- Workflow-Tool öffnen, einen neuen Workflow anlegen und den KI-Chat wählen.
- Den Builder-Prompt einfügen.
- Den erzeugten Aufbau prüfen.
Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft
Das Ticket-System (Zendesk, Freshdesk o. ä.) mit Lese- UND Schreibrecht, ein E-Mail-Werkzeug für den Versand und ein LLM-Zugang. Am fehlenden Schreibrecht scheitert es am häufigsten — der Workflow liest dann sauber und kann das Ticket trotzdem nicht aktualisieren.
Kategorien den Teams zuordnen
Die Team-Namen wörtlich aus deinem Support-Tool übernehmen. Schon eine abweichende Schreibweise lässt jede Zuweisung ins Leere laufen, ohne dass irgendwo ein Fehler gemeldet wird.
Die beiden Teil-Prompts in die KI-Schritte einsetzen, unverändert.
Der zweite arbeitet mit dem, was der erste ausgibt; wer einen umschreibt, muss die Felder des anderen mitziehen.
Mit einem echten Ticket testen, das du selbst einordnen könntest
„Login funktioniert nicht seit dem Update“. Prüf drei Dinge: Passen Kategorie und Priorität zur Dringlichkeit? Landet das Ticket in der richtigen Queue? Stehen Zuweisung, Tags und Felder wirklich im System?
Die Grenzfälle durchspielen, bevor du live gehst
Ein vages Ticket ohne erkennbares Anliegen, eines mit zwei Themen gleichzeitig, eines in einer anderen Sprache und ein leeres. Genau dort entscheidet sich, ob ein Kunde eine Antwort bekommt, die an seinem Problem vorbeigeht.
Schmal starten
Wenige Kategorien, und die Erstantwort zunächst nur für harmlose Fälle automatisch verschicken. Kritisch, Hoch und Beschwerde gehören als Entwurf in eine Freigabe — eine falsch beruhigende Antwort auf einen Ausfall kostet mehr Vertrauen, als der Zeitgewinn wert ist.
Wenn dein Workflow läuft
Du bist fertig. Diese Hinweise brauchst du erst, wenn etwas hakt oder du den Workflow erweitern möchtest.
- Die Einordnung springt bei vagen TicketsBeispiele je Prioritätsstufe im ersten Prompt ergänzen
- Das Ergebnis lässt sich nicht auswertenauf sauberes JSON bestehen und den Output validieren
- Die Zuweisung geht ins LeereTeam-Namen gegen das Support-Tool abgleichen
- Die Erstantwort klingt nach BausteinAnsprache mit Namen und Ticket-Nummer verpflichtend machen
So richtest du ihn ein
- Angaben oben ausfüllen und Prompts kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft: das Ticket-System (Zendesk, Freshdesk o. ä.) mit Lese- UND Schreibrecht, ein E-Mail-Werkzeug für den Versand und ein LLM-Zugang. Am fehlenden Schreibrecht scheitert es am häufigsten — der Workflow liest dann sauber und kann das Ticket trotzdem nicht aktualisieren.
- Kategorien den Teams zuordnen: Die Team-Namen wörtlich aus deinem Support-Tool übernehmen. Schon eine abweichende Schreibweise lässt jede Zuweisung ins Leere laufen, ohne dass irgendwo ein Fehler gemeldet wird.
- Die beiden Teil-Prompts in die KI-Schritte einsetzen, unverändert. Der zweite arbeitet mit dem, was der erste ausgibt; wer einen umschreibt, muss die Felder des anderen mitziehen.
- Mit einem echten Ticket testen, das du selbst einordnen könntest — „Login funktioniert nicht seit dem Update“. Prüf drei Dinge: Passen Kategorie und Priorität zur Dringlichkeit? Landet das Ticket in der richtigen Queue? Stehen Zuweisung, Tags und Felder wirklich im System?
- Die Grenzfälle durchspielen, bevor du live gehst: ein vages Ticket ohne erkennbares Anliegen, eines mit zwei Themen gleichzeitig, eines in einer anderen Sprache und ein leeres. Genau dort entscheidet sich, ob ein Kunde eine Antwort bekommt, die an seinem Problem vorbeigeht.
- Schmal starten: wenige Kategorien, und die Erstantwort zunächst nur für harmlose Fälle automatisch verschicken. Kritisch, Hoch und Beschwerde gehören als Entwurf in eine Freigabe — eine falsch beruhigende Antwort auf einen Ausfall kostet mehr Vertrauen, als der Zeitgewinn wert ist.
- Wenn es hakt, sind es fast immer dieselben vier Stellen: Die Einordnung springt bei vagen Tickets (Beispiele je Prioritätsstufe im ersten Prompt ergänzen), das Ergebnis lässt sich nicht auswerten (auf sauberes JSON bestehen und den Output validieren), die Zuweisung geht ins Leere (Team-Namen gegen das Support-Tool abgleichen), die Erstantwort klingt nach Baustein (Ansprache mit Namen und Ticket-Nummer verpflichtend machen).
- Ausbauen, wenn der Kern läuft: Eskalation bei erkennbarem Ärger, VIP-Erkennung, SLA-Überwachung, Zusammenführen doppelter Tickets.