So funktioniert dieser Workflow
- TriggerNeues IT-Ticket (Ticket-ID, Betreff, Beschreibung)
- KategorisierenKategorie (Hardware/Software/Netzwerk/Zugang) + Dringlichkeit 1–5
- KB durchsuchenÄhnliche Tickets und Lösungsartikel finden, Top-Treffer
- LösungsvorschlagProblem-Summary + Top-3 Lösungen + KB-Links als Kommentar
- Team zuweisenMapping Kategorie → Team führt die Auto-Zuweisung aus
Prompts zum Kopieren
Prompt – Ticket-Kategorisierung
Prompt – Lösungsvorschläge
Was dieser Workflow genau macht
Im Helpdesk kommt alles in derselben Warteschlange an: der Monitor, der schwarz bleibt, die Lizenz, die gestern ablief, und das VPN, das seit heute früh niemanden mehr durchlässt. Bevor überhaupt jemand am Problem arbeitet, liest ein Mensch das Ticket, entscheidet die Kategorie und schiebt es weiter — und liegt dabei regelmäßig daneben, weil im Rückstand niemand eine Beschreibung zu Ende liest. Die Antwort steht meist längst in der Knowledge Base, aber gesucht wird dort nicht, sondern zum vierten Mal getippt. Zwei Zahlen zeigen, was das kostet: die Zeit bis zur ersten brauchbaren Antwort und die Menge an Tickets, die zwischen zwei Teams hin und her wandern.
Der Workflow hängt am Ticket-Eingang und startet, sobald ein Ticket angelegt wird. Er liest Betreff und Beschreibung, ordnet den Fall einer der vier Kategorien zu — Hardware, Software, Netzwerk, Zugang — und gibt ihm eine Dringlichkeit von 1 bis 5. Mit dieser Kategorie und den Kernbegriffen aus der Beschreibung durchsucht er die Knowledge Base nach gelösten Tickets und Lösungsartikeln. Aus den Treffern schreibt er einen internen Kommentar ins Ticket: das Problem in zwei Sätzen, die drei aussichtsreichsten Lösungen, die Links dazu und den empfohlenen nächsten Schritt. Findet er nichts Passendes, bricht er nicht ab, sondern legt die üblichen Vorgehensweisen für diese Kategorie hin. Zuletzt weist er das Ticket dem Team zu, das für die Kategorie zuständig ist. Wer es öffnet, findet die Vorarbeit schon vor.
Der Unterschied zu einem Skill oder Agenten: Ein Workflow läuft von allein. Du richtest ihn einmal ein, danach arbeitet er ohne dich — es gibt kein Gespräch, in dem du etwas nachreichst. Und einzustellen gibt es hier nichts: Beide Prompts ziehen sich alles aus dem Ticket, das gerade hereinkommt. Was du festlegst, legst du im Werkzeug fest — die Zugänge zu Ticket-System und Knowledge Base und die Zuordnung, welche Kategorie zu welchem Team gehört.
So richtest du ihn ein
Entscheide zuerst, wie du starten willst. Danach siehst du nur den passenden Weg.
Wie möchtest du den Workflow anlegen?
Beide Wege führen zum selben Aufbau.
Du siehst beim Aufbau zu und kannst eingreifen.
- Builder-Prompt oben kopieren.
- Workflow-Tool öffnen, einen neuen Workflow anlegen und den KI-Chat wählen.
- Den Builder-Prompt einfügen.
- Den erzeugten Aufbau prüfen.
Die zwei Teil-Prompts in die KI-Schritte einsetzen
Sie reichen Daten aneinander weiter — der zweite braucht die Kategorie aus dem ersten und die Treffer aus der Knowledge-Base-Suche. Wer einen umschreibt, muss die Platzhalter des Nachbarschritts mitziehen.
Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft
Ticket-System, Knowledge Base und Sprachmodell. Das Token fürs Ticket-System braucht Schreibrechte, nicht nur Leserechte — der Workflow kommentiert und weist zu.
Kategorie-zu-Team-Zuordnung hinterlegen
Für Hardware, Software, Netzwerk und Zugang je ein Team. Leg zusätzlich fest, wohin ein Ticket geht, wenn die Kategorisierung scheitert; sonst bleibt es unbemerkt liegen.
Den Lösungsvorschlag als internen Kommentar festlegen
Der Text ist für das Support-Team geschrieben, nicht für den Absender. Steht der Kommentar-Schritt auf öffentlich, gehen Team-Notizen und interne Links an den Kunden.
Mit abgeschlossenen Tickets aus jeder Kategorie testen
Nimm je einen echten Fall aus Hardware, Software, Netzwerk und Zugang, dazu einen, zu dem die Knowledge Base nichts hergibt. Stimmt die Kategorie, sind die drei Lösungen brauchbar, ist das Ticket beim richtigen Team gelandet?
Mit einer einzigen Queue starten
Lass zwei Wochen lang nur ein Team über den Workflow laufen, bevor der ganze Eingang darüber geht. Miss dabei, wie oft die Kategorie stimmt und wie oft ein Ticket doch noch weitergereicht wird.
Fehlklassifizierungen mitschreiben
Jeder Fall, den das Team umsortiert hat, gehört als Beispiel in den Kategorisierungs-Schritt. Vier oder fünf echte Beispiele je Kategorie bringen mehr als jede Umformulierung.
Wenn dein Workflow läuft
Du bist fertig. Diese Hinweise brauchst du erst, wenn etwas hakt oder du den Workflow erweitern möchtest.
- Falsche KategorieBeispiele je Kategorie ergänzen
- Keine Treffer in der Knowledge BaseSuchbegriffe und Indexierung prüfen
- Ticket beim falschen TeamZuordnung Kategorie zu Team gegenprüfen
- Kommentar oder Zuweisung schlägt fehlSchreibrechte des Tokens prüfen
So richtest du ihn ein
- Prompts kopieren —Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- Die zwei Teil-Prompts in die KI-Schritte einsetzen: Sie reichen Daten aneinander weiter — der zweite braucht die Kategorie aus dem ersten und die Treffer aus der Knowledge-Base-Suche. Wer einen umschreibt, muss die Platzhalter des Nachbarschritts mitziehen.
- Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft: Ticket-System, Knowledge Base und Sprachmodell. Das Token fürs Ticket-System braucht Schreibrechte, nicht nur Leserechte — der Workflow kommentiert und weist zu.
- Kategorie-zu-Team-Zuordnung hinterlegen: Für Hardware, Software, Netzwerk und Zugang je ein Team. Leg zusätzlich fest, wohin ein Ticket geht, wenn die Kategorisierung scheitert; sonst bleibt es unbemerkt liegen.
- Den Lösungsvorschlag als internen Kommentar festlegen: Der Text ist für das Support-Team geschrieben, nicht für den Absender. Steht der Kommentar-Schritt auf öffentlich, gehen Team-Notizen und interne Links an den Kunden.
- Mit abgeschlossenen Tickets aus jeder Kategorie testen: Nimm je einen echten Fall aus Hardware, Software, Netzwerk und Zugang, dazu einen, zu dem die Knowledge Base nichts hergibt. Stimmt die Kategorie, sind die drei Lösungen brauchbar, ist das Ticket beim richtigen Team gelandet?
- Mit einer einzigen Queue starten: Lass zwei Wochen lang nur ein Team über den Workflow laufen, bevor der ganze Eingang darüber geht. Miss dabei, wie oft die Kategorie stimmt und wie oft ein Ticket doch noch weitergereicht wird.
- Fehlklassifizierungen mitschreiben: Jeder Fall, den das Team umsortiert hat, gehört als Beispiel in den Kategorisierungs-Schritt. Vier oder fünf echte Beispiele je Kategorie bringen mehr als jede Umformulierung.
- Wenn es hakt: Falsche Kategorie (Beispiele je Kategorie ergänzen), Keine Treffer in der Knowledge Base (Suchbegriffe und Indexierung prüfen), Ticket beim falschen Team (Zuordnung Kategorie zu Team gegenprüfen), Kommentar oder Zuweisung schlägt fehl (Schreibrechte des Tokens prüfen).
- Ausbauen: Priorität aus der Dringlichkeit setzen, Eskalation ab Stufe 5, Kommentar in der Sprache des Tickets, wöchentlicher Bericht über die Trefferquote.