Dafür kannst du es nutzen
In Word entwerfen und umschreiben
Aus Stichpunkten ein Dokument, aus einem Dokument eine Kurzfassung
In Excel auswerten
Formeln erklären lassen, Muster suchen, ein Diagramm aus der Tabelle bekommen
In PowerPoint aufbauen
Aus einem Word-Dokument eine erste Foliensammlung
In Outlook aufholen
Einen langen Verlauf zusammenfassen und gleich eine Antwort entwerfen
In Teams nachlesen
Protokoll, Beschlüsse und Aufgaben mit Belegstelle, auch wenn du nicht dabei warst
Die eigene Ablage befragen
Copilot findet die Antwort in euren Dateien, Mails und Chats, nicht nur im Netz
Eigene Agenten bauen
Ein Assistent fürs Onboarding oder für IT-Fragen, gebaut auf euren eigenen Inhalten
Kosten und Grenzen
Copilot Chat
0 €
In jeder berechtigten Microsoft-365-Lizenz enthalten: Chat mit Netzzugriff, aber ohne eure eigenen Daten
Copilot Business
rund 18 € je Platz im Monat bei Jahresabschluss
Der Normalfall im Mittelstand; monatlich gerechnet rund 22 €
Copilot Enterprise
rund 28 € je Platz im Monat
Große Häuser mit den vollen Verwaltungs- und Compliance-Funktionen
Im Paket mit Microsoft 365
rund 20 bis 28 € je Platz im Monat
Business Standard oder Premium samt Copilot in einem Preis
Darauf musst du achten
Der kostenlose Chat kennt eure Daten nicht.
Ohne bezahlte Lizenz greift Copilot nicht auf Mails, Teams-Chats, SharePoint oder OneDrive zu — und genau das ist der Grund, ihn zu nehmen.
Die Ergebnisse sind so gut wie eure Ablage.
Wo Dateien doppelt, veraltet und ohne Ordnung liegen, findet Copilot genau das und verkauft es als Antwort.
Er sieht, was der einzelne Nutzer sehen darf — und das ist oft zu viel.
Falsch gesetzte Freigaben fallen erst jetzt auf, weil die Suche sie ausnutzt. Vor dem Rollout gehören die Berechtigungen aufgeräumt.
In Excel ist er schwächer als in Word.
Für ernsthafte Auswertungen greifen viele weiterhin zu einem Chat-Assistenten mit hochgeladener Tabelle.
Die Lizenz läuft üblicherweise ein Jahr.
Wer nur ausprobieren will, sollte das vorher wissen und mit dem kostenlosen Chat anfangen.
Für wen es passt
Passt, wenn
Unternehmen, deren Arbeit ohnehin in Word, Excel, Outlook und Teams stattfindet. Häuser, die KI einführen wollen, ohne ein weiteres Werkzeug, ein weiteres Konto und eine weitere Datenschutzprüfung erklären zu müssen.
Eher nicht, wenn
Wer die Microsoft-Welt nicht nutzt — ohne die Daten darunter bleibt ein durchschnittlicher Chat übrig. Wer die stärkste Textqualität oder die neuesten Fähigkeiten will: Da sind die Consumer-Werkzeuge regelmäßig voraus. Wer vor der Einführung keine Zeit hat, die Berechtigungen zu prüfen.
Im Hub weiterarbeiten
Die Agenten und Skills im Hub sind Prompts — hier setzt du sie dort ein, wo das Material schon liegt: im Dokument, im Postfach, im Besprechungsprotokoll. Was ein einzelner tut, steht auf seinem eigenen Blatt.
Ähnliche Tools
So legst du los
Prüfen lassen, ob eure Microsoft-365-Lizenz den kostenlosen Copilot Chat schon enthält
Tarife und Funktionen auf microsoft.com/de-de/microsoft-365/copilot nachlesen und die Lizenz von der Administration zuweisen lassen
In Word oder Outlook den Copilot-Knopf oben rechts benutzen, statt eine eigene Oberfläche zu suchen
Vor dem Rollout die Freigaben in SharePoint und OneDrive aufräumen
Sag, für wen das Ergebnis ist.
„Kurzfassung für die Geschäftsführung, zehn Zeilen“ liefert etwas anderes als „fass zusammen“.
Verweis auf die Datei, statt sie zu beschreiben.
Dokumente und Besprechungen lassen sich direkt anhängen — das ist der Unterschied zu jedem anderen Chat.
Räum die Tabelle auf, bevor du fragst.
Eine saubere Kopfzeile und keine verbundenen Zellen bringen in Excel mehr als jede Formulierung.
Setz die Vertraulichkeitskennzeichnungen richtig.
Sie steuern, was Copilot sehen und weiterreichen darf; sie sind der eigentliche Schalter und keine Formalie.
Lass nach jeder Besprechung das Protokoll erzeugen.
Das ist die Funktion, die im Alltag am schnellsten überzeugt.