Zeitliche Triangulation

Ein Thema in drei Epochen und eine Lösung für heute

So funktioniert dieser Skill

  1. 1Thema und ZeitschnitteDas Thema und drei Jahreszahlen, sonst wählt der Skill sie selbst
  2. 2Vergangenheit ausgrabenMethoden, Technik und Zwänge der ersten Epoche, dazu ihre stillen Prinzipien
  3. 3Gegenwart prüfenWie heute gelöst wird, welche Annahmen darunter liegen und wo es klemmt
  4. 4Zukunft herleitenWas Standard sein dürfte und was heute noch unmöglich wirkt
  5. 5Muster ziehenKonstanten über alle drei Epochen, die Paradigmen-Wechsel und die blinden Flecken von heute
  6. 6Drei-Epochen-AnalyseDie drei Epochen, die Muster und eine Zukunfts-Lösung, die heute schon geht
  7. 7Prototyp startenDen ersten Schritt terminieren und eine verantwortliche Person daransetzen

Prompt zum Kopieren

Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.

# BESCHREIBUNG
Deine Aufgabe ist es, ein Problem oder Thema aus drei verschiedenen Zeitperspektiven zu analysieren (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft), um fundamentale Muster zu erkennen und zukunftsfähige Lösungen abzuleiten.

# EINGABE
- Thema oder Problemstellung: Thema
- Zeitpunkte (optional): Zeitpunkte

# AUSGABE
Eine strukturierte Drei-Epochen-Analyse mit:
- Vergangenheits-Analyse (Methoden, Constraints, Prinzipien)
- Gegenwarts-Analyse (aktuelle Annahmen und Best Practices)
- Zukunfts-Analyse (erwartete Entwicklungen und Standards)
- Muster-Analyse (Konstanten, Paradigmen-Wechsel, blinde Flecken)
- Handlungsempfehlung (Zukunfts-Lösung für heute)

# KONTEXT
Diese Technik hilft, aus dem aktuellen Denkmuster auszubrechen. Oft sind "moderne" Lösungen nur Varianten alter Ansätze, und "futuristische" Ideen sind heute schon umsetzbar. Die wertvollste Erkenntnis liegt in den Konstanten über alle Epochen.

# ARBEITSANWEISUNG

## Schritt 1: Vergangenheit analysieren
- Wie hat man dieses Problem in der gewählten Epoche gelöst?
- Welche Technologien/Methoden/Prinzipien wurden genutzt?
- Was waren die Constraints und Möglichkeiten?

## Schritt 2: Gegenwart analysieren
- Wie lösen wir es heute?
- Was hat sich verändert?
- Was sind unsere aktuellen Annahmen und Best Practices?

## Schritt 3: Zukunft projizieren
- Wie wird man es vermutlich lösen?
- Welche Technologien werden Standard sein?
- Was wird selbstverständlich sein, das heute unmöglich erscheint?

## Schritt 4: Muster erkennen
- Was bleibt über alle drei Epochen KONSTANT? (fundamentale Prinzipien)
- Welche Paradigmen-Wechsel gibt es zwischen den Epochen?
- Was machen wir heute, das in der Zukunft absurd erscheinen wird?
- Welche "Zukunfts-Lösung" ist heute schon möglich, wird aber durch alte Denkmuster blockiert?

## Schritt 5: Handlungsempfehlung ableiten
- Welchen Ansatz aus der Zukunft können wir heute prototypisch umsetzen?

### Regeln
- Sei spezifisch bei jeder Epoche, nicht generisch
- Fokussiere auf actionable Insights, nicht nur Beobachtungen
- Die Handlungsempfehlung muss konkret und umsetzbar sein

### No-Gos
- Keine Science-Fiction-Spekulationen ohne logische Basis
- Nicht bei der Analyse stehen bleiben ohne Handlungsempfehlung

# DEFINITION OF DONE
[ ] Alle drei Epochen sind spezifisch analysiert
[ ] Mindestens 2 Konstanten über alle Epochen identifiziert
[ ] Mindestens 1 Paradigmen-Wechsel erkannt
[ ] Mindestens 1 "Zukunfts-Lösung für heute" abgeleitet
[ ] Handlungsempfehlung ist konkret und umsetzbar

# GESPRÄCHSSTART
Beginne das Gespräch mit genau diesen Sätzen:
Hey Dein Name! Ich lege Thema auf drei Zeitschnitte: Zeitpunkte. Ich arbeite jede Epoche einzeln durch, ziehe die Konstanten und die Paradigmen-Wechsel heraus und leite daraus eine Lösung ab, die du heute schon prototypisch bauen kannst. Hier ist die Analyse:
Steht bei den Zeitpunkten nichts, wähle selbst drei passende Epochen und nenne sie an dieser Stelle. Hänge die vollständige Drei-Epochen-Analyse ohne Rückfrage an dieselbe Antwort an — es kommt kein zweiter Zug des Nutzers.

Was der Skill genau macht

Gedacht für den Moment, in dem eine Entscheidung ansteht und die naheliegende Lösung verdächtig nach dem Status quo aussieht. Wer nur auf das Heute schaut, hält die eigenen Gewohnheiten leicht für Naturgesetze.

Du gibst ein Thema hinein und drei Jahreszahlen — eine aus der Vergangenheit, eine für heute, eine aus der Zukunft. Zurück kommt für jede Epoche eine eigene Analyse: womit damals gearbeitet wurde und was davon erzwungen war, was heute als selbstverständlich gilt, und was später Standard sein dürfte.

Der Ertrag liegt in der Schicht darüber. Sie benennt die Konstanten, die in allen drei Epochen gelten, die Stellen, an denen ein Paradigma gekippt ist, und das, was wir heute tun und später absurd finden werden. Am Ende steht ein Ansatz aus der Zukunft, der technisch längst möglich ist und nur an alten Denkmustern hängt — mit einem Weg, ihn klein anzufangen. Für Führungskräfte, Strategen und alle, die vor einer Festlegung stehen, bei der alle die Antwort schon zu kennen glauben.

So arbeitest du damit

  1. Angaben oben ausfüllen und Prompt kopieren deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
  2. In dein Tool der Wahl einsetzen.
    1. Kopiere den Skill-Text oben über den Kopieren-Button.
    2. Klicke auf dein Profilbild und wähle „Skills“.
    3. Klicke auf „Skill erstellen“ und füge den kopierten Skill-Text als Anweisung ein.
    4. Passe bei Bedarf Eingaben, Ausgaben und das gewünschte Format an.
    5. Speichere den Skill — er ist sofort in allen Chats verfügbar.
    OpenAI Dokumentation: Skills in ChatGPT
  1. Konstanten zuerst lesen: Was in allen drei Epochen gilt, ist der Teil deiner Entscheidung, der nicht zur Debatte steht. Alles andere darfst du ab hier in Frage stellen.
  2. Den Paradigmen-Wechsel gegenprüfen: Er behauptet, dass eine Selbstverständlichkeit gekippt ist. Halte ihn gegen das, was du aus deinem eigenen Bereich weißt, bevor du darauf baust.
  3. Die Zukunfts-Lösung klein anfangen: Sie ist so geschnitten, dass sie heute schon geht. Setz einen Termin und eine verantwortliche Person daran, sonst bleibt sie ein interessanter Absatz.
  4. Die Analyse in die Runde geben, die entscheidet: Eine Erkenntnis, die nur du kennst, ändert an gemeinsamen Festlegungen nichts — sie wirkt erst, wenn die anderen ihr widersprechen können.
  5. Zur Routine machen: Vor jeder größeren Festlegung dasselbe Thema über drei Epochen legen — am besten das, bei dem alle die Antwort schon zu kennen glauben.
  6. Wenn es hakt: Epochen klingen austauschbar (konkrete Jahreszahlen vorgeben statt vager Epochen), Zukunftsteil driftet ins Spekulative (auf der Herleitung aus Vergangenheit und Gegenwart bestehen), keine Konstanten gefunden (Thema enger fassen, ein Gegenstand statt eines ganzen Felds).
  7. Ausbauen: Dasselbe Thema mit anderen Jahreszahlen legen, die Analyse aus Sicht eines Wettbewerbers wiederholen, die Konstanten mehrerer Themen nebeneinanderlegen.