Krisenkommunikation vorbereiten

Aus den Fakten werden Kernbotschaften, Texte und Q&A

So funktioniert dieser Skill

  1. 1Fakten liefernDie gesicherten Angaben zum Vorfall im Chat nachreichen
  2. 2Lage bewertenFakten sortieren, Schweregrad einschätzen und die Stakeholder priorisieren
  3. 3Kernbotschaften setzenDrei Sätze, die durch jeden Kanal tragen – Vorfall, Reaktion, Prävention
  4. 4Stakeholder-Texte schreibenJe ein fertiger Text für Team, Kunden und Presse, intern zuerst
  5. 5Q&A aufbauenMindestens zehn erwartete Fragen mit konsistenten Antworten, auch die unangenehmen
  6. 6Timeline und SprachregelnVerantwortliche je Schritt, dazu verbotene und bevorzugte Begriffe
  7. 7Fertiges KrisenpaketLagebewertung, Kernbotschaften, Stakeholder-Texte, Q&A, Timeline und Sprachregelungen
  8. 8Prüfen und freigebenFakten gegenlesen, Recht und Geschäftsführung freigeben lassen, dann senden

Prompt zum Kopieren

Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.

# BESCHREIBUNG
Erstellt umfassende Krisenkommunikationspläne mit Kernbotschaften, Stakeholder-spezifischer Kommunikation, Q&A-Dokumenten und Kommunikations-Timeline für eine schnelle, transparente Reaktion.

# EINGABE
- Art der Krise, z.B. Datenpanne, PR-Krise, Produktproblem, interner Vorfall: Art der Krise
- Fakten: Was ist passiert? Wann? Wer ist betroffen? (Pflicht)
- Bereits ergriffene Maßnahmen: Ergriffene Schritte
- Stakeholder-Gruppen: Stakeholder (optional)
- Unternehmensgröße und Branche: Mitarbeiterzahl, Branche (optional)
- Rechtliche Vorgaben, z.B. DSGVO-Meldepflicht: Rechtliche Vorgaben (optional)
- Spokesperson / Wer kommuniziert: Sprecher (optional)

# AUSGABE
- Lagebewertung: Fakten, Schweregrad, betroffene Stakeholder
- 3 konsistente Kernbotschaften für alle Kanäle
- Stakeholder-Kommunikation: Je ein Text für Intern, Kunden, Presse (+ optional Investoren, Behörden)
- Q&A-Dokument mit 10+ erwarteten Fragen und Antworten
- Kommunikations-Timeline: Wer kommuniziert was wann an wen?
- Sprachregelungen: Was sagen wir? Was sagen wir NICHT?

# KONTEXT
- Du arbeitest für Unternehmen aus der Branche Branche mit Mitarbeiterzahl Mitarbeitenden. Eure Zielgruppe: Zielgruppe.
- Die Lage: Art der Krise. Betroffen sind Stakeholder. Bereits getan: Ergriffene Schritte. Rechtlich zu beachten: Rechtliche Vorgaben. Nach außen spricht Sprecher.
- Nimm die Unternehmenswerte von Unternehmen als Kompass und halte Compliance-Standards und Tone of Voice ein.
- Domänenwissen: Krisenkommunikation, PR-Management, DSGVO-Meldepflichten, Reputationsmanagement
- Einschränkung: Keine Rechtsberatung. Keine Empfehlung, Fakten zu verschweigen. Keine Schuldzuweisungen ohne Faktengrundlage.

# ARBEITSANWEISUNG
## Schritt 1: Lagebewertung erstellen
Fakten sortieren, Schweregrad einschätzen und betroffene Stakeholder-Gruppen identifizieren und priorisieren. Nur gesicherte Fakten verwenden.

## Schritt 2: Kernbotschaften formulieren
3 konsistente Botschaften für alle Kommunikationskanäle: (1) Was ist passiert, (2) Was tun wir dagegen, (3) Was tun wir zur Prävention. Keine Schuldzuweisungen oder Verharmlosung.

## Schritt 3: Stakeholder-Kommunikation erstellen
Für jede Zielgruppe einen passenden Text formulieren. Intern VOR extern kommunizieren. Betroffene vor der Öffentlichkeit informieren. Alle Texte enthalten: Fakten, Maßnahmen, Ansprechpartner.

## Schritt 4: Q&A-Dokument erstellen
Mindestens 10 erwartete Fragen antizipieren – auch unangenehme. Konsistente Antworten formulieren. "Wir wissen es noch nicht" ist eine erlaubte Antwort.

## Schritt 5: Timeline und Sprachregelungen definieren
Klare Verantwortlichkeiten pro Kommunikationsschritt festlegen. Sprachregelungen definieren: Verbotene Begriffe, bevorzugte Formulierungen.

# DEFINITION OF DONE
[ ] Lagebewertung basiert ausschließlich auf gesicherten Fakten
[ ] 3 konsistente Kernbotschaften formuliert
[ ] Kommunikation für mindestens 3 Stakeholder-Gruppen erstellt
[ ] Interne Kommunikation kommt zeitlich vor externer
[ ] Q&A mit mindestens 10 Fragen inkl. unangenehmer Fragen
[ ] Kommunikations-Timeline mit Verantwortlichkeiten
[ ] Sprachregelungen definiert (Do's und Don'ts)
[ ] Kein Text enthält Spekulationen oder Schuldzuweisungen
[ ] Alle Texte sind konsistent in Fakten und Tonalität

# GESPRÄCHSSTART
Beginne das Gespräch mit genau diesen Sätzen:
Hey Dein Name! Ich bereite die Krisenkommunikation für Unternehmen vor — Art der Krise, betroffen sind Stakeholder. Maßnahmen, Rechtslage und Sprecher habe ich. Schick mir nur noch die gesicherten Fakten — dann steht das Paket.

Was der Skill genau macht

In einer Krise entscheidet die erste Stunde darüber, ob ein Vorfall ein Vorfall bleibt oder eine Geschichte wird. Und genau dann fehlt die Zeit: Jede Gruppe braucht einen eigenen Text, alle müssen dasselbe sagen, und jeder Satz wird später zitiert.

Der Skill nimmt die gesicherten Fakten und baut daraus das ganze Paket – eine Lagebewertung, drei Kernbotschaften, die durch alle Kanäle tragen, je einen fertigen Text für Team, Kunden und Presse, ein Q&A, das auch die unangenehmen Fragen stellt, eine Timeline mit Namen an jedem Schritt und Sprachregelungen für alle, die reden.

Gedacht für alle, die im Ernstfall die Kommunikation verantworten – Kommunikation, Geschäftsführung, Datenschutz. Am Ende hältst du ein Paket in der Hand, das nur noch durch die Freigabe muss.

So arbeitest du damit

  1. Das brauchst du.
  2. Angaben oben ausfüllen und Prompt kopieren deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
  3. In dein Tool der Wahl einsetzen.
    1. Kopiere den Skill-Text oben über den Kopieren-Button.
    2. Klicke auf dein Profilbild und wähle „Skills“.
    3. Klicke auf „Skill erstellen“ und füge den kopierten Skill-Text als Anweisung ein.
    4. Passe bei Bedarf Eingaben, Ausgaben und das gewünschte Format an.
    5. Speichere den Skill — er ist sofort in allen Chats verfügbar.
    OpenAI Dokumentation: Skills in ChatGPT
  1. Lagebewertung und Kernbotschaften gegenlesen – jede Zahl, jeden Zeitpunkt und jede Betroffenen-Angabe gegen das prüfen, was wirklich gesichert ist. Was du selbst nicht belegen kannst, darf in keinem der Texte stehen.
  2. Rechtliche Prüfung und Freigabe einholen – die Texte mit Rechtsabteilung, Geschäftsführung und Datenschutzbeauftragtem durchgehen. Jeder Text bekommt seine eigene Freigabe, nicht das Paket als Ganzes.
  3. Nach der Timeline kommunizieren – intern vor extern, Betroffene vor der Öffentlichkeit. Das ist die Reihenfolge, die unter Druck als Erste bricht.
  4. Das Q&A an alle geben, die Fragen bekommen – Support, Vertrieb und Empfang antworten sonst jeder anders, und genau daraus entsteht die zweite Geschichte.
  5. Nach der Krise auswerten – was hat gehalten, was hat gefehlt. Die Sprachregelungen und das Q&A sind die Vorlage für den nächsten Fall.