So arbeitet dieser Agent
- Release benennenProdukt, Version, Releasedatum und Lesergruppe eintragen
- Änderungsliste nachreichenTickets, Pull Requests oder Commits aus dem Board
- Änderungen sichtenJede Zeile lesen und auf ihren Kern bringen
- KategorisierenBreaking Changes, Features, Verbesserungen, Fixes, Abkündigungen
- PriorisierenDas Störende nach vorn, Breaking Changes zuerst
- Verständlich beschreibenJe Änderung ein bis zwei Sätze, Nutzen statt Ticket-Titel
- Umstellung erklärenSchritt-für-Schritt-Anleitung zu jedem Breaking Change
- Verständlichkeit prüfenSelbst-Check gegen Fachjargon, offene Lücken benennen
- Release Notes stehenHighlights, Kategorien, Upgrade-Schritte, bekannte Einschränkungen
- Prüfen und veröffentlichenSicherheits-Fix freigeben, Lücken schließen, verschicken
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Am Ende eines Sprints steht eine Liste aus Tickets, Pull Requests und Commit-Zeilen. Wer daraus Release Notes macht, übersetzt jede Zeile aus der Entwicklersprache, sortiert nach Wichtigkeit statt nach Ticketnummer und muss die eine Änderung finden, die den Kunden wirklich Arbeit macht. Das kostet jedes Mal einen halben Tag — und passiert deshalb oft zu spät oder gar nicht.
Dieser Agent nimmt die Änderungsliste so, wie sie aus dem Board fällt. Er sortiert sie in Breaking Changes, neue Funktionen, Verbesserungen, Fehlerbehebungen und Abkündigungen, stellt das Störende nach vorn und beschreibt jede Änderung in ein bis zwei Sätzen aus Sicht der Leser: was sich ändert und was sie davon haben. Zu jedem Breaking Change schreibt er eine Umstellungsanleitung Schritt für Schritt, dokumentiert bekannte Einschränkungen ehrlich und prüft am Ende selbst, ob der Text ohne Fachwissen verständlich bleibt.
Der Unterschied zu einem einzelnen Prompt: Einen Prompt erteilst du als Auftrag, einmal. Diesen Agenten richtest du einmal ein, und er kennt danach dein Produkt, deine Lesergruppe und eure verbindlichen Schreibweisen — bei jedem Release, ohne dass du es wiederholst.
So arbeitest du damit
- Das brauchst du.
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Veröffentlichte Release Notes als Vorlage hinterlegen: Lade zwei, drei alte Fassungen einmalig in den Agenten. Er übernimmt daraus Aufbau, Überschriften und Tonfall, statt bei jedem Release ein neues Format zu erfinden.
- Datei-Upload einschalten: Changelogs und Ticket-Exporte kommen als CSV oder Markdown aus dem Board. Ohne Upload kopierst du die Liste in den Chat, und bei langen Releases fehlt hinten die Hälfte.
- Breaking Changes gegen die echte Umstellung prüfen: Der Agent leitet die Schritte aus der Ticketbeschreibung ab, er kennt euren Code nicht. Geh die Anleitung einmal mit jemandem durch, der die Schnittstelle gebaut hat.
- Sicherheits-Fixes vor der Veröffentlichung freigeben lassen: Der Agent nennt sie bewusst ohne Details zur Lücke. Ob ein Fix überhaupt schon genannt wird, entscheidet ihr — nicht der Text.
- Benannte Lücken abarbeiten: Wo der Agent schreibt, dass ihm etwas fehlt, hat er nicht geraten. Diese Stellen sind deine To-dos, bevor die Notes hinausgehen.
- Dort veröffentlichen, wo die Leser wirklich sind: Changelog-Seite, Hinweis in der Anwendung, E-Mail an Bestandskunden. Breaking Changes erreichen die Betroffenen erfahrungsgemäß nur, wenn sie zusätzlich aktiv verschickt werden.
- Wenn es hakt: Beschreibungen klingen wie Ticket-Titel (Änderungsliste um je einen Satz Kontext ergänzen), Kategorien passen nicht zu eurem Changelog (alte Release Notes als Vorlage hinterlegen), Breaking Change steht nicht oben (im Chat ausdrücklich darauf hinweisen).
- Ausbauen: Englische Fassung derselben Notes, Kurzversion für den Hinweis in der Anwendung, interne Fassung mit Ticketnummern für den Support.