So arbeitet dieser Agent
- Angebot und KontextEckdaten, Ansprechperson, Alternativen und Zielvorgaben
- Angebot eingeordnetStückpreis gerechnet, Dringlichkeit und Beziehung gewichtet
- Markt recherchiertÖffentliche Preis- und Zahlungsziel-Daten geprüft
- Lücken benanntWas vor dem Termin noch zu klären ist
- Ziele beziffertPrimärziel, Sekundärziele und Fallback in Euro
- Hebel benanntGegenleistungen, die dem Lieferanten wirklich nützen
- Argumente gebautZu jedem Ziel zwei bis drei belegbare Sätze
- Eröffnung formuliertWortlaut, Themenreihenfolge und Antwort auf Widerstand
- Risiken gesetztDeal-Breaker, BATNA und Eskalationspunkt
- Schritte terminiertWas vor, im und nach dem Gespräch zu tun ist
- Verhandlungs-RoadmapZiele, Hebel, Talking Points und nächste Schritte
- Selbst verhandelnOffene Punkte klären und das Ergebnis schriftlich festhalten
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Das Angebot liegt auf dem Tisch, der Termin ist in zwei Tagen, und die Vorbereitung besteht aus einem Bauchgefühl: Zehn Prozent müssten drin sein. Im Gespräch fehlt dann der Satz, warum ausgerechnet zehn — und wer das nicht belegen kann, nimmt am Ende, was angeboten wurde.
Dieser Agent nimmt Angebotsbetrag, Lieferzeit, Zahlungsbedingungen, deine Alternativen und die Vorgeschichte mit dem Lieferanten und baut daraus eine Verhandlungs-Roadmap: ein beziffertes Primärziel mit Sekundärzielen und einer Fallback-Position, drei bis fünf Hebel, die du wirklich in der Hand hast, zu jedem Ziel zwei bis drei faktenbasierte Argumente, eine ausformulierte Gesprächseröffnung samt Reihenfolge der Themen, dazu Deal-Breaker, dein BATNA und den Punkt, an dem du eskalierst oder abbrichst. Am Schluss stehen die nächsten Schritte vor, während und nach dem Termin.
Er ist als Agent gebaut, nicht als einmaliger Auftrag: Eure Einkaufsrichtlinien, Rabatt- und Zahlungsziele, die Lieferantenhistorie und eure Marktbenchmarks hinterlegst du einmal — danach rechnet er jede neue Verhandlung gegen euren eigenen Maßstab statt gegen einen allgemeinen Richtwert. Und er zielt bewusst auf Fortbestand: marktbasiert statt maximal, weil ein Lieferant, der zustimmen kann, beim nächsten Mal wieder liefert.
So arbeitest du damit
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Websuche einschalten: Ohne sie hat der Agent keine Marktdaten und meldet „Marktdaten erforderlich“, statt einen Zielpreis zu beziffern. In den meisten Werkzeugen ist das ein Schalter im Werkzeug-Menü des Assistenten.
- Einkaufsrichtlinien dauerhaft hinterlegen: Eure Rabattziele, Standard-Zahlungsziele, Freigabegrenzen und Compliance-Vorgaben. Daraus zieht er die Zielhöhe — sonst rechnet er gegen einen allgemeinen Marktschnitt statt gegen euren Maßstab.
- Lieferantenhistorie und Benchmarks nachlegen: Frühere Preise, Reklamationen, Laufzeiten, Volumenprognosen und die Angebote der Wettbewerber. Das ist der Unterschied zwischen einem Richtwert und einer Zahl, die du im Gespräch belegen kannst.
- Dateizugriff freischalten: Angebots-PDF, Rahmenvertrag und Preisliste liest der Agent dann direkt, statt dass du die Eckdaten abtippst.
- Zielhöhe gegen deine Freigabegrenze prüfen: Liegt das Primärziel in dem Rahmen, den du ohne Rücksprache zusagen darfst — und trägt jedes Argument eine Zahl, die du belegen kannst?
- Strategische Punkte vorher klären: Wo der Agent auf eine Entscheidung der Geschäftsführung verweist, holst du sie vor dem Termin ein. Im Gespräch ist es dafür zu spät.
- Wenn es hakt: Ziele ohne Zahl (Websuche einschalten oder Marktbenchmarks nachlegen), Argumente bleiben allgemein (Lieferantenhistorie und frühere Preise hinterlegen), Zielpreis über eurer Freigabegrenze (Rabattgrenze in den Einkaufsrichtlinien nachtragen), Strategie ignoriert die Beziehung (Laufzeit und Bedeutung des Lieferanten ergänzen).
- Ausbauen: Das Verhandlungsergebnis nach dem Termin zurückspielen, damit die Historie wächst, Zielkorridore je Warengruppe hinterlegen, denselben Kontext für die Jahresrunde mit den übrigen Lieferanten nutzen.