So arbeitet dieser Agent
- Wettbewerber eintragenZwei bis drei Namen oder Websites und der Analysefokus
- Preisseiten auswertenListenpreise, Stufen und was den Aufpreis auslöst
- Angebot und Ansprache prüfenSprachen, Offline-Betrieb, Support und wen sie adressieren
- Vergleichstabelle bauenSechs Kriterien, euer eigenes Angebot als eigene Zeile
- Datenlücken benennenWas öffentlich nicht belegbar ist, statt es zu schätzen
- Erkenntnisse ableitenBeobachtung, Implikation, Empfehlung — drei bis fünf davon
- Chancen und RisikenMarktlücken, Differenzierungshebel, gefährliche Züge der Gegenseite
- Eigenes Wissen nachreichenVerlorene Deals und Einwände aus Kundengesprächen
- Empfehlungen neu sortierenWas die Praxis widerlegt, rutscht nach hinten
- Fertige AnalyseTabelle, Erkenntnisse und Schritte für die nächsten 30 Tage
- Prüfen und entscheidenBelege gegenlesen, Schritte terminieren und verteilen
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Die Namen der Wettbewerber kennt jeder im Haus. Was fehlt, ist der Vergleich: Woran genau unterscheidet sich euer Angebot von den zwei oder drei anderen, die derselbe Kunde gerade nebeneinanderlegt — im Zuschnitt, im Preis, in der Ansprache? Die Antwort liegt öffentlich herum, auf Websites, Preisseiten und in Help-Centern. Sie zusammenzutragen kostet eine Woche, und ein Quartal später stimmt die Hälfte nicht mehr.
Dieser Agent nimmt sich mehrere Wettbewerber auf einmal vor und geht sie nach denselben Kriterien durch: Produktfokus, Preismodell, Zielgruppe, Tonalität, Differenzierungsmerkmal. Heraus kommt eine Vergleichstabelle, in der euer eigenes Angebot als eine Zeile unter den anderen steht — dazu drei bis fünf Erkenntnisse nach dem Muster Beobachtung, Implikation, Empfehlung, und Positionierungs-Chancen mit Schritten für die nächsten 30 Tage. Was öffentlich nicht belegbar ist, benennt er als Lücke, statt es zu schätzen.
Der Unterschied zum verwandten Skill „Wettbewerbsanalyse erstellen“: Ein Skill ist ein Auftrag, den du einmal erteilst — er nimmt sich EINEN Wettbewerber vor und endet bei einer Battle Card für dein nächstes Verkaufsgespräch. Diesen Agenten richtest du einmal ein, und er kennt danach euer Angebot, eure Zielgruppe und euren Preis; jeder weitere Lauf misst ein neues Feld an derselben Ausgangslage. Er sieht sich dabei die Anbieter an — wer statt der Anbieter die Struktur der Branche prüfen will, ist beim Porter Five Forces Profiler richtiger.
So arbeitest du damit
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Websuche einschalten: Ohne sie vergleicht der Agent aus dem Gedächtnis, und die Preisspalte füllt sich mit Zahlen von vorgestern. Jede Angabe in der Tabelle soll auf einer Seite stehen, die man aufrufen kann.
- Euer eigenes Angebot dauerhaft hinterlegen: Leistungen, Zielgruppe und Preise gehören in die Einrichtung des Agenten, nicht in jeden einzelnen Chat. Erst dadurch steht ihr in der Vergleichstabelle als eigene Zeile und nicht daneben.
- Zwei bis drei Wettbewerber nehmen, nicht acht: Bei mehr wird die Tabelle breit und die Erkenntnisse dünn. Wer ein größeres Feld beobachten will, fährt lieber zwei Läufe mit je drei Namen.
- Was du aus verlorenen Deals weißt, im Chat nachreichen: Das ist der Teil, den keine Recherche liefert — und er hat im Testlauf die Reihenfolge der Empfehlungen umgeworfen. Öffentliche Quellen zeigen das Angebot, verlorene Deals zeigen das Kaufverhalten.
- Die Preisspalte gegenprüfen: Öffentliche Preisseiten zeigen Listenpreise, nicht das, was am Ende im Angebot steht — manche Anbieter nennen gar keine Zahlen mehr. Wo eine Zahl über eine Entscheidung mitbestimmt, hol sie aus einem echten Angebot.
- Die benannten Datenlücken ernst nehmen: Wo der Agent sagt, dass etwas nicht öffentlich belegbar ist, steht keine Zahl — und genau dort entscheidet oft der Kunde. Diese Punkte gehören auf die Liste für den nächsten Kundenkontakt.
- Die 30-Tage-Schritte in die Planung übernehmen: Eine Analyse ohne Termin bleibt ein Dokument. Trag die Schritte dort ein, wo eure Arbeit sowieso liegt, mit Verantwortlichem und Datum.
- Quartalsweise wiederholen: Preisseiten, Eigentümer und Positionierung ändern sich am schnellsten. Der zweite Lauf mit denselben Angaben zeigt, wer sich bewegt hat und wer stehen geblieben ist.
- Wenn es hakt: Tabelle bleibt allgemein (Analysefokus enger fassen), Preise fehlen (Websuche prüfen, viele Preisseiten nennen nur noch einen Kalkulator), eure eigene Zeile fehlt (Angebot und Preise in der Einrichtung nachtragen).
- Ausbauen: Zweiter Lauf für ein Nachbarsegment, Auswertung der Bewertungsportale auf wiederkehrende Beschwerden, jährliche Wiederholung als Trendreihe.