So arbeitet dieser Agent
- Produkt benennenName, Zweck und Lesergruppe der Dokumentation
- Technik nachreichenFunktionen, Konfiguration und bekannte Probleme
- Zweck klärenWas die Lesergruppe hinterher können soll
- Struktur festlegenÜbersicht, Installation, Konfiguration, Nutzung, Troubleshooting
- Schritte schreibenJeder Schritt mit dem erwarteten Ergebnis
- Warnhinweise setzenSicherheit und Datenschutz an den kritischen Stellen
- Screenshots markierenWo ein Bild hingehört und was es zeigen soll
- Glossar bauenJeder Fachbegriff in einem Satz erklärt
- GegenlesenIst jeder Schritt ohne Vorkenntnisse nachvollziehbar
- Lücken benennenWas fehlt, wird zur Frage statt zur Erfindung
- Dokumentation stehtÜbersicht bis FAQ, mit Glossar und offenen Punkten
- Prüfen und freigebenSchritte nachlaufen, Bilder einsetzen, Lücken klären
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Die Dokumentation ist das, was am Ende liegen bleibt. Das Produkt läuft, das Wissen darüber steckt in Köpfen, Tickets und einer Handvoll Screenshots — und wer es aufschreiben soll, schreibt am Ende für sich selbst statt für den, der davorsitzt. Heraus kommen Anleitungen, die Schritte aufzählen, aber nicht sagen, woran man merkt, dass ein Schritt geklappt hat.
Dieser Agent schreibt die Dokumentation. Du richtest ihn einmal ein — euer Unternehmen, die Normen, an die ihr euch halten müsst, eure Schreibweisen — und gibst ihm dann Produkt, Zweck und Lesergruppe. Er baut daraus ein vollständiges Dokument: Übersicht und Voraussetzungen, Installation und Konfiguration Schritt für Schritt mit dem erwarteten Ergebnis, eine Bedienanleitung mit markierten Screenshot-Stellen, eine Troubleshooting-Tabelle aus Symptom, Ursache und Lösung, dazu FAQ und Glossar. Wo ihm eine technische Angabe fehlt, benennt er die Lücke, statt sie zu füllen.
Der Unterschied zu einem Skill: Ein Skill ist ein Auftrag, den du einmal erteilst. Diesen Agenten richtest du einmal ein, und er kennt danach eure Normen, eure Terminologie und eure Schreibweisen — bei jedem Handbuch, ohne dass du es wiederholst.
So arbeitest du damit
- Das brauchst du.
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Datei-Upload einschalten: Ohne ihn liest der Agent eure vorhandenen Handbücher, Style Guides und Glossare nicht — und schreibt dann gegen eure eigene Terminologie an.
- Unterlagen dauerhaft hinterlegen: Style Guide, Glossar, eine gelungene bestehende Anleitung und die häufigsten Support-Tickets. Sie gelten für jedes Handbuch, nicht nur für das erste.
- Vor jedem Handbuch nur den Fall eintragen: Produkt, Zweck und Lesergruppe — die technischen Details schickst du in den Chat. Normen und Schreibweisen stehen schon im Agenten.
- Jeden Schritt einmal nachlaufen: An der echten Oberfläche prüfen, ob das beschriebene Ergebnis wirklich eintritt. Was der Agent nicht sehen kann, sieht nur, wer klickt.
- Screenshot-Stellen abarbeiten: Der Agent markiert, wo ein Bild hingehört, und beschreibt die erwartete Ansicht. Diese Stellen sind deine Liste für den Rundgang durch das Produkt.
- Benannte Lücken auflösen: Wo der Agent schreibt, dass ihm eine Angabe fehlt, hat er nicht geraten. Diese Stellen gehören zurück in die Entwicklung, bevor die Doku herausgeht.
- Bei jedem Release nachziehen: Versionsnummer, geänderte Schritte und neue bekannte Probleme. Eine Anleitung, die eine Version hinterherhinkt, erzeugt genau die Tickets, die sie verhindern soll.
Wenn es hakt: Anleitung klingt nach Entwickler (Lesergruppe schärfen), Schritte ohne erkennbares Ergebnis (Ergebnis je Schritt einfordern), Begriffe wechseln mitten im Dokument (Glossar hinterlegen), Troubleshooting bleibt dünn (Support-Tickets nachreichen).
Ausbauen: Release Notes aus demselben Material, Kurzanleitung für den Einstieg, Schulungsunterlagen für neue Kolleginnen, Übersetzung für weitere Märkte.