So arbeitet dieser Agent
- Angaben setzenFirmenname oder Website, dazu Region und Recherchefokus
- Firma verifizierenRegister, Gründungsjahr und Sitz gegen Namensvettern prüfen
- Öffentlich recherchierenWebsite, Register, Finanzdaten, Netzwerke, Presse und Web-Kennzahlen
- Erkenntnisse verdichtenAktuelles zuerst, Widersprüche zwischen Quellen benennen
- Auf euch beziehenKunde, Partner oder Wettbewerber — je Geschäftsbereich getrennt
- Quellen belegenJede Aussage an ihre Originalquelle hängen, nicht an eine Zweitquelle
- Lücken kennzeichnenWas öffentlich nicht auffindbar ist, steht als „nicht verfügbar“ da
- Report in neun AbschnittenVon der Übersicht über Führung und Finanzen bis zur Quellenliste
- Zahlen und Firma prüfenIdentifikation gegenlesen, Quellenjahre nachsehen, Lücken erfragen
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Vor einem Erstgespräch, einer Partnerschaft oder einer Beteiligung steht immer dieselbe Fleißarbeit: Website, Handelsregister, Geschäftsbericht, berufliche Netzwerke, die Meldungen der letzten Monate. Zwei Stunden später sind fünfzehn Tabs offen, in der Notiz stehen Zahlen ohne Jahreszahl, und niemand weiß mehr, welche Angabe aus welcher Quelle stammt.
Dieser Agent übernimmt diese Runde. Er nimmt einen Firmennamen oder eine Website entgegen, dazu wahlweise eine Region und einen Fokus, und prüft zuerst, ob er überhaupt die richtige Firma vor sich hat — Gründungsjahr, Sitz und Branche stehen deshalb ganz oben. Danach recherchiert er öffentlich: offizielle Website und Presseraum, Firmenregister und Finanzdatenbanken, berufliche Netzwerke, Nachrichten und die digitale Präsenz. Heraus kommt ein Report in neun Abschnitten — Übersicht, Führung, Organisation, Finanzen, Belegschaft, Angebot, digitale Präsenz, Medienecho und eine vollständige Quellenliste. Jede Aussage trägt ihre Quelle; was die öffentlichen Quellen nicht hergeben, steht als „nicht verfügbar“ da, statt geschätzt zu werden.
Er ist als Agent gebaut, nicht als einmaliger Auftrag: Du richtest ihn einmal mit deinem Unternehmen, deiner Branche und eurem eigenen Angebot ein. Danach weiß er, wofür du recherchierst, und ordnet jede Firma daran ein — als möglichen Kunden, als Partner oder als Wettbewerber. Bei der nächsten Firma tippst du nur noch den Namen.
So arbeitest du damit
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Websuche einschalten: Ohne Zugriff aufs offene Netz schreibt das Modell Firmendaten aus dem Gedächtnis — mit Zahlen, die Jahre alt sein können. Die Einstellung sitzt am Assistenten, nicht am einzelnen Chat.
- Profil-Angaben dauerhaft hinterlegen: Unternehmen, Branche und euer eigenes Angebot ändern sich nicht von Firma zu Firma. Einmal in den dauerhaften Anweisungen gespeichert, ordnet der Agent jede Recherche von selbst darauf ein.
- Eigene Unterlagen anhängen: Gekaufte Branchenberichte, eine Wettbewerbsübersicht, Notizen aus früheren Gesprächen — was nicht im offenen Netz steht, fließt nur ein, wenn es dauerhaft am Assistenten hängt.
- Die Identifikation im ersten Abschnitt gegenlesen: Dort stehen Gründungsjahr, Sitz und Branche. Passt das nicht zu der Firma, die du meinst, gehört der ganze Report einer Namensvetterin — dann den Namen mit Rechtsform und Ort nachreichen.
- Zahlen an ihrer Quelle prüfen: Umsatz, Mitarbeiterzahl und Bewertung werden jahrelang weiterzitiert. Öffne die zwei oder drei Links, an denen die wichtigsten Zahlen hängen, und sieh nach dem Erhebungsjahr.
- Angaben zu Personen auf das Berufliche beschränken: Der Report nennt Führungskräfte mit Rolle und beruflichem Profil. Alles darüber hinaus gehört nicht in eine Unterlage, die im Team herumgeht.
- Die Lücken als Fragenliste mitnehmen: Was als „nicht verfügbar“ gekennzeichnet ist, sind genau die Punkte, die öffentlich nicht zu klären sind — und damit die besten Fragen fürs Gespräch selbst.
Wenn es hakt: Report zur falschen Firma (Namen mit Rechtsform und Ort nennen und die Identifikation oben gegenprüfen), Finanzen bleiben leer (bei nicht börsennotierten Firmen normal — nach dem Jahresabschluss im Bundesanzeiger fragen), Zahlen ohne Jahr (nach Quelle und Erhebungsjahr fragen und Unbelegtes streichen lassen).
Ausbauen: Kurzprofile für eine ganze Firmenliste, zwei Anbieter im selben Report gegenüberstellen, den Lauf vor jedem größeren Termin wiederholen.