So arbeitet dieser Agent
- Feedback übergebenBewertungen, Tickets, Umfragen und Gesprächsnotizen unsortiert einfügen oder hochladen
- Rückmeldungen sichtenJeden Eintrag lesen und die Kernaussage herausziehen
- Themen bündelnFeatures, Usability, Bugs, Preis und Support zu Kategorien zusammenfassen
- Häufigkeit auszählenNennungen je Kategorie zählen und die Stimmung einordnen
- Muster erkennenWiederkehrende Probleme und Zusammenhänge zwischen den Quellen aufdecken
- Themen priorisierenDringlichkeit, Umsetzbarkeit und Kundennutzen gegeneinander abwägen
- Maßnahmenplan bauenEmpfehlungen mit Priorität, Zeithorizont, Rolle und Erfolgsmessung
- Fertige FeedbackanalyseExecutive Summary, Kategorietabelle, Priorisierung und Maßnahmenplan
- Plan freigebenZuständigkeiten vergeben und die Maßnahmen ins Backlog übernehmen
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Kundenfeedback kommt aus fünf Richtungen gleichzeitig: App-Store-Bewertungen, Support-Tickets, NPS-Kommentare, Foren-Beiträge, Notizen aus Kundengesprächen. Einzeln liest sich jede Rückmeldung plausibel — und genau das ist das Problem. Wer das lauteste Ticket zuerst bearbeitet, arbeitet nach Lautstärke statt nach Wirkung. Wie oft ein Thema wirklich vorkommt, wie schwer es wiegt und was sich mit vertretbarem Aufwand beheben lässt, sieht man erst, wenn alles nebeneinanderliegt.
Der Produktfeedback Analyst sichtet die Rückmeldungen, bündelt sie zu thematischen Clustern und zählt aus, wie häufig jedes Thema auftaucht und in welcher Stimmung. Danach wägt er jedes Thema dreidimensional ab — Dringlichkeit, Umsetzbarkeit, Kundennutzen — und leitet daraus einen Maßnahmenplan ab: je Empfehlung eine Priorität, ein Zeithorizont, eine zuständige Rolle und eine Kennzahl, an der später ablesbar ist, ob es geholfen hat. Positive Rückmeldungen stehen gleichberechtigt in der Auswertung, und wo die Datenlage zu dünn für eine belastbare Aussage ist, sagt er das, statt eine Zahl zu behaupten.
Der Unterschied zu einem Skill: Ein Skill ist ein Auftrag, den du einmal erteilst. Diesen Agenten richtest du einmal ein, und er kennt danach dein Unternehmen, deine Branche und die Kunden hinter dem Feedback — bei jeder Auswertung, ohne dass du es wiederholst. Du fügst nur noch die neuen Rückmeldungen ein; die Einordnung bringt er mit.
So arbeitest du damit
- Das brauchst du.
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Datei-Upload und Code-Interpreter einschalten: Beides sind Schalter im Werkzeug, nicht im Prompt. Ohne Upload musst du jede Rückmeldung als Text einfügen, ohne Code-Interpreter schätzt der Agent die Häufigkeiten, statt sie auszuzählen.
- Produktunterlagen dauerhaft hinterlegen: Feature-Übersicht, Kundensegmente und eure Report-Vorlage gehören als Dateien in den Agenten, nicht ins Gespräch. Damit ordnet er ein Ticket dem richtigen Feature zu, statt es zu umschreiben.
- Alle Quellen in einem Durchgang übergeben: Bewertungen, Tickets und Umfragen zusammen. Quelle für Quelle ausgewertet ergibt jede ihre eigene Rangfolge, und die Häufigkeiten lassen sich hinterher nicht mehr zusammenrechnen.
- Die Kategorietabelle stichprobenartig nachzählen: Die Häufigkeiten stimmen nur, wenn jede Rückmeldung genau einem Cluster zugeordnet wurde. Zähl zwei, drei Kategorien nach, bevor du die Rangfolge weitergibst.
- Den Maßnahmenplan im Team besetzen: Rollen und Zeithorizonte sind Vorschläge aus dem Feedback, keine Zusagen. Erst wenn ein Name und ein Datum daranstehen, ist es ein Plan.
- Wenn es hakt: Nur negative Themen im Bericht (auch die positiven Rückmeldungen mitgeben, sonst warnt der Agent zu Recht vor Verzerrung), Häufigkeiten wirken zu glatt (Feedback als Datei statt als Fließtext übergeben), Empfehlungen bleiben allgemein (die Feature-Übersicht fehlt im hinterlegten Wissen).
- Ausbauen: Quartalsvergleich der Kategorien, getrennte Auswertung je Kundensegment, Abgleich der Top-Themen mit der Roadmap.