So arbeitet dieser Agent
- Angaben eintragenProjekt, Phase, Berichtszeitraum und Empfängerrunde
- Unterlagen nachreichenNotizen aus dem Status-Meeting und den Projektplan einfügen
- Unterlagen auswertenNotizen und Plan systematisch gegeneinander lesen
- Meilensteine einordnenAbgeschlossen, in Arbeit, verzögert — je mit Datum
- Ampel rechnenTermintreue, Budgetverbrauch und Velocity gegen die Sollwerte
- Risiken herausstellenKritische Punkte, Auswirkungen und Gegenmaßnahmen dazu
- Empfehlungen ableitenEntscheidungen, die nur die Leitungsrunde treffen kann
- Summary schreibenHöchstens 200 Wörter, die Kernaussage zuerst
- Fertiger StatusberichtSechs Abschnitte mit Ampel, Risiken und nächsten Schritten
- Bericht freigebenAmpel bestätigen, Zahlen prüfen und an die Runde geben
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Der Statusbericht ist die Arbeit, die niemand machen will und alle lesen. Nach dem Status-Meeting liegen Notizen, ein Meilensteinplan und ein paar Zahlen nebeneinander, und daraus einen Text zu bauen, den die Geschäftsführung in drei Minuten versteht, kostet einen halben Nachmittag. Also entsteht er spät, unregelmäßig oder gar nicht — und wenn doch, ist es oft eine Aufzählung von Ereignissen statt einer Aussage über den Stand.
Dieser Agent nimmt die Notizen aus dem letzten Status-Meeting und den Projektplan und gibt einen fertigen Bericht in sechs Abschnitten zurück: eine Executive Summary unter 200 Wörtern, die Projektübersicht mit begründeter Ampel, die Meilensteine mit Plan- und Istdatum samt Abweichungsanalyse, Budget- und Ressourcenlage, die Top-Risiken mit Gegenmaßnahmen und den Ausblick auf den nächsten Berichtszeitraum. Die Ampel ist dabei keine Stimmung, sondern eine Rechnung: Sie wird an den Kennzahlen begründet, die bei euch gelten. Steht sie auf Rot oder liegt das Budget mehr als 20 Prozent über Plan, empfiehlt er die Eskalation ausdrücklich, statt sie im Fließtext zu verstecken.
Der Unterschied zu einem einmaligen Auftrag: Diesen Agenten richtest du einmal ein — mit deiner Rolle, eurer Projektmethodik und den Kennzahlen, an denen bei euch gemessen wird — und er kennt das danach bei jedem Bericht, ohne dass du es wiederholst. Du schickst nur noch die Notizen des jüngsten Meetings. Und die Abgrenzung zum Projektrisiko-Analysten: Der schaut nach vorn und bewertet, was passieren könnte. Dieser Agent berichtet, was passiert ist, und leitet daraus die Ampel ab.
So arbeitest du damit
- Das brauchst du.
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Projektplan und letzten Bericht hinterlegen: Meilensteinplan, Sollwerte und der zuletzt versendete Bericht gehören dauerhaft in den Wissensbereich des Agenten. Nur dann kann er „seit dem letzten Bericht“ wörtlich nehmen, statt bei jedem Mal von vorn anzufangen.
- Eure Berichtsvorlage anhängen, falls es eine gibt: Ohne Vorlage nimmt der Agent seine eigene Struktur. Die ist vollständig, sieht aber anders aus als das, was eure Runde gewohnt ist — im Testlauf hat er von sich aus danach gefragt.
- Die Sollwerte einmal festlegen: Termintreue, Budgetverbrauch und Velocity brauchen je einen Planwert. Ohne Soll ist die Ampel eine Meinung, und die erste Rückfrage in der Runde kostet mehr Zeit als das Eintragen.
- Die Ampel gegenlesen, bevor der Bericht rausgeht: Der Agent rechnet sie aus deinen Zahlen. Was bei euch noch Gelb ist und was schon Rot, weiß nur ihr — und diese eine Farbe entscheidet, ob jemand reagiert.
- Zahlen und Termine nachprüfen: Beträge, Prozentwerte und Datumsangaben stammen aus deinen Notizen. Wo dort etwas fehlte, benennt der Agent die Lücke in einem Satz — die ist im fertigen Bericht leicht zu überlesen.
- Die Empfehlungen in Aufgaben übersetzen: Der Bericht schlägt Maßnahmen vor, er verteilt sie nicht. Was nicht mit Termin und Namen im Backlog steht, ist bis zum nächsten Bericht nicht passiert.
- Nach jedem Sprint neu fahren: Ein Bericht ist eine Momentaufnahme. Erst die Reihe daraus zeigt einen Trend — die Velocity über drei Sprints sagt mehr als der Wert von gestern.
Wenn es hakt: Ampel fällt zu freundlich aus (Sollwerte und Eskalationsschwellen nachschärfen), Executive Summary bleibt allgemein (Notizen mit Zahlen statt Stichworten schicken), Restlaufzeit bleibt geschätzt statt gerechnet (Restumfang des Backlogs in Story Points mitschicken), Risiken lesen sich generisch (Ursache und Auswirkung in den Notizen benennen).
Ausbauen: Berichte mehrerer Projekte nebeneinander stellen, eine kurze Fassung für das Team aus derselben Grundlage, Trendkurven für Velocity und Budgetverbrauch, eine englische Fassung für internationale Runden.