So arbeitet dieser Agent
- Branche und Markt eintragenBranche, Perspektive und geografischer Raum
- Branche abgrenzenProdukte, Kunden und Region festlegen, bevor bewertet wird
- Marktkenntnisse nachreichenAuslastung, Verträge, Lieferanten, Kostenblöcke
- Öffentliche Quellen auswertenZahlen und Regulierung zu jeder der fünf Kräfte
- Jede Kraft bewertenHoch, Mittel oder Niedrig, jeweils mit Begründung
- Gesamturteil ableitenWie attraktiv die Branche strukturell ist
- Datenlücken benennenWo die Recherche nichts Belastbares hergegeben hat
- Fertige Five-Forces-AnalyseFünf begründete Bewertungen, Gesamturteil, Quellen
- Prüfen und weitergebenBegründungen gegenlesen, Annahmen markieren, verteilen
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Ob sich in einer Branche Geld verdienen lässt, entscheidet selten der einzelne Wettbewerber. Es entscheidet die Struktur um ihn herum: wie leicht neue Anbieter hineinkommen, wie fest Lieferanten und Abnehmer am längeren Hebel sitzen, wie nah die Alternativen sind und wie hart die Etablierten untereinander kämpfen. Die fünf Kräfte von Michael E. Porter sind dafür seit Jahrzehnten das Werkzeug — und landen trotzdem meistens als Schaubild in einer Präsentation, weil die Recherche darunter Tage kostet.
Dieser Agent führt die Analyse wirklich durch. Er grenzt die Branche mit dir ab, geht die fünf Kräfte einzeln durch, recherchiert dazu öffentlich zugängliche Quellen und bewertet jede Kraft mit Hoch, Mittel oder Niedrig — jede Bewertung mit einer Begründung, die man nachlesen und bestreiten kann. Am Ende steht die Synthese: wie attraktiv die Branche strukturell ist und aus welchen Kräften diese Einschätzung kommt. Wo die Datenlage dünn ist, sagt er das, statt es zu überspielen.
Ein Agent wird eingerichtet, nicht beauftragt: Deine Rolle, dein Unternehmen und deine Branche stehen dauerhaft in ihm, ebenso das, was du selbst über deinen Markt weißt. Beim nächsten Mal trägst du nur noch ein, welche Branche geprüft werden soll, aus wessen Sicht und für welchen geografischen Raum. Deshalb kannst du mehrere Märkte nacheinander im selben Maßstab durchgehen — und dieselbe Branche ein Jahr später noch einmal, ohne die Ausgangslage neu zu erklären.
So arbeitest du damit
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Websuche einschalten: Ohne sie bewertet er aus dem Gedächtnis, und die fünf Kräfte fallen auf Allgemeinplätze zurück. Die Bewertungen sollen an öffentlich nachlesbaren Zahlen hängen, nicht an Branchengefühl.
- Eigene Marktkenntnisse dauerhaft hinterlegen: Auslastung, Vertragslaufzeiten, Lieferantenlage, größte Kostenblöcke. Das ist der Teil, den keine Recherche liefert — und der die Bewertungen am stärksten verschiebt.
- Die Branche eng abgrenzen: „Energie“ ist keine Branche, „Betrieb öffentlicher Ladepunkte im DACH-Raum“ schon. Je weiter die Abgrenzung, desto beliebiger fallen alle fünf Bewertungen aus.
- Die Begründungen gegenlesen, nicht die Bewertungen: Hoch, Mittel und Niedrig sind in einer Minute gelesen. Tragfähig ist eine Kraft erst, wenn darunter eine Zahl mit Quelle steht.
- Annahmen kenntlich machen und prüfen lassen: Wo er eine dünne Datenlage benennt, gehört ein Vermerk hin, bevor die Analyse weitergereicht wird. Vor einer Investitions- oder Markteintrittsentscheidung schaut zusätzlich ein Branchenkenner darüber — die Analyse ist die Vorlage, nicht der Beleg.
- Nach sechs bis zwölf Monaten wiederholen: Regulierung, Netzentgelte und Anbieterzahl bewegen sich. Mit denselben Angaben zeigt der zweite Lauf, welche Kraft sich verschoben hat.
- Wenn es hakt: Bewertungen bleiben allgemein (Branche enger abgrenzen), Begründungen ohne Zahlen (Websuche prüfen), Analyse trifft die eigene Lage nicht (Marktkenntnisse und Perspektive nachtragen).
- Ausbauen: Zweiter Lauf für einen Nachbarmarkt, Ableitung strategischer Optionen je Kraft, jährliche Wiederholung als Trendreihe.