So arbeitet dieser Agent
- Angaben setzenZielmarkt, Leitfrage und Region, dazu Angebot und Ziele aus der Einrichtung
- Markt abgrenzenAnwendung, Kundengruppe und geografischen Raum scharf ziehen
- Marktgröße erhebenVolumen und Wachstum mit Quelle und Jahreszahl suchen
- Zielgruppen bestimmenKundensegmente, ihre Probleme und ihr Kaufverhalten
- Wettbewerber sichtenDrei bis fünf Anbieter mit Angebot, Stärken und Schwächen
- Trends sammelnTechnik, Wirtschaft und Regulierung — was den Markt verschiebt
- SWOT stellenDas eigene Angebot gegen Chancen und Risiken im Markt halten
- Quellen kritisch prüfenWidersprüche, Alter und Herkunft der Zahlen benennen
- Marktanalyse liegt vorSieben Abschnitte von Marktgröße bis Implikationen, mit Quellenliste
- Zahlen und Lücken prüfenQuellenjahre nachsehen und die benannten Datenlücken schließen
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Vor jeder Entscheidung über ein neues Produkt oder einen Markteintritt fehlt dasselbe: eine belegte Zahl zur Marktgröße, ein Überblick darüber, wer dort schon verkauft, und die zwei oder drei Entwicklungen, die den Markt gerade verschieben. Diese Recherche kostet einen halben Arbeitstag — und wird deshalb übersprungen, bis in der Runde jemand fragt, wie groß der Markt eigentlich ist.
Die Marktanalyse nimmt Zielmarkt, Leitfrage und Region entgegen und recherchiert im offenen Netz: Marktvolumen und Wachstum mit Quelle und Jahreszahl, die typischen Kundensegmente, drei bis fünf Hauptwettbewerber mit ihren Angeboten und ihrer Positionierung, dazu die technologischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Trends. Steht das eigene Angebot in der Einrichtung, kommt eine erste SWOT-Analyse dazu. Am Ende liegt eine gegliederte Übersicht mit Zusammenfassung und Implikationen vor — ausdrücklich als Sekundäranalyse gekennzeichnet, mit benannten Datenlücken statt geschätzter Zahlen.
Der Unterschied zu einem Skill: Ein Skill ist ein Auftrag, den du einmal erteilst. Diesen Agenten richtest du einmal ein, und er kennt danach dein Unternehmen, euer Angebot und eure strategischen Ziele — bei jeder weiteren Marktfrage tippst du nur noch Zielmarkt, Leitfrage und Region, die Einordnung auf eure Lage macht er von selbst.
So arbeitest du damit
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Websuche einschalten: Ohne Zugriff auf das offene Netz nennt das Modell Marktzahlen aus dem Gedächtnis statt aus einer Quelle. Die Einstellung sitzt am Assistenten, nicht am Chat.
- Eigene Zahlen und gekaufte Studien als Dateien hinterlegen: Umsatz- und Kundenzahlen, Branchenberichte und Analystenstudien stehen nicht im offenen Netz. Dauerhaft angehängt fließen sie in jede Analyse ein, statt in jedem Chat neu erklärt zu werden.
- Zielmarkt eng genug schneiden: „Maschinenbau“ liefert Statistiken ohne Aussage. Erst Anwendung, Kundengruppe und Land zusammen ergeben Zahlen, mit denen sich rechnen lässt.
- Quellen und Jahreszahlen gegenprüfen: Marktzahlen veralten schnell und werden trotzdem jahrelang weiterzitiert. Öffne die zwei oder drei Quellen, auf denen die Marktgröße steht, und sieh nach, aus welchem Jahr und welcher Region sie stammen.
- Zusammenfassung und Implikationen als Entscheidungsvorlage weitergeben: Sie sind der Teil, der in die Geschäftsführungsrunde geht; die Rechercheabschnitte darunter belegen ihn.
- Den Lauf im Quartal wiederholen: Mit demselben Zielmarkt und derselben Leitfrage wird der zweite Durchgang zum Vergleich und zeigt, was sich bewegt hat.
- Wenn es hakt: Keine belastbaren Marktzahlen (auf ein Nachbarsegment oder eine größere Region ausweichen), Wettbewerber passen nicht zum Segment (Anwendung und Kundengruppe im Zielmarkt schärfen), Zahlen ohne Quelle (nach der Quelle fragen und Unbelegtes streichen lassen).
- Ausbauen: Analyse je Land statt je Region, eigenes Wettbewerbsprofil je Anbieter, Fortschreibung im Quartalsrhythmus.