So arbeitet dieser Agent
- Termin-EckdatenAnlass, Ziel, Teilnehmer, Entscheidungsbefugnis, Dauer und Format
- Ziel geschärftMessbares Meeting-Ziel samt Rückfallziel formuliert
- Agenda getaktetThemen priorisiert, Zeitslots und Puffer verteilt
- Rollen verteiltModeration, Protokoll, Zeitwache und Entscheider
- Entscheidung markiertDer Punkt, an dem wirklich entschieden wird
- Annahmen offengelegtWas über die Runde angenommen werden musste
- KernbotschaftenDie zwei bis drei Sätze, die hängen bleiben sollen
- Unterlagen benanntWas vorab herausgeht, mit Frist und Lesehinweis
- Fragen antizipiertErwartete Rückfragen mit vorbereiteter Antwort
- Einwände zugespitztJe Person benannt, mit Gegenstrategie
- SteuerungsfragenSätze für eine Runde, die sich festredet
- Notausgang geplantWas tun, wenn keine Einigung zustande kommt
- Meeting-VorbereitungAgenda, Antworten, Steuerung und Nachbereitung
- Unterlagen verschickenAnnahmen prüfen und die Runde vorab briefen
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Die meisten Meetings entstehen zehn Minuten vorher: eine Themenliste, keine Zeiten, kein benannter Entscheider. Dann redet der erste Punkt die halbe Stunde auf, die eigentliche Entscheidung rutscht ans Ende — und der eine Einwand, der alles kippt, kommt ungeprobt.
Dieser Agent baut aus Anlass, Ziel, Teilnehmerkreis, Entscheidungsbefugnis und Zeitrahmen eine vollständige Vorbereitung: eine Agenda mit Zeitslots, Verantwortlichen, markiertem Entscheidungspunkt und eingerechnetem Puffer, dazu die zwei bis drei Kernbotschaften, die Unterlagen, die vorab verschickt gehören, die erwarteten Fragen und Einwände mit je einer vorbereiteten Antwort, Fragen zur Steuerung für den Moment, in dem die Runde sich festredet, und eine Checkliste für danach. Wo er etwas annehmen musste — wer die Letztentscheidung trägt, warum jemand überhaupt dabei ist —, schreibt er die Annahme dazu, statt sie zu verstecken.
Der Unterschied zum gleichnamigen Skill: Ein Skill ist ein Auftrag, den du einmal erteilst. Diesen Agenten richtest du einmal ein, und er kennt danach eure wiederkehrenden Runden, die Menschen darin und die offenen Risiken deiner Projekte — bei jedem Termin, ohne dass du es wiederholst.
So arbeitest du damit
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Kontextwissen dauerhaft hinterlegen: Wer in euren Runden regelmäßig sitzt, mit Rolle und Entscheidungsbefugnis, dazu eure Agenda-Vorlagen und die offenen Risiken der laufenden Projekte. Daraus zieht der Agent seine Einwände, statt sie zu erfinden.
- Datei-Upload einschalten: Der Agent wird deutlich schärfer, wenn er das Protokoll der letzten Runde, den Statusbericht oder den Projektplan lesen darf.
- Annahmen aufklären: Er schreibt dazu, was er angenommen hat — etwa wer die Letztentscheidung trägt oder warum jemand dabei ist. Wo er danebenliegt, genügt ein Satz zurück, und er zieht die Agenda nach.
- Agenda gegen deinen Zeitrahmen prüfen: Addieren sich die Zeitslots samt Puffer auf deinen Termin, hat jeder Punkt einen Namen daneben, und steht der Entscheidungspunkt früh genug, um noch diskutiert zu werden?
- Agenda und Unterlagen vorab verschicken: Mit dem Hinweis, wer welchen Punkt vorbereitet. Das ist der halbe Effekt — die Runde startet dann nicht bei null.
- Wenn es hakt: Agenda ohne Verantwortliche (Teilnehmer mit Rolle statt nur mit Namen eintragen), Generische Einwände (Vorgeschichte und offene Punkte ins Kontextwissen legen), Vorbereitung bleibt ein leeres Gerüst (Zahlen, Statusstand und Unterlagen im Chat nachreichen), Zeitslots passen nicht auf den Termin (Dauer und Format bei den Rahmenbedingungen nachtragen).
- Ausbauen: Standard-Rollen je Meeting-Typ hinterlegen, Entwurf der Einladungsmail mitliefern lassen, nach dem Termin denselben Kontext für das Protokoll nutzen.