So arbeitet dieser Agent
- Bedarf und RahmenProdukt, Qualität, Menge, Lieferzeit, Budget, Zertifikate und Region
- Anforderungen sortierenAus den Angaben werden die harten Auswahlkriterien
- Suchbegriffe ableitenMaterialnamen, Fachbegriffe und passende Branchenverzeichnisse
- Öffentlich recherchierenWebsuche über Herstellerseiten, Verzeichnisse und Fachpresse
- Anbieter auswählenFünf bis zehn Treffer, die zu den Kriterien passen könnten
- Basisdaten sammelnName, Standort, Website und Angebotsprofil je Anbieter, mit Quelle
- Lücken benennenWas die Quellen nicht hergeben, steht als offener Punkt da statt geraten
- LieferantenlisteTabelle samt Hinweis, dass die Prüfung noch aussteht
- Angebote anfragenAnbieter herausgreifen, Zertifikate prüfen, Angebot einholen
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Ein neuer Bedarf, und die Suche fängt bei null an: ein paar Suchanfragen, zwei Branchenverzeichnisse, die Ausstellerliste einer Messe von vorletztem Jahr. Nach zwei Stunden stehen sieben Namen auf einem Notizzettel — ohne Standort, ohne Website und ohne den Hinweis, wer davon überhaupt in der gewünschten Größenordnung produziert.
Dieser Agent übernimmt die erste Runde. Aus Bedarf, Anforderungen und Region leitet er Suchbegriffe und passende Verzeichnisse ab, sucht öffentlich im Netz und stellt fünf bis zehn Anbieter in einer Tabelle zusammen: Name, Standort, Website und das, was sie laut eigener Seite anbieten. Bewertet wird dabei nichts und empfohlen wird niemand — eine Rangfolge ohne Angebot und ohne Audit wäre geraten, und geraten sieht man einer Tabelle nicht an.
Er ist als Agent gebaut, nicht als einmaliger Auftrag: Du richtest ihn einmal mit deinem Unternehmen, deiner Branche und eurem Angebot ein. Danach kennt er den Zusammenhang, in dem beschafft wird, und du gibst bei jeder neuen Suche nur noch Bedarf, Anforderungen und Region an. Am Ende steht eine Liste, mit der du telefonieren und Angebote anfragen kannst.
So arbeitest du damit
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Websuche einschalten: Ohne sie erfindet das Modell Firmennamen, statt sie zu finden. Der Schalter sitzt im Chatfenster und muss vor der ersten Anfrage an sein.
- Profil-Angaben dauerhaft hinterlegen: Unternehmen, Branche und euer Angebot ändern sich nicht von Suche zu Suche. Einmal in den dauerhaften Anweisungen gespeichert, tippst du sie nie wieder.
- Jede Zeile am Impressum prüfen: Der Agent liest, was die Firmen über sich selbst schreiben. Ob Standort und Rechtsform stimmen und die Firma noch besteht, entscheidet das Impressum — nicht die Tabelle.
- Zertifikate am Register nachschlagen: FSC- und ISO-Angaben stehen oft auf Seiten, die Jahre alt sind. Nur die Datenbank der ausstellenden Stelle sagt, ob sie noch gültig sind.
- Aus der Liste eine Anfrage machen: Drei bis fünf Anbieter herausgreifen und mit Menge, Qualität und Termin um ein Angebot bitten. Erst die Antworten machen aus der Liste eine Auswahl.
Wenn es hakt: Nur Händler statt Hersteller in der Liste (Suchbegriffe um „Hersteller“ und „Produktion“ ergänzen), Alle Treffer aus derselben Stadt (Region weiter fassen), Keine Zertifikate auffindbar (die Anbieter in der Anfrage direkt danach fragen).
Ausbauen: Zweite Runde für ein Ausweichmaterial, Preisspannen aus den Angeboten nachtragen, Liste ins Einkaufssystem übernehmen.