So arbeitet dieser Agent
- Budgetdaten bereitstellenIst, Plan und ein bis zwei Vorperioden nach Kostenstellen
- Daten sichtenSummen nachrechnen, Vollständigkeit und Plausibilität prüfen
- Soll-Ist-VergleichAbweichungen je Kostenstelle absolut und in Prozent rechnen
- Ursachen bestimmenKostentreiber benennen, Einmaleffekte von Strukturellem trennen
- TrendanalyseEntwicklung der größten Kostenblöcke über die Vorperioden auswerten
- EinsparpotenzialeHebel je Kostenstelle beziffern und nach Wirkung priorisieren
- Prognose erstellenNächste Periode aus dem bereinigten Trend hochrechnen
- AnalyseberichtZusammenfassung, Top-Abweichungen, Trend, Potenziale, nächste Schritte
- Zahlen freigebenStichproben gegenprüfen und die Maßnahmen in Aufgaben übersetzen
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Nach jedem Abschluss liegt dieselbe Arbeit an: Plan gegen Ist stellen, die auffälligen Kostenstellen heraussuchen, für jede eine Ursache finden und daraus etwas machen, das in einer Managementrunde trägt. Das kostet ein bis zwei Tage — und am Ende steht meist eine Tabelle, keine Entscheidung.
Der Budget Analyst nimmt Ist-Zahlen, Planbudget und ein bis zwei Vorperioden entgegen und gibt einen fertigen Bericht zurück: eine Zusammenfassung für die erste Seite, die Top-Abweichungen mit Ursache und Kritikalität, die Entwicklung der größten Kostentreiber über die Perioden, bezifferte Einsparpotenziale und eine Hochrechnung für die nächste Periode. Einmaleffekte weist er getrennt aus, statt sie in den Trend zu rechnen, und wo Daten fehlen, schreibt er das hin, statt zu schätzen.
Der Unterschied zu einem Skill: Ein Skill ist ein Auftrag, den du einmal erteilst. Diesen Agenten richtest du einmal ein — mit deinem Unternehmen, deiner Branche und deiner Berichtswährung — und er kennt das danach bei jedem Abschluss, ohne dass du es wiederholst. Du schickst nur noch die Zahlen der Periode.
So arbeitest du damit
- Das brauchst du.
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Datenanalyse und Datei-Upload einschalten: Der Agent rechnet mit deinen Zahlen. In ChatGPT ist das der Code Interpreter, in Claude die Analyse-Funktion, in Langdock der Dateianhang — ohne sie schätzt er, statt zu rechnen.
- Kostenstellenplan und Budget-Richtlinien hinterlegen: Leg Kostenarten- und Kostenstellenstruktur, Genehmigungsgrenzen und die Jahres-Ziele dauerhaft in den Wissensbereich des Agenten. Sie entscheiden, was er als kritisch meldet und was als normal durchläuft.
- Zahlen je Abschluss liefern: Ist, Plan und ein bis zwei Vorperioden — und dazu die Einmaleffekte, die du kennst. Nennst du sie nicht, landen sie im Trend und ziehen die Prognose nach oben.
- Summen und Prozente nachrechnen: Zwei, drei Stichproben gegen dein Rechnungswesen. Der Bericht liest sich fertig, auch wenn eine Zahl daneben liegt.
- Ursachen gegenprüfen: Der Agent leitet sie aus den Zahlen ab. Ob die Materialabweichung wirklich am Preis lag und nicht an der Menge, weiß nur der Einkauf.
- Bericht in die Runde geben: Die Zusammenfassung trägt die Managementvorlage, die Einsparpotenziale gehen als Aufgaben an die Kostenstellenverantwortlichen.
Wenn es hakt: Prozente stimmen nicht (Datenanalyse-Funktion einschalten statt im Kopf rechnen lassen), Abweichungen ohne Ursache (Kostenstellenplan und Einmaleffekte nachreichen), Prognose wirkt zu hoch (Einmaleffekte getrennt ausweisen lassen).
Ausbauen: Monatlicher statt quartalsweiser Lauf, Forecast über vier Quartale, Steckbrief je Kostenstellenverantwortlichem, Abgleich gegen die Jahresplanung.