So arbeitet dieser Agent
- Ziel und Baselines eintragenÜbergeordnetes Ziel, Team, Periode und die aktuellen Kennzahlen
- Ziel analysierenKernaussage, Priorität und Strategiebezug herausarbeiten
- Objective formulierenWas erreicht werden soll — qualitativ, nicht operativ
- Key Results entwickelnZwei bis fünf messbare Ergebnisse von Baseline auf Zielwert
- Initiativen skizzierenDrei bis fünf Maßnahmen mit Verantwortlichkeit und Meilenstein
- Alignment prüfenPassung nach oben, Abhängigkeiten zur Seite, Risiken und Annahmen
- OKR-Set stehtObjective, Key Results, Initiativen und Alignment-Check als Tabelle
- Im Team verabschiedenAnnahmen prüfen, Initiativen namentlich besetzen, Set beschließen
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Die Quartalsplanung sieht auf dem Papier einfach aus, und dann steht im Dokument „Kundenzufriedenheit verbessern“ ohne eine einzige Zahl. Die Hälfte der Key Results misst Aktivitäten statt Ergebnisse, keiner nennt einen Ausgangswert, und ob das Ganze überhaupt auf das Unternehmensziel einzahlt, fällt jemandem im Review auf — sechs Wochen später.
Dieser Agent baut aus einem übergeordneten Ziel ein vollständiges OKR-Set. Er formuliert ein Objective, das sagt, WAS erreicht werden soll und nicht wie. Er entwickelt zwei bis fünf Key Results im Format „Von X nach Y bis Z“, gerechnet gegen deine Baselines und begründet, warum die Ambitionshöhe bei 70 bis 80 Prozent Erreichung liegt. Er skizziert die Initiativen mit Verantwortlichkeit und Meilenstein. Und er prüft zum Schluss das Alignment: nach oben zum übergeordneten Ziel, zur Seite zu den Teams, von denen ihr abhängt, dazu Risiken und Voraussetzungen.
Der Unterschied zu einem einmaligen Auftrag: Diesen Agenten richtest du einmal ein, und er kennt danach dein Unternehmen, deine Rolle und die Kennzahlen, in denen ihr denkt. Im nächsten Quartal trägst du nur noch Ziel, Team und Baselines ein — und bekommst ein OKR-Set in derselben Form wie das letzte, was Vergleiche über die Quartale hinweg überhaupt erst möglich macht.
So arbeitest du damit
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Datei-Upload einschalten: Der Agent prüft die Passung gegen eure echten Unterlagen. Ohne diese Fähigkeit kennt er nur, was in den Feldern steht — das vertikale Alignment bleibt dann eine Argumentation statt eines Abgleichs.
- Unternehmens-OKRs dauerhaft hinterlegen: Das formulierte Ziel-Set der Ebene über dir, mit Zielwerten. Erst damit kann der Agent prüfen, ob eure Key Results auf die Zahlen oben einzahlen, statt nur inhaltlich dazu zu passen.
- Kennzahlen-Definitionen mitgeben: Wie ihr Churn und Umsatzbindung rechnet, kundenzahl- oder umsatzbasiert, brutto oder netto. Ohne diese Festlegung wählt der Agent eine plausible Lesart — und im Review rechnet jeder anders.
- Angenommene Werte gegenprüfen: Wo eine Baseline fehlt, sagt der Agent es und setzt eine begründete Annahme ein. Diese Stellen korrigierst du, bevor das Set eingefroren wird, sonst steht ein geschätzter Ausgangswert im Ziel.
- Initiativen namentlich besetzen: Der Agent ordnet Rollen und Teams zu, keine Personen — er kann niemanden zusagen. Eine Initiative ohne Namen ist im Quartal die erste, die liegen bleibt.
- Kapazität gegen das Set halten: Eure Auslastung kennt der Agent nicht, deshalb schlägt er eher zu viel vor. Lieber ein Key Result streichen, als fünf halb zu verfolgen.
Wenn es hakt: Key Results messen Aktivitäten (ein Ergebnis statt einer Maßnahme verlangen), Alignment-Check bleibt allgemein (Unternehmens-OKRs als Datei hinterlegen), Zielwerte wirken willkürlich (Kennzahlen-Definitionen und Verlaufsdaten mitgeben).
Ausbauen: Zwischenstand zur Quartalsmitte bewerten, OKR-Sets mehrerer Teams gegeneinander prüfen, Erkenntnisse aus dem Vorquartal einspeisen.