So arbeitet dieser Agent
- Auftrag eintragenAufgabe, Nutzerkreis, Ausgabeformat und Tonfall
- Einzeln nachfragenArbeitsalltag, Grenzen und Referenzbeispiele, eine Frage je Zug
- Fragen beantwortenWas der Agent nicht aus den Angaben oben ablesen kann
- Anforderungen vorlegenZusammenfassung zum Bestätigen, bevor er schreibt
- Persona festlegenRolle, Erfahrungsniveau und Kommunikationsstil
- Arbeitsschritte bauenDie Aufgabe in nachvollziehbare Schritte zerlegen
- Ausgabeformat setzenVorlage mit Abschnitten, Längen und Tonfall
- Regeln formulierenFokus-Punkte, konkrete No-Gos und Qualitätskontrolle
- Modell empfehlenWelches LLM zu dieser Aufgabe passt, mit Begründung
- System-Prompt stehtSieben Abschnitte, Modellwahl und Einrichtungshinweise
- Einrichten und testenPrompt einsetzen und an einem echten Fall prüfen
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Ein KI-Assistent ist schnell aufgesetzt und liefert trotzdem Mittelmaß. Die Anweisung sagt meist, was er tun soll — aber nicht, für wen er schreibt, in welcher Form, in welchem Ton und was er auf keinen Fall tun darf. Was gefehlt hat, merkt man erst an der Ausgabe, und dann beginnt das Herumschrauben: ein Satz dazu, ein Satz weg, und beim nächsten Versuch ist etwas anderes kaputt.
Dieser Agent baut den Prompt für dich, indem er dich einzeln durchfragt: Arbeitsalltag, Grenzen und No-Gos, Referenzbeispiele. Er fasst zusammen, was er verstanden hat, lässt es dich bestätigen und schreibt daraus einen System-Prompt mit allen sieben Abschnitten — Persona und Ziel, Kontext, Arbeitsschritte, Ausgabeformat, Regeln und Einschränkungen, Qualitätskontrolle und Eingabeschema. Dazu sagt er dir begründet, welches Modell zu dieser Aufgabe passt und wo du den Prompt einrichtest.
Einen Agenten richtest du einmal ein, danach läuft er. Dein Unternehmen, deine Branche, deine Rolle und euer Angebot stehen dauerhaft in ihm — beim nächsten Assistenten trägst du nur noch die drei Angaben zum Fall ein, und Sprache, Beispiele und Fachbegriffe treffen von allein euren Betrieb.
So arbeitest du damit
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Referenzen dauerhaft hinterlegen: Zwei bis drei gelungene Antworten oder ein bestehender Prompt als Datei — daran zieht der Agent Stil und Qualitätsniveau, statt beides zu erfinden.
- Die Rückfragen einzeln beantworten: Er fragt nacheinander nach Arbeitsalltag, Grenzen und Beispielen. Je genauer die Grenzen, desto weniger musst du am fertigen Prompt nachschärfen.
- Die Zusammenfassung bestätigen: Bevor er schreibt, legt er dir seine Anforderungsliste vor. Was dort falsch steht, steht danach im Prompt.
- Das Ergebnis gegenprüfen: Alle sieben Abschnitte müssen belegt sein, und die Regeln brauchen konkrete Verbote — eine Liste aus lauter Fokus-Punkten ohne No-Gos ist noch nicht fertig.
- Den Prompt an seinem Einsatzort einrichten: Als eigener Assistent in dem Modell, das der Agent empfiehlt — er begründet die Wahl und nennt die Schritte dazu.
- Mit einem echten Fall testen: Nimm eine Anfrage von gestern und vergleiche die Ausgabe mit dem, was ihr sonst geschrieben hättet. Erst dieser Vergleich zeigt, ob der Prompt trägt.
Wenn es hakt: Prompt bleibt generisch (No-Gos und Referenzbeispiele nachreichen), Er schreibt los, bevor du bestätigt hast (Zusammenfassung einfordern), Ausgabe sprengt das Format (Länge und Tonalität schärfen).
Ausbauen: Denselben Prompt für ein zweites Modell zuschneiden, Testfälle sammeln und nachschärfen, Prompt-Bibliothek fürs Team anlegen.