So arbeitet dieser Agent
- Angaben und RohmaterialSchulungsthema, Zielgruppe, Einsatzkontext und das Fachwissen als Text, Folien oder Transkript
- Lernziele definierenDrei bis fünf SMART-Ziele, formuliert als Handlung statt als Wissen
- Inhalte strukturierenHöchstens fünf Kernkonzepte, jedes mit Theorie, Beispiel und Übung, von einfach nach komplex
- Übungen entwickelnDrei bis vier Szenarien mit Aufgabe und Lösungsweg, im Schwierigkeitsgrad ansteigend
- Wissenchecks erstellenFünf bis sieben Fragen, die die Anwendung testen, jede mit Begründung der richtigen Antwort
- Materialien formatierenZeitplan als Tabelle, lesbare Hierarchie und ein Nachbereitungsplan für die Selbstlernphase
- Fertiges SchulungsmodulLernziele, Zeitplan, Kernkonzepte, Übungen, Wissenchecks und Nachbereitung, auf zwei Stunden gerechnet
- Prüfen und haltenZeiten nachrechnen, Beispiele fachlich gegenprüfen, dann die Schulung ansetzen
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Das Fachwissen liegt längst im Haus — in Foliensätzen, Handbüchern, Mitschnitten und in den Köpfen einzelner Leute. Was fehlt, ist der Schritt von dort zu einer Schulung, die jemand halten kann: Lernziele, ein Zeitplan, Übungen, Fragen zum Nachprüfen. Dieser Schritt kostet Tage, und deshalb wird er selten gemacht.
Du gibst dem Agenten dein Rohmaterial, er liefert ein vollständiges Modul für zwei Stunden: drei bis fünf Lernziele als Handlung formuliert, einen Zeitplan als Tabelle, höchstens fünf Kernkonzepte mit Beispiel und Übung, drei bis vier Szenario-Übungen mit Lösungsweg, fünf bis sieben Wissenchecks mit Begründung und einen Nachbereitungsplan. Die Minuten rechnet er selbst gegen, und die Aufteilung richtet er am 70-20-10-Modell aus — der größte Teil der Zeit gehört der Anwendung, nicht dem Vortrag.
Er ist ein Agent, kein einmaliger Auftrag: Du richtest ihn einmal ein — für welches Unternehmen und welche Branche er arbeitet, welche Rolle du hast, wen du schulst — und hinterlegst eure Trainingsstandards und euer Glossar dauerhaft. Für das nächste Modul fügst du nur noch das Fachwissen ein.
So arbeitest du damit
- Das brauchst du.
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Datei-Upload einschalten: Der Agent arbeitet aus deinem Rohmaterial. Ohne Anhänge musst du Folien und Handbücher als Text einfügen, und bei tausend Wörtern aufwärts ist das die erste Bremse.
- Unterlagen dauerhaft hinterlegen: Bestehende Schulungsunterlagen, eure Trainingsstandards samt Compliance-Vorgaben und das Firmen-Glossar. Der Agent gleicht Begriffe und Formvorgaben dagegen ab, statt sie neu zu erfinden.
- Das Ergebnis in ein Dokument statt in den Chat: Ein Modul ist lang und wird mehrfach überarbeitet. Im Verlauf verlierst du nach der zweiten Runde den Überblick, in Canvas oder einem geteilten Dokument nicht.
- Zeitplan nachrechnen: Zähl die Minuten der Tabelle zusammen und vergleiche sie mit dem, was du wirklich hast. Der Agent prüft das selbst, aber gekürzte Konzepte fallen dabei manchmal aus der Summe.
- Fachliche Beispiele gegenprüfen: Was nicht in deinem Material stand, hat der Agent aus Allgemeinwissen ergänzt. Bei internen Abläufen, Systemnamen und Zahlen ist das die Stelle, an der ein Modul unglaubwürdig wird.
- Wissenchecks gegen die Lernziele halten: Jede Frage muss eine Handlung prüfen, die im Modul geübt wurde. Fragen nach Definitionen sind das Zeichen, dass das Rohmaterial an dieser Stelle zu dünn war.
Wenn es hakt: Modul länger als zwei Stunden (Kernkonzepte auf fünf begrenzen), Übungen bleiben abstrakt (eigene Fälle aus dem Arbeitsalltag nachreichen), Wissenchecks fragen Definitionen ab (Rohmaterial an der Stelle ergänzen), Beispiele passen nicht zur Branche (Einsatzkontext genauer beschreiben).
Ausbauen: Aufbaumodul für Fortgeschrittene, Handout und Foliensatz aus demselben Rohmaterial, Wiederholungsfragen vier Wochen nach der Schulung, eigene Fassung je Abteilung.