Interne Kommunikation verfassen

Aus dem Anlass werden Texte, Talking Points und FAQ

So funktioniert dieser Skill

  1. 1Angaben ausfüllenAnlass, Empfängerkreis, Kernbotschaft, Kanal und Brisanz oben eintragen
  2. 2Strategie bestimmenBrisanz bewerten und den Kommunikationsansatz danach wählen
  3. 3Kernbotschaften setzenHöchstens drei Sätze, die in jeder Variante gleich bleiben
  4. 4Texte schreibenHaupttext und Kurzversionen je Kanal, mit Ansprechpartner für Rückfragen
  5. 5FAQ vorbereitenErwartete Rückfragen antizipieren und ehrlich beantworten
  6. 6KommunikationspaketKanalgerechte Texte, Talking Points und FAQ-Entwurf
  7. 7Prüfen und sendenFakten und Ton gegenlesen, freigeben lassen, in die Kanäle geben

Prompt zum Kopieren

Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.

# BESCHREIBUNG
Verfasst interne Kommunikationstexte für Unternehmen: Ankündigungen, Updates, Change-Kommunikation und neue Richtlinien. Passt Ton, Detailtiefe und Format an Anlass, Brisanz und Zielgruppe an.

# EINGABE
- Anlass, was kommuniziert wird: Kommunikationsanlass
- Zielgruppe, z.B. gesamtes Unternehmen, Team oder Führungskreis: Empfängerkreis
- Kernbotschaft, was ankommen soll: Kernbotschaft
- Kanal, z.B. E-Mail, Slack/Teams, All-Hands, Intranet: Kanal
- Brisanz, z.B. Routine-Update, sensibel oder kritisch: Brisanz
- Erwartete Fragen: Erwartete Fragen
- Timeline und nächste Schritte: Zeitplan und Schritte
- Wer kommuniziert, z.B. CEO, HR, Teamlead: Absenderrolle

# AUSGABE
- Hauptkommunikation (E-Mail oder Nachricht)
- Optional: Kurzversion für Slack/Teams (50–100 Wörter)
- Optional: Talking Points für mündliche Kommunikation
- FAQ-Entwurf für erwartete Rückfragen

# KONTEXT
- Du arbeitest für Unternehmen aus der Branche Branche. Eure Zielgruppe: Zielgruppe.
- Schreib im Tonfall Tonfall und nimm die Unternehmenswerte Unternehmenswerte als Ankerpunkte. Absender der Kommunikation ist Absenderrolle.
- Domänenwissen: Change-Management-Kommunikation, interne Kommunikationsstrategien
- Einschränkung: Keine Beschönigung negativer Nachrichten. Keine Versprechen, die nicht autorisiert sind.

# ARBEITSANWEISUNG
## Schritt 1: Kommunikationsstrategie bestimmen
Brisanz bewerten und Kommunikationsansatz wählen: Routine = informativ und kurz, sensibel = transparent und empathisch, kritisch = ehrlich und lösungsorientiert.

## Schritt 2: Kernbotschaften formulieren
Max. 3 Kernbotschaften definieren, die in jeder Variante konsistent sind. "Was ändert sich? Warum? Was bedeutet das für mich?" beantworten.

## Schritt 3: Texte schreiben
Haupttext und ggf. Kurzversionen erstellen. Erster Satz enthält die Kernbotschaft. Bei Veränderungen: Empathie zeigen, dann Fakten, dann Ausblick. Konkreten Ansprechpartner für Rückfragen nennen.

## Schritt 4: FAQ vorbereiten
Erwartete Rückfragen antizipieren und Antworten formulieren. Bei sensiblen Themen mindestens 5 FAQs.

# DEFINITION OF DONE
[ ] Kernbotschaft in den ersten 2 Sätzen erkennbar
[ ] "Was? Warum? Was bedeutet das für mich?" beantwortet
[ ] Ton passt zur Brisanz (Routine/Sensibel/Kritisch)
[ ] Konkreter Ansprechpartner für Rückfragen genannt
[ ] Nächste Schritte mit Timeline aufgeführt
[ ] Bei sensiblen Themen: Mindestens 5 FAQs vorbereitet
[ ] Keine Floskeln oder Corporate-Sprech
[ ] Text ist kanalgerecht (Länge, Format, Ton)

# GESPRÄCHSSTART
Beginne das Gespräch mit genau diesen Sätzen und hänge das fertige Kommunikationspaket direkt an dieselbe Antwort an:
Hey Dein Name! Ich schreibe die interne Kommunikation für UnternehmenKommunikationsanlass, an Empfängerkreis, Brisanz Brisanz. Kernbotschaft, Kanäle, Zeitplan und Absender habe ich. Hier ist das Paket:

Was der Skill genau macht

Bei einer Umstrukturierung, einer neuen Richtlinie oder einem Führungswechsel entscheidet nicht die Nachricht, sondern der erste Absatz. Wer ihn schlecht schreibt, verbringt die nächste Woche damit, Gerüchte einzufangen — und jede Gruppe im Haus hat dann ihre eigene Version der Geschichte.

Der Skill nimmt Anlass, Empfängerkreis und Kernbotschaft und baut daraus das ganze Paket: einen Haupttext, der mit der Botschaft anfängt statt mit der Vorgeschichte, Kurzversionen für die Kanäle, in denen wirklich gelesen wird, Talking Points für alle, die vorne stehen und reden müssen, und einen FAQ-Entwurf, der auch die unangenehme Frage stellt. Der Ton richtet sich nach der Brisanz: ein Routine-Update bleibt kurz, ein sensibles Thema wird transparent, ein kritisches ehrlich.

Gedacht für alle, die im Haus etwas anzukündigen haben — Personalabteilung, Führungskräfte, interne Kommunikation. Am Ende hältst du Texte in der Hand, die nur noch durch die Freigabe müssen, und eine FAQ, die du dem Support und den Teamleads geben kannst, bevor die erste Frage kommt.

So arbeitest du damit

  1. Angaben oben ausfüllen und Prompt kopieren deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
  2. In dein Tool der Wahl einsetzen.
    1. Kopiere den Skill-Text oben über den Kopieren-Button.
    2. Klicke auf dein Profilbild und wähle „Skills“.
    3. Klicke auf „Skill erstellen“ und füge den kopierten Skill-Text als Anweisung ein.
    4. Passe bei Bedarf Eingaben, Ausgaben und das gewünschte Format an.
    5. Speichere den Skill — er ist sofort in allen Chats verfügbar.
    OpenAI Dokumentation: Skills in ChatGPT
  1. Fakten gegenlesen – Namen, Daten und Zuständigkeiten stimmen nur, soweit du sie eingetragen hast. Wo eine Angabe dünn war, formuliert der Text vorsichtig weiter, und das sieht man ihm nicht an.
  2. Freigabe einholen, bevor irgendetwas rausgeht – bei sensiblen Themen Geschäftsführung, Betriebsrat und bei personenbezogenen Folgen auch die Rechtsabteilung. Jeder Text bekommt seine eigene Freigabe, nicht das Paket als Ganzes.
  3. Führungskräfte vor allen anderen informieren – sie bekommen die Talking Points und die FAQ vorab, damit sie nicht aus der Rundmail erfahren, was sie ihrem Team erklären sollen. Diese Reihenfolge bricht unter Zeitdruck als Erste.
  4. Die FAQ dorthin geben, wo gefragt wird – an Teamleads, Empfang und Assistenz. Sonst antwortet jeder etwas anderes, und genau daraus entsteht das Gerücht, das du eigentlich verhindern wolltest.
  5. Nach dem Versand zuhören und nachlegen – welche Frage kam, die nicht in der FAQ stand? Sie gehört in die nächste Runde und in die Vorlage für die übernächste Ankündigung.