So arbeitet dieser Agent
- Frage und Maßstab eintragenEntscheidungsfrage mit zwei bis drei Optionen, der Rahmen und die Bewertungskriterien
- Kern der Abwägung klärenWas wirklich zur Wahl steht — und welche Angaben für ein Urteil fehlen
- Pro-Argumente sammelnFinanziell, strategisch, operativ, für Mitarbeitende und Kunden, kurz- gegen langfristig
- Kontra-Argumente sammelnKosten, Risiken und Aufwand in derselben Tiefe wie die Pro-Seite
- Neutral formulieren und ordnenJedes Argument als sachliche Aussage, Pro und Kontra getrennt je Option
- Nach Kriterien vergleichenGegenüberstellung entlang deiner Bewertungskriterien, dazu eine wertfreie Zusammenfassung
- Grenzfälle eskalierenRechtlich oder ethisch heikle Punkte gehen mit dem Verweis auf Expertenrat zurück an dich
- Fertige Pro/Kontra-AnalyseBeide Seiten je Option, Vergleich und neutrale Zusammenfassung ohne Empfehlung
- Prüfen und entscheidenAnnahmen belegen, gewichten, in die Runde geben — die Entscheidung bleibt bei dir
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Vor einer Entscheidung ist die Argumentliste die halbe Arbeit — und sie gerät fast immer schief. Wer eine Option schon im Kopf hat, findet für sie fünf Gründe und für die Gegenseite zwei. Was fehlt, merkt man erst in der Sitzung, wenn jemand nachfragt und niemand eine Antwort hat.
Der Pro/Kontra-Analyst nimmt deine Entscheidungsfrage, den Rahmen, in dem entschieden wird, und deine Bewertungskriterien — und stellt beide Seiten in gleicher Tiefe gegenüber: finanziell, strategisch, operativ, aus Sicht von Mitarbeitenden und Kunden, kurzfristig gegen langfristig. Am Ende steht ein Vergleich entlang deiner Kriterien und eine neutrale Zusammenfassung. Ohne Empfehlung, denn die Entscheidung bleibt bei dir. Wo Angaben für ein Urteil fehlen, benennt er die Lücke, statt sie zu überspielen; bei rechtlich oder ethisch heiklen Punkten verweist er auf Expertenrat.
Er ist als Agent gebaut, nicht als einmaliger Auftrag: Dein Unternehmen und deine Branche hinterlegst du einmal, dazu die Unterlagen, aus denen hervorgeht, worauf es bei euch ankommt. Danach tippst du bei jeder neuen Abwägung nur noch Frage, Rahmen und Kriterien — die Einordnung auf eure Lage macht er von selbst.
So arbeitest du damit
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Websuche einschalten: Der Prompt erlaubt dem Agenten ausdrücklich, allgemeine Argumente zum Thema nachzuschlagen. Ohne die Fähigkeit argumentiert er nur aus dem Gedächtnis — das trägt bei vertrauten Themen und wird dünn, sobald es speziell wird.
- Unterlagen dauerhaft hinterlegen: Unternehmensziele, Budget- und Zeitrahmen und wer bei euch mitentscheidet. Diese drei erklären, warum ein Argument bei euch schwer wiegt und in einem anderen Haus gar nicht.
- Die Frage auf zwei bis drei Optionen zuspitzen: „Sollen wir etwas tun?“ liefert eine Liste ohne Adressat. Erst benannte Alternativen ergeben Seiten, die man gegeneinanderhalten kann.
- Balance gegenprüfen: Zähl die Argumente auf beiden Seiten und lies die schwächste Zeile. Eine dünne Seite heißt meist, dass eine Perspektive fehlt — nicht, dass die Sache klar ist.
- Gekennzeichnete Annahmen belegen oder streichen: Was der Agent aus allgemeinem Wissen ergänzt, ist keine Zahl aus eurem Haus. Vor der Sitzung nachtragen, sonst kippt in der Diskussion das ganze Argument.
- Als Grundlage weitergeben, nicht als Ergebnis: Die Gegenüberstellung ist der Unterbau der Entscheidungsvorlage. Gewichtung und Empfehlung schreibst du selbst dazu.
- Wenn es hakt: Eine Seite bleibt dünn (Kontext und Kriterien schärfen), Argumente bleiben allgemein (Zahlen und Rahmenbedingungen mitgeben), Der Agent benennt viele Lücken (fehlende Angaben in den Kontext nachtragen).
- Ausbauen: Dieselbe Frage aus Sicht einzelner Stakeholder, Gewichtung der Kriterien ergänzen, Ergebnis an eine Entscheidungsmatrix übergeben.