So arbeitet dieser Agent
- Problem eintragenKernproblem und Einschränkungen stehen in den Angaben
- Verständnis klärenNachfragen, bis das Kernproblem beobachtbar formuliert ist
- Ansätze nachreichenWas schon versucht wurde und was es gebracht hat
- Annahmen benennenWas am Problem stillschweigend für selbstverständlich gilt
- Annahmen prüfenJede einzelne gegen Belege halten statt gegen Gewohnheit
- Fünf Warums fahrenDie Kausalkette Ebene für Ebene bis zur Ursache
- Grundprinzipien sichernWas stehen bleibt, wenn alle Annahmen weg sind
- Lösungswege bauenNeue Ansätze allein aus den Grundprinzipien
- Fahrplan ableitenKonkrete nächste Schritte samt Optimierungspotenzialen
- Analyse stehtAnnahmen, Grundprinzipien, Kausalketten, Lösungswege, Fahrplan
- Prüfen und startenEmpfehlungen gegen deinen Rahmen halten und loslegen
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Ein Problem hält sich hartnäckig, und jede neue Idee dazu ist eine Variante der alten: mehr davon, schneller, besser organisiert. Das liegt selten am Einfallsreichtum, sondern an den Annahmen darunter — sie werden mitgeschleppt, weil sie nie jemand ausgesprochen hat.
Dieser Agent nimmt dein Problem auseinander. Er benennt die Annahmen, die darin stecken, prüft jede einzelne mit den Fünf Warums auf Substanz und zerlegt sie weiter, bis nur noch das übrig bleibt, was ohne Gewohnheit auskommt. Aus diesen Grundprinzipien baut er Lösungswege, die mit den alten Annahmen nichts mehr zu tun haben, und schließt mit konkreten nächsten Schritten. Die Kausalketten legt er offen — du siehst also, an welcher Stelle die Analyse abgebogen ist, und kannst ihr dort widersprechen.
Der Unterschied zum gleichnamigen Skill: Ein Skill ist ein Auftrag, den du einmal erteilst. Diesen Agenten richtest du einmal ein, und er kennt danach dein Unternehmen, deine Branche und deine Rolle — bei jedem Problem, ohne dass du es wiederholst.
So arbeitest du damit
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Das Problem als Beobachtung eintragen, nicht als Lösung: „Neue Techniker sind erst nach sechs Monaten allein einsatzfähig“ trägt die Analyse. „Wir brauchen ein besseres Schulungskonzept“ nimmt das Ergebnis vorweg — der Agent zerlegt dann deine Lösung statt deines Problems.
- Zahlen und Belege bereitlegen: Der Agent fragt bei jeder Annahme nach Beweisen. Wo du nur eine Vermutung hast, sag das ausdrücklich — sonst steht sie am Ende unter den fundamentalen Wahrheiten und trägt die halbe Analyse.
- Unterlagen dauerhaft hinterlegen: Prozessbeschreibungen, Kennzahlen und frühere Analysen bleiben im Agenten liegen. Er ist eingerichtet, nicht einmalig — was einmal drin ist, wirkt beim nächsten Problem mit, ohne dass du es wiederholst.
- Die Grundprinzipien gegenlesen: Jedes muss ohne „weil wir das immer so machen“ auskommen. Was sich nur mit einer Gewohnheit begründen lässt, ist noch eine Annahme — schick es zurück in die Analyse und verlang eine Warum-Ebene mehr.
- Die Handlungsempfehlungen gegen deinen Rahmen halten: Budget, Stellen und Frist stehen im Agenten, aber er prüft keine Machbarkeit. Was daran scheitert, streichst du selbst oder legst es dem Fachbereich vor.
- Wenn es hakt: Analyse bleibt an der Oberfläche (Problem in Teilfragen zerlegen und einzeln fahren), Grundprinzipien klingen wie Gewohnheiten (nach Belegen fragen und eine Warum-Ebene mehr verlangen), Lösungen sind Varianten des Bisherigen (jede Empfehlung auf ein benanntes Grundprinzip zurückführen lassen).
- Ausbauen: Dieselbe Analyse für angrenzende Probleme, die Grundprinzipien als Prüfliste für neue Vorhaben, eine Zweitmeinung aus dem Fachbereich zu den offenen Machbarkeitsfragen.