So arbeitet dieser Agent
- Eventrahmen eintragenTyp, Zeitraum, Format, Teilnehmerzahl und Budget
- Ziel und Location nachreichenWas der Tag bringen soll und wo er stattfindet
- Rahmen prüfenBudget je Kopf gegen Programm, Format und Dauer rechnen
- Ziel und Publikum schärfenZweck, Erwartungen und Erfolgsmaßstab festlegen
- Dramaturgie bauenRoten Faden, Höhepunkte und Gesprächsfenster setzen
- Ablaufplan schreibenAgenda mit Uhrzeit, Dauer und Verantwortlichem je Punkt
- Budget kalkulierenKostenblöcke beziffern, 10 bis 15 Prozent Puffer einrechnen
- Aufgaben verteilenVerantwortungsmatrix mit Deadline und Status je Aufgabe
- Risiken absichernSzenarien bewerten und je einen Plan B festlegen
- Checklisten bauenVier Wochen, eine Woche, Eventtag und Nachbereitung
- EventkonzeptÜberblick, Ablauf, Budget, Aufgaben, Risiken und Checklisten
- Freigeben und beauftragenAngebote einholen, Aufgaben ins Projekt-Tool ziehen
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Der Termin steht, das Budget ist genehmigt — und dazwischen liegen Wochen Kleinarbeit: einen Minutenplan schreiben, Kostenblöcke schätzen, zu jedem Programmpunkt jemanden benennen, Angebote von Catering und Technik vergleichen. Und irgendwann die Frage, was eigentlich passiert, wenn der Hauptredner absagt oder die Übertragung ausfällt. Der Plan B ist auf den meisten Veranstaltungen der einzige Punkt, an dem bis zum Ernstfall niemand arbeitet.
Dieser Agent baut den Plan. Du gibst ihm Event-Typ, Zeitraum, Format, Teilnehmerzahl und Budget und sagst ihm im Chat, was die Veranstaltung erreichen soll und wo sie stattfindet. Zurück kommt ein Konzept in einem Stück: Überblick mit Ziel und Rahmen, ein Ablaufplan als Tabelle mit Uhrzeit, Dauer und Verantwortlichem je Programmpunkt, eine Budgetkalkulation über alle Kostenblöcke mit zehn bis fünfzehn Prozent Puffer, eine Aufgabenverteilung mit Deadlines, drei bis fünf Risiken mit Plan B und Checklisten für vier Wochen vorher, eine Woche vorher, den Veranstaltungstag und die Nachbereitung.
Der Unterschied zu einem Skill: Ein Skill ist ein Auftrag, den du einmal erteilst. Diesen Agenten richtest du einmal ein — mit deinem Haus, deinem üblichen Teilnehmerkreis und den Dienstleistern, mit denen du ohnehin arbeitest — und er kennt das danach bei jeder Veranstaltung. Du trägst nur noch den Rahmen des nächsten Events ein.
So arbeitest du damit
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Datei-Upload und Rechen-Funktion einschalten: Briefings, Angebote der Dienstleister und die Unterlagen der Location willst du anhängen können, und die Budgettabelle soll gerechnet sein statt geschätzt. In ChatGPT ist das der Code Interpreter, in Claude die Analyse-Funktion, in Langdock der Dateianhang.
- Dienstleister, Hausvorgaben und alte Budgets hinterlegen: Catering, Technik, Fotografie, die internen Helfer, eure Standards zu Barrierefreiheit und Datenschutz — und die Abrechnungen der letzten Veranstaltungen. Der Agent bleibt bestehen; was einmal im Wissensbereich liegt, wirkt bei jedem Event. Ohne die alten Zahlen rechnet er mit Marktschätzungen.
- Vor jedem Event nur den Rahmen nachziehen: Typ, Zeitraum, Format, Teilnehmerzahl und Budget ändern sich, das Profil bleibt. Ziel und Location sagst du im Gespräch — daraus entstehen Dramaturgie und Raumanforderungen.
- Zeiten gegen die echte Location halten: Ankommen, Registrierung, Wege zwischen den Räumen, der Rückweg aus der Pause. Diese Minuten kann niemand von außen kennen, und sie kippen jeden Ablaufplan. Wo es eng wird, kürzt du einen Programmpunkt, nicht die Pause.
- Budget gegen echte Angebote prüfen: Die Kostenblöcke sind eine Kalkulation, keine Zusage. Hol zwei Angebote je Block ein, bevor die Zahl in eine Freigabe geht — und lass dir die Annahmen zeigen, auf denen sie beruht.
- Aufgaben und Deadlines ins Projekt-Tool übertragen: Die Verantwortungsmatrix ist erst dann eine Planung, wenn jede Zeile in eurem System einen Namen und ein Datum hat. Im Dokument bleibt sie eine Absichtserklärung.
- Nach dem Event nachziehen, was anders lief: Welcher Programmpunkt zu lang war, welcher Kostenblock gerissen ist, was die Gäste zurückgemeldet haben. Beim nächsten Mal startet der Agent näher an eurer Wirklichkeit.
Wenn es hakt: Budget wirkt gegriffen (Preisliste und alte Abrechnungen hinterlegen), Ablaufplan ohne Verantwortliche (interne Rollen und Helfer im Profil nachtragen), Konzept bleibt allgemein (das Ziel schärfen, statt „Kundenbindung“ zu schreiben), Remote-Gäste fallen hinten runter (das Format ausdrücklich als Hybrid eintragen).
Ausbauen: Einladungs- und Reminder-Texte aus dem Marketing-Plan ziehen, Moderationskarten je Programmpunkt, Nachbereitungs-Mail an die Gäste, Kennzahlen-Vergleich zur Veranstaltung im Vorjahr.