So arbeitet dieser Agent
- Entscheidung eintragenFrage, Lage, Optionen, Kriterien und Gewichtung stehen oben in den Angaben
- Skala und Gewichtung klärenBewertungsskala festlegen und die Gewichte auf 100 % bringen
- Matrix aufsetzenOptionen als Spalten, gewichtete Kriterien als Zeilen
- Bewertungen eintragenJede Option pro Kriterium auf der Skala bewerten
- Scores rechnenBewertung mal Gewicht, dann die Summe je Option
- Matrix und ZusammenfassungVollständige Tabelle, Gesamtscores, beste Option hervorgehoben
- Prüfen und einbringenPolung und eine Stichprobe kontrollieren, Matrix in die Entscheidungsrunde geben
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Sobald eine Entscheidung mehr als zwei Alternativen hat, dreht sich die Runde im Kreis: Jede Seite bringt andere Argumente, niemand hat ausgesprochen, welches Kriterium eigentlich wie schwer wiegt, und am Ende entscheidet der lauteste Beitrag. Hinterher kann keiner mehr erklären, warum es so ausgegangen ist.
Dieser Agent macht daraus eine Nutzwertanalyse. Du gibst ihm die Entscheidungsfrage, die Lage dazu, die Optionen, die Kriterien und deren Gewichtung; er legt die Matrix an, legt die Bewertungsskala fest und sagt dir, welche Bewertungen er von dir braucht. Sind sie da, multipliziert er jede Zelle mit ihrem Gewicht, summiert die Gesamtscores und hebt die Option mit dem höchsten Wert hervor — samt der Angabe, nach welcher Skala und welcher Gewichtungsmethode gerechnet wurde. Ohne Bewertungen rechnet er nichts, sondern gibt dir die Matrix als ausfüllbare Vorlage zurück.
Der Unterschied zu einem Skill: Einen Skill beauftragst du einmal. Diesen Agenten richtest du einmal ein, und er kennt danach dein Unternehmen, deine Branche und deine Rolle — bei jeder Entscheidung, ohne dass du es wiederholst.
So arbeitest du damit
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Rechenfähigkeit einschalten: In ChatGPT die Datenanalyse, in Claude die Analyse-Funktion. Ohne sie rechnet das Modell die gewichteten Scores im Kopf, und das geht bei zwölf Zellen irgendwann daneben.
- Vergleichsunterlagen dauerhaft hinterlegen: Angebote, Testergebnisse und Kennzahlen zu den Optionen als Dateien anhängen. Dann kann der Agent dir Bewertungen vorschlagen, statt auf deine zwölf Zahlen zu warten.
- Die Skala in eine Richtung polen: Bei jedem Kriterium muss ein hoher Wert das Gute bedeuten — auch bei Kosten und Risiko. Wer hier gemischt bewertet, bekommt die teuerste Option als Sieger.
- Zwei Zellen nachrechnen: Bewertung mal Gewicht, und einmal die Spaltensumme. Stimmt die Stichprobe, stimmt in aller Regel die ganze Tabelle.
- Bei knappem Ausgang ein Kriterium ergänzen: Liegen die beiden besten Optionen dicht beieinander, ist der Unterschied Rechenrauschen und keine Entscheidung.
- Die Matrix in die Runde geben: Sie zeigt nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Gewichtung — und darüber lässt sich sachlich streiten, über ein Bauchgefühl nicht.
Wenn es hakt: Die Gewichtungen summieren nicht auf 100 % (Prozentwerte nachziehen lassen), Alle Optionen liegen gleichauf (Kriterien schärfen oder eines ergänzen), Die schwächste Option gewinnt (Polung der Skala prüfen).
Ausbauen: Zweite Rechnung mit veränderter Gewichtung, Matrix aus der Sicht eines anderen Teams, Feste Kriterienliste für wiederkehrende Entscheidungen.