So arbeitet dieser Agent
- Profil und DokumentMindeststandards, Dienstleister und Vertrag bereitstellen
- Dokumenttyp erkennenAVV, Datenschutzerklärung, TOM-Beschreibung oder DPA einordnen
- DSGVO-Anforderungen prüfenArt. 28, Art. 32 und Art. 44 ff. am Vertragstext durchgehen
- Vollständigkeit prüfenFehlende Pflichtbestandteile benennen
- Klauseln inhaltlich prüfenWirksamkeit und Angemessenheit jeder Regelung bewerten
- Ampel je Prüfpunkt setzenGrün, Gelb oder Rot mit Belegstelle aus dem Vertrag
- Rote Punkte priorisierenDie kritischen Befunde nach vorn ziehen
- Nachverhandlung formulierenÄnderungswunsch mit fertigem Ersatztext je rotem Punkt
- Gesamtbewertung ziehenFreigabe, Nachverhandlung oder Ablehnung empfehlen
- Fertiger PrüfberichtZusammenfassung, Ampeltabelle, Nachverhandlungspunkte, Prüfdatum
- Bericht abzeichnenRote Punkte gegenlesen und an Einkauf oder Juristen geben
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Ein Auftragsverarbeitungsvertrag kommt selten als Frage ins Haus, sondern als Anhang mit der Bitte um Freigabe. Wer ihn prüft, liest zwölf Paragraphen gegen Artikel 28, 32 und 44 der DSGVO — und gegen das, was im eigenen Haus als Mindeststandard gilt. Das kostet einen halben Vormittag, und ausgerechnet die Zeile, in der ein Unterauftragnehmer in einem Drittland steht, überliest man beim dritten Vertrag.
Der Datenschutz-Prüfer nimmt das Dokument, erkennt seinen Typ und geht es Klausel für Klausel durch. Jeder Prüfpunkt bekommt eine Ampel, jede Ampel eine Begründung aus dem Text — und jede rote Bewertung einen Nachverhandlungspunkt mit fertiger Formulierung, die ohne Umbau an den Einkauf weitergeht. Am Ende steht eine Gesamteinschätzung mit klarer Empfehlung: freigeben, nachverhandeln oder ablehnen.
Eingerichtet wird er einmal. Eure internen Mindeststandards und eure Risikotoleranz — etwa „keine Unterauftragnehmer außerhalb der EU ohne Standardvertragsklauseln“ — stehen dauerhaft in seinem Profil. Ab dem zweiten Vertrag misst er deshalb nicht mehr nur gegen die DSGVO, sondern gegen euren Hausstandard, ohne dass du ihn wiederholst.
So arbeitest du damit
- Das brauchst du.
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Datei-Upload einschalten: Ohne ihn liest der Agent nur, was du in den Chat kopierst — bei einem Vertrag als PDF ist das der Unterschied zwischen zwei Minuten und einem halben Vormittag.
- Interne Vorgaben dauerhaft hinterlegen: Mindeststandards, Löschfristen und Risikotoleranz gehören als Datei in das Wissen des Agenten, nicht in jeden einzelnen Chat.
- Dokumentversion und Datum mitgeben: Der Bericht führt beides mit. Ohne sie weißt du in drei Monaten nicht mehr, welche Fassung freigegeben wurde.
- Jede rote Bewertung am Vertragstext gegenlesen: Der Agent nennt die Klausel, auf die er sich stützt. Steht dort etwas anderes, trägt auch die Empfehlung nicht.
- Nachverhandlungspunkte an den Einkauf geben: Die Formulierungsvorschläge sind so geschrieben, dass sie ohne Umbau in die Rückmeldung an den Dienstleister passen.
- Ab drei roten Punkten juristisch prüfen lassen: Was hier entsteht, ist eine Compliance-Einschätzung, keine Rechtsberatung — unterschrieben wird von einem Menschen.
- Wenn es hakt: Bewertung ohne Belegstelle aus dem Vertrag (Dokument neu hochladen, Textebene statt Scan prüfen), Alles grün trotz bekannter Lücken (Mindeststandards im Profil schärfen), Bericht bricht nach der Tabelle ab (Nachverhandlungspunkte einzeln anfordern).
- Ausbauen: Zweitprüfung der TOM-Beschreibung, Wiedervorlage nach zwölf Monaten, Kurzfassung für die Geschäftsführung.