So arbeitet dieser Agent
- Rohmaterial bereitstellenInformationen, Zielgruppe und Zeitrahmen angeben
- Kernideen extrahierenZentrale Botschaft und emotionale Komponente identifizieren
- Storyline entwickelnDramaturgie (Situation – Konflikt – Lösung – Transformation)
- Kernbotschaften definierenHeadline, 3-5 Unterbotschaften und Call-to-Action
- Folien-Outline erstellenTitel, Stichpunkte, Visuals und Übergänge pro Folie
- Kompletter Keynote-PlanHeadline, Storyline, Kernbotschaften und Folien-Outline
- Prüfen und vortragenStoryline laut lesen, Folienzahl gegen die Uhr, dann bauen
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Der Termin steht seit Wochen im Kalender, das Material liegt in vier Dateien, und am Abend davor sitzt du vor einer leeren Folie. Nicht, weil du zu wenig zu sagen hättest — sondern weil aus Zahlen, Notizen und Gesprächsfetzen noch keine Reihenfolge geworden ist. Was dann entsteht, ist meistens eine Aufzählung: alles drin, nichts hängengeblieben.
Dieser Agent baut die Struktur, bevor du die erste Folie anfasst. Du richtest ihn einmal ein — dein Haus, deine Branche, euer Publikum, euer Ton — und gibst ihm vor jedem Auftritt nur noch dein Rohmaterial. Er zieht die Kernideen heraus, erzählt daraus eine Storyline nach dem Muster Situation – Konflikt – Lösung – Transformation, verdichtet sie zu einer Headline mit drei bis fünf Unterbotschaften und einem Call-to-Action und legt ein Folien-Outline daneben: Folie für Folie mit Kernbotschaft, Stichpunkten, Visual-Hinweis und Übergang, gerechnet auf dein Zeitbudget.
Dieselbe Arbeit gibt es auch als Skill — „Präsentationsstruktur erstellen“. Der Unterschied: Ein Skill ist ein Auftrag, den du einmal erteilst. Diesen Agenten richtest du einmal ein, und er kennt danach dein Haus, euer Publikum und euren Ton — bei jedem Auftritt, ohne dass du es wiederholst.
So arbeitest du damit
- Das brauchst du.
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Dokumenten-Upload einschalten: Dein Rohmaterial liegt selten als Text vor, sondern als Foliensatz, Bericht oder Notizdatei. Ohne Upload tippst du es ab.
- Websuche dazuschalten, wenn Zahlen von außen kommen: Für Branchentrends und aktuelle Belege, die nicht aus deinen eigenen Unterlagen stammen. Für rein interne Keynotes brauchst du sie nicht.
- Unterlagen dauerhaft hinterlegen: Markensprache und Tonalität, Profile eurer Zielgruppen, die Gründungs- und Erfolgsgeschichten des Hauses, aktuelle Kennzahlen. Der Agent bleibt bestehen — was einmal drinliegt, wirkt bei jeder Keynote.
- Vor jedem Auftritt nur den Fall eintragen: Kernthema, Publikum, Anlass und Zeitbudget. Das Rohmaterial gibst du im Chat dazu, Profil und Ton stehen schon im Agenten.
- Die Storyline laut lesen, bevor du Folien baust: Sie trägt oder sie trägt nicht, und das hört man schneller, als man es sieht. Stimmt der rote Faden nicht, rettet ihn keine Gestaltung.
- Die Folienzahl gegen deine Uhr prüfen: Gerechnet wird mit ein bis zwei Minuten je Folie. Wer frei spricht, braucht länger — dann lieber Folien streichen als schneller reden.
- Benannte Lücken schließen: Wo im Ergebnis steht, dass eine Zahl oder ein Beleg fehlt, wurde nicht geraten. Das sind deine To-dos, bevor der Foliensatz entsteht.
- Wenn es hakt: Storyline klingt wie eine Aufzählung (im Rohmaterial fehlt der Konflikt, Spannung nachliefern), Zu viele Folien für die Zeit (Zeitbudget nennen und kürzen lassen), Kernbotschaft bleibt blass (sagen, was das Publikum danach tun soll), Beispiele passen nicht ins Haus (Fälle und Kennzahlen hinterlegen).
- Ausbauen: Sprechtext je Folie, vorbereitete Antworten auf die zu erwartenden Fragen, Kurzfassung für zehn Minuten, Nachbereitungs-Mail an die Teilnehmenden.