Interview-Vorbereitung

Aus Kandidatenprofil und Stelle wird ein Fragenkatalog

So funktioniert dieser Workflow

  1. 1TriggerNeues Interview-Event (Kalender, Titel-Präfix „Interview:“)
  2. 2Kandidat & Stelle ladenProfil aus ATS + zugehörige Stellenbeschreibung
  3. 3Fragenkatalog generieren12–15 Fragen in 3 Kategorien, Top-5 + Red-Flag-Hinweise
  4. 4Im Notiz-Tool speichernKatalog mit Kandidat, Position und Datum
  5. 5Interviewer benachrichtigenE-Mail mit Link und Kandidaten-Zusammenfassung

Prompts zum Kopieren

Builder-Prompt

Baue einen Workflow nach der folgenden Spezifikation. Passe die Struktur an die Konzepte deines Tools an (z. B. Nodes, Steps, Zaps, Agenten-Aktionen) — erhalte dabei aber Trigger-Logik, Reihenfolge, Parallelität und Datenfluss.

## Ziel
Bei jedem neuen Interview-Termin automatisch Kandidatenprofil und Stellenbeschreibung laden, einen personalisierten Fragenkatalog (12–15 Fragen in 3 Kategorien) erstellen, ablegen und den Interviewer mit Link benachrichtigen.

## Trigger
- Typ: Neues Kalender-Event mit Titel-Präfix „Interview:“ — das Event muss die Kandidaten-ID enthalten (Pflichtfeld-Konvention im Recruiting-Prozess).

## Schritte (sequenziell)
1. Kandidat & Stelle laden: über die Kandidaten-ID das Profil aus dem ATS (Personio, Greenhouse, Lever) abrufen — inkl. Berufserfahrung und Qualifikationen — sowie die verknüpfte Stellenbeschreibung.
2. KI-Schritt: Fragenkatalog — nutze EXAKT „Prompt 1“ (unten). Output: 12–15 Fragen in 3 Kategorien, mit Top-5-Markierung und Red-Flag-Hinweisen.
3. Speichern: Katalog im Notiz-Tool (Notion/Evernote/OneNote) ablegen — mit Kandidat, Position und Interview-Datum.
4. Output: Interviewer (aus den Event-Teilnehmern, gefiltert auf interne Domain) per E-Mail benachrichtigen — mit Link zum Katalog und kurzer Kandidaten-Zusammenfassung.

## Prompts (exakt und unverändert übernehmen)
Prompt 1 – Interview-Fragen-Generator:
"""
Du bist ein erfahrener HR-Experte und sollst einen personalisierten Interview-Fragenkatalog erstellen.

**Kandidaten-Informationen:**
- Name: {{KANDIDAT_NAME}}
- Position: {{POSITION}}
- Erfahrung: {{BERUFSERFAHRUNG}}
- Besondere Qualifikationen: {{QUALIFIKATIONEN}}

**Stellenbeschreibung:**
{{STELLENBESCHREIBUNG}}

**Aufgabe:**
Erstelle einen strukturierten Interview-Fragenkatalog mit 12-15 Fragen, unterteilt in folgende Kategorien:

1. **Fachliche Kompetenz** (5-6 Fragen): Fragen zu technischen Skills und Erfahrungen, die spezifisch auf die Stellenanforderungen und den Lebenslauf des Kandidaten zugeschnitten sind.

2. **Soft Skills & Arbeitsweise** (4-5 Fragen): Verhaltensbasierte Fragen zu Teamarbeit, Kommunikation und Problemlösung.

3. **Cultural Fit & Motivation** (3-4 Fragen): Fragen zu Werten, Arbeitskultur-Präferenzen und Motivation für die Position.

**Format:**
- Jede Frage mit kurzer Begründung, warum sie relevant ist
- Priorisierung der wichtigsten 5 Fragen markieren
- Hinweise auf mögliche Red Flags in den Antworten
"""

## Datenfluss
- Trigger → 1: Kandidaten-ID aus dem Kalender-Event
- Schritt 1 → 2: ATS-Daten → {{KANDIDAT_NAME}}, {{POSITION}}, {{BERUFSERFAHRUNG}}, {{QUALIFIKATIONEN}}, {{STELLENBESCHREIBUNG}}
- Schritt 2 → 3: fertiger Fragenkatalog
- Schritt 3 → 4: Link zum Katalog; Trigger → 4: Interviewer-Adressen

## Fehlerbehandlung
- Kandidaten-ID fehlt im Event: Lauf anhalten und Hinweis ans Recruiting senden — ID-Konvention als Pflichtfeld/Vorlage etablieren.
- Stelle nicht mit dem Kandidaten verknüpft: ATS-Mapping prüfen; ohne Stellenbeschreibung keinen generischen Katalog erzeugen, sondern eskalieren.
- Interviewer-Mail nicht extrahierbar: Teilnehmerliste auf interne Domains filtern; bei Panel-Interviews alle internen Teilnehmer benachrichtigen.
- Speicherung schlägt fehl: Schreibrechte und Ziel-Datenbank/Template prüfen.
- Datenschutz: Kandidatendaten nur im internen Notiz-Tool ablegen, keine Weitergabe an externe Kanäle.

## Platzhalter-Konvention
Platzhalter in geschweiften Klammern füllt der Workflow zur Laufzeit selbst. Platzhalter in eckigen Klammern legt der User einmalig fest, bevor der Workflow aktiviert wird. Hier wird alles vollständig dynamisch aus dem ATS gemappt (siehe Datenfluss) — es gibt keine manuellen Prompt-Platzhalter. Manuell konfiguriert werden nur Kalender-Filter (Präfix „Interview:“), ATS-Zugang, Ablageort und interne Mail-Domain.

## Selbst-Check vor Abschluss
Prüfe, bevor du den Workflow als fertig meldest:
1. Sind alle Schritte korrekt verbunden und greift der Kalender-Filter (Präfix „Interview:“)?
2. Ist der KI-Prompt vollständig und unverändert eingefügt und sind alle ATS-Felder gemappt?
3. Wird der Katalog mit Kandidat/Position/Datum abgelegt und geht die Mail an die richtigen (internen) Interviewer?
4. Liste alle Punkte auf, die manuell konfiguriert werden müssen (z. B. Kandidaten-ID-Konvention im Event, ATS-Zugang, Notiz-Tool-Ziel, interne Mail-Domain, LLM-API-Key).
Alternativ direkt importierenWorkflow-JSON herunterladen

Prompt – Interview-Fragen-Generator

Du bist ein erfahrener HR-Experte und sollst einen personalisierten Interview-Fragenkatalog erstellen.

**Kandidaten-Informationen:**
- Name: {{KANDIDAT_NAME}}
- Position: {{POSITION}}
- Erfahrung: {{BERUFSERFAHRUNG}}
- Besondere Qualifikationen: {{QUALIFIKATIONEN}}

**Stellenbeschreibung:**
{{STELLENBESCHREIBUNG}}

**Aufgabe:**
Erstelle einen strukturierten Interview-Fragenkatalog mit 12-15 Fragen, unterteilt in folgende Kategorien:

1. **Fachliche Kompetenz** (5-6 Fragen): Fragen zu technischen Skills und Erfahrungen, die spezifisch auf die Stellenanforderungen und den Lebenslauf des Kandidaten zugeschnitten sind.

2. **Soft Skills & Arbeitsweise** (4-5 Fragen): Verhaltensbasierte Fragen zu Teamarbeit, Kommunikation und Problemlösung.

3. **Cultural Fit & Motivation** (3-4 Fragen): Fragen zu Werten, Arbeitskultur-Präferenzen und Motivation für die Position.

**Format:**
- Jede Frage mit kurzer Begründung, warum sie relevant ist
- Priorisierung der wichtigsten 5 Fragen markieren
- Hinweise auf mögliche Red Flags in den Antworten

Was dieser Workflow genau macht

Der Termin steht im Kalender, und die Vorbereitung passiert in den zehn Minuten davor: Lebenslauf überfliegen, Stellenausschreibung noch einmal aufmachen, drei Fragen im Kopf zurechtlegen. Das Gespräch läuft dann bei jedem Interviewer anders — der eine fragt fachlich in die Tiefe, der andere bleibt beim Lebenslauf. Am Ende lassen sich zwei Bewerber für dieselbe Stelle nicht vergleichen, weil sie nie dieselben Fragen bekommen haben. Und was untergeht, sind die Stellen, an denen man hätte nachhaken müssen: die Lücke im Lebenslauf, der Rollenwechsel ohne Begründung, die Qualifikation, die auf dem Papier größer aussieht als im Projekt.

Der Workflow hängt am Kalender: Sobald ein Termin mit dem Präfix „Interview:“ angelegt wird, liest er die Kandidaten-ID aus dem Eintrag und holt sich aus dem ATS das Profil mit Berufserfahrung und Qualifikationen — dazu die Stellenbeschreibung, die daran hängt. Aus beidem baut die KI einen Fragenkatalog: 12 bis 15 Fragen, sortiert nach fachlicher Kompetenz, Soft Skills und Cultural Fit, jede mit einer kurzen Begründung, die fünf wichtigsten markiert und die Antworten benannt, bei denen man aufmerksam werden sollte. Der Katalog wird mit Kandidat, Position und Datum im Notiz-Tool abgelegt, und die Interviewer — gefiltert auf die interne Domain — bekommen eine Mail mit dem Link und einer kurzen Zusammenfassung. Wer den Termin öffnet, findet die Vorbereitung schon vor.

Der Unterschied zu einem Skill oder Agenten: Ein Workflow läuft von allein. Du richtest ihn einmal ein, danach arbeitet er ohne dich — es gibt kein Gespräch, in dem du etwas nachreichst. Und hier gibt es nichts einzustellen: Alles, was der Fragenkatalog braucht — Name, Position, Berufserfahrung, Qualifikationen und Stellenbeschreibung —, zieht der Workflow beim Start selbst aus dem ATS.

So richtest du ihn ein

Entscheide zuerst, wie du starten willst. Danach siehst du nur den passenden Weg.

Wie möchtest du den Workflow anlegen?

Beide Wege führen zum selben Aufbau.

Builder-Prompt: n8n · Make · Zapier · Langdock

Du siehst beim Aufbau zu und kannst eingreifen.

  1. Builder-Prompt oben kopieren.
  2. Workflow-Tool öffnen, einen neuen Workflow anlegen und den KI-Chat wählen.
  3. Den Builder-Prompt einfügen.
  4. Den erzeugten Aufbau prüfen.
  1. Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft

    Kalender, ATS, Notiz-Tool, LLM-Zugang und Mailkonto. Er liest fremde Personaldaten und legt sie wieder ab — beides scheitert still, wenn ein Recht fehlt.

  2. Trigger auf das Interview-Präfix filtern

    Der Workflow darf nur bei Terminen anspringen, deren Titel mit dem vereinbarten Präfix beginnt — ohne Filter startet er bei jedem Kalendereintrag. Prüfe die Schreibweise gegen das, was im Recruiting wirklich getippt wird.

  3. Kandidaten-ID im Termin zur Pflicht machen

    Sie ist der einzige Faden zwischen Kalender und ATS. Richte dafür eine Terminvorlage oder ein Pflichtfeld im Recruiting-Tool ein, statt auf Disziplin zu hoffen.

  4. Teil-Prompts einsetzen

    Der Fragen-Prompt gehört unverändert in den KI-Schritt und bezieht Name, Position, Berufserfahrung, Qualifikationen und Stellenbeschreibung aus dem Schritt davor. Wer ihn umschreibt, muss die Platzhalter mitziehen.

  5. Ablageort im Notiz-Tool festlegen

    Ziel-Datenbank und Vorlage mit Kandidat, Position und Interview-Datum. Ohne feste Vorlage liegen die Kataloge unsortiert, und der Link in der Mail führt ins Leere.

  6. Empfänger auf die interne Domain filtern

    Aus den Termin-Teilnehmern dürfen nur eigene Adressen in die Benachrichtigung — bei Panel-Interviews alle internen, unter keinen Umständen der Bewerber selbst.

  7. Mit einem Test-Termin einmal durchlaufen

    Ein Kalendereintrag mit echter Kandidaten-ID und einem Interviewer. Kamen Profil und Stellenbeschreibung vollständig aus dem ATS, oder blieben Felder leer?

  8. Den ersten Fragenkatalog gegenlesen

    12 bis 15 Fragen in drei Kategorien, die fünf wichtigsten markiert, Red-Flag-Hinweise dabei — und die Fragen passen zu diesem Lebenslauf, nicht zu irgendeinem.

  9. Erst nach zwei sauberen Läufen aktivieren

    Datenabruf, Katalog und Mail müssen ohne Nacharbeit durchgelaufen sein. Ein halbfertiger Katalog kostet im Gespräch mehr Zeit, als er spart.

Wenn dein Workflow läuft

Du bist fertig. Diese Hinweise brauchst du erst, wenn etwas hakt oder du den Workflow erweitern möchtest.

  • Kandidaten-ID fehlt im TerminPflichtfeld oder Terminvorlage im Recruiting-Tool einrichten
  • Stelle nicht mit dem Kandidaten verknüpftMapping im ATS prüfen
  • Interviewer-Adresse wird nicht erkanntFilter auf die internen Domains prüfen
  • Katalog wird nicht gespeichertSchreibrechte und Vorlage der Ziel-Datenbank prüfen

So richtest du ihn ein

  1. Prompts kopieren Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
  1. Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft: Kalender, ATS, Notiz-Tool, LLM-Zugang und Mailkonto. Er liest fremde Personaldaten und legt sie wieder ab — beides scheitert still, wenn ein Recht fehlt.
  2. Trigger auf das Interview-Präfix filtern: Der Workflow darf nur bei Terminen anspringen, deren Titel mit dem vereinbarten Präfix beginnt — ohne Filter startet er bei jedem Kalendereintrag. Prüfe die Schreibweise gegen das, was im Recruiting wirklich getippt wird.
  3. Kandidaten-ID im Termin zur Pflicht machen: Sie ist der einzige Faden zwischen Kalender und ATS. Richte dafür eine Terminvorlage oder ein Pflichtfeld im Recruiting-Tool ein, statt auf Disziplin zu hoffen.
  4. Teil-Prompts einsetzen: Der Fragen-Prompt gehört unverändert in den KI-Schritt und bezieht Name, Position, Berufserfahrung, Qualifikationen und Stellenbeschreibung aus dem Schritt davor. Wer ihn umschreibt, muss die Platzhalter mitziehen.
  5. Ablageort im Notiz-Tool festlegen: Ziel-Datenbank und Vorlage mit Kandidat, Position und Interview-Datum. Ohne feste Vorlage liegen die Kataloge unsortiert, und der Link in der Mail führt ins Leere.
  6. Empfänger auf die interne Domain filtern: Aus den Termin-Teilnehmern dürfen nur eigene Adressen in die Benachrichtigung — bei Panel-Interviews alle internen, unter keinen Umständen der Bewerber selbst.
  7. Mit einem Test-Termin einmal durchlaufen: Ein Kalendereintrag mit echter Kandidaten-ID und einem Interviewer. Kamen Profil und Stellenbeschreibung vollständig aus dem ATS, oder blieben Felder leer?
  8. Den ersten Fragenkatalog gegenlesen: 12 bis 15 Fragen in drei Kategorien, die fünf wichtigsten markiert, Red-Flag-Hinweise dabei — und die Fragen passen zu diesem Lebenslauf, nicht zu irgendeinem.
  9. Erst nach zwei sauberen Läufen aktivieren: Datenabruf, Katalog und Mail müssen ohne Nacharbeit durchgelaufen sein. Ein halbfertiger Katalog kostet im Gespräch mehr Zeit, als er spart.
  10. Wenn es hakt: Kandidaten-ID fehlt im Termin (Pflichtfeld oder Terminvorlage im Recruiting-Tool einrichten), Stelle nicht mit dem Kandidaten verknüpft (Mapping im ATS prüfen), Interviewer-Adresse wird nicht erkannt (Filter auf die internen Domains prüfen), Katalog wird nicht gespeichert (Schreibrechte und Vorlage der Ziel-Datenbank prüfen).
  11. Ausbauen: Rückmeldung der Interviewer einsammeln, Fragenkataloge je Rollentyp vorprägen, bei Panel-Interviews die Kategorien auf die Teilnehmer aufteilen, Katalog in der Sprache der Stellenausschreibung erzeugen.

Screenshots