So funktioniert dieser Workflow
- TriggerNeues Interview-Event (Kalender, Titel-Präfix „Interview:“)
- Kandidat & Stelle ladenProfil aus ATS + zugehörige Stellenbeschreibung
- Fragenkatalog generieren12–15 Fragen in 3 Kategorien, Top-5 + Red-Flag-Hinweise
- Im Notiz-Tool speichernKatalog mit Kandidat, Position und Datum
- Interviewer benachrichtigenE-Mail mit Link und Kandidaten-Zusammenfassung
Prompts zum Kopieren
Prompt – Interview-Fragen-Generator
Was dieser Workflow genau macht
Der Termin steht im Kalender, und die Vorbereitung passiert in den zehn Minuten davor: Lebenslauf überfliegen, Stellenausschreibung noch einmal aufmachen, drei Fragen im Kopf zurechtlegen. Das Gespräch läuft dann bei jedem Interviewer anders — der eine fragt fachlich in die Tiefe, der andere bleibt beim Lebenslauf. Am Ende lassen sich zwei Bewerber für dieselbe Stelle nicht vergleichen, weil sie nie dieselben Fragen bekommen haben. Und was untergeht, sind die Stellen, an denen man hätte nachhaken müssen: die Lücke im Lebenslauf, der Rollenwechsel ohne Begründung, die Qualifikation, die auf dem Papier größer aussieht als im Projekt.
Der Workflow hängt am Kalender: Sobald ein Termin mit dem Präfix „Interview:“ angelegt wird, liest er die Kandidaten-ID aus dem Eintrag und holt sich aus dem ATS das Profil mit Berufserfahrung und Qualifikationen — dazu die Stellenbeschreibung, die daran hängt. Aus beidem baut die KI einen Fragenkatalog: 12 bis 15 Fragen, sortiert nach fachlicher Kompetenz, Soft Skills und Cultural Fit, jede mit einer kurzen Begründung, die fünf wichtigsten markiert und die Antworten benannt, bei denen man aufmerksam werden sollte. Der Katalog wird mit Kandidat, Position und Datum im Notiz-Tool abgelegt, und die Interviewer — gefiltert auf die interne Domain — bekommen eine Mail mit dem Link und einer kurzen Zusammenfassung. Wer den Termin öffnet, findet die Vorbereitung schon vor.
Der Unterschied zu einem Skill oder Agenten: Ein Workflow läuft von allein. Du richtest ihn einmal ein, danach arbeitet er ohne dich — es gibt kein Gespräch, in dem du etwas nachreichst. Und hier gibt es nichts einzustellen: Alles, was der Fragenkatalog braucht — Name, Position, Berufserfahrung, Qualifikationen und Stellenbeschreibung —, zieht der Workflow beim Start selbst aus dem ATS.
So richtest du ihn ein
Entscheide zuerst, wie du starten willst. Danach siehst du nur den passenden Weg.
Wie möchtest du den Workflow anlegen?
Beide Wege führen zum selben Aufbau.
Du siehst beim Aufbau zu und kannst eingreifen.
- Builder-Prompt oben kopieren.
- Workflow-Tool öffnen, einen neuen Workflow anlegen und den KI-Chat wählen.
- Den Builder-Prompt einfügen.
- Den erzeugten Aufbau prüfen.
Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft
Kalender, ATS, Notiz-Tool, LLM-Zugang und Mailkonto. Er liest fremde Personaldaten und legt sie wieder ab — beides scheitert still, wenn ein Recht fehlt.
Trigger auf das Interview-Präfix filtern
Der Workflow darf nur bei Terminen anspringen, deren Titel mit dem vereinbarten Präfix beginnt — ohne Filter startet er bei jedem Kalendereintrag. Prüfe die Schreibweise gegen das, was im Recruiting wirklich getippt wird.
Kandidaten-ID im Termin zur Pflicht machen
Sie ist der einzige Faden zwischen Kalender und ATS. Richte dafür eine Terminvorlage oder ein Pflichtfeld im Recruiting-Tool ein, statt auf Disziplin zu hoffen.
Teil-Prompts einsetzen
Der Fragen-Prompt gehört unverändert in den KI-Schritt und bezieht Name, Position, Berufserfahrung, Qualifikationen und Stellenbeschreibung aus dem Schritt davor. Wer ihn umschreibt, muss die Platzhalter mitziehen.
Ablageort im Notiz-Tool festlegen
Ziel-Datenbank und Vorlage mit Kandidat, Position und Interview-Datum. Ohne feste Vorlage liegen die Kataloge unsortiert, und der Link in der Mail führt ins Leere.
Empfänger auf die interne Domain filtern
Aus den Termin-Teilnehmern dürfen nur eigene Adressen in die Benachrichtigung — bei Panel-Interviews alle internen, unter keinen Umständen der Bewerber selbst.
Mit einem Test-Termin einmal durchlaufen
Ein Kalendereintrag mit echter Kandidaten-ID und einem Interviewer. Kamen Profil und Stellenbeschreibung vollständig aus dem ATS, oder blieben Felder leer?
Den ersten Fragenkatalog gegenlesen
12 bis 15 Fragen in drei Kategorien, die fünf wichtigsten markiert, Red-Flag-Hinweise dabei — und die Fragen passen zu diesem Lebenslauf, nicht zu irgendeinem.
Erst nach zwei sauberen Läufen aktivieren
Datenabruf, Katalog und Mail müssen ohne Nacharbeit durchgelaufen sein. Ein halbfertiger Katalog kostet im Gespräch mehr Zeit, als er spart.
Wenn dein Workflow läuft
Du bist fertig. Diese Hinweise brauchst du erst, wenn etwas hakt oder du den Workflow erweitern möchtest.
- Kandidaten-ID fehlt im TerminPflichtfeld oder Terminvorlage im Recruiting-Tool einrichten
- Stelle nicht mit dem Kandidaten verknüpftMapping im ATS prüfen
- Interviewer-Adresse wird nicht erkanntFilter auf die internen Domains prüfen
- Katalog wird nicht gespeichertSchreibrechte und Vorlage der Ziel-Datenbank prüfen
So richtest du ihn ein
- Prompts kopieren —Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- Zugänge verbinden, bevor der Workflow das erste Mal läuft: Kalender, ATS, Notiz-Tool, LLM-Zugang und Mailkonto. Er liest fremde Personaldaten und legt sie wieder ab — beides scheitert still, wenn ein Recht fehlt.
- Trigger auf das Interview-Präfix filtern: Der Workflow darf nur bei Terminen anspringen, deren Titel mit dem vereinbarten Präfix beginnt — ohne Filter startet er bei jedem Kalendereintrag. Prüfe die Schreibweise gegen das, was im Recruiting wirklich getippt wird.
- Kandidaten-ID im Termin zur Pflicht machen: Sie ist der einzige Faden zwischen Kalender und ATS. Richte dafür eine Terminvorlage oder ein Pflichtfeld im Recruiting-Tool ein, statt auf Disziplin zu hoffen.
- Teil-Prompts einsetzen: Der Fragen-Prompt gehört unverändert in den KI-Schritt und bezieht Name, Position, Berufserfahrung, Qualifikationen und Stellenbeschreibung aus dem Schritt davor. Wer ihn umschreibt, muss die Platzhalter mitziehen.
- Ablageort im Notiz-Tool festlegen: Ziel-Datenbank und Vorlage mit Kandidat, Position und Interview-Datum. Ohne feste Vorlage liegen die Kataloge unsortiert, und der Link in der Mail führt ins Leere.
- Empfänger auf die interne Domain filtern: Aus den Termin-Teilnehmern dürfen nur eigene Adressen in die Benachrichtigung — bei Panel-Interviews alle internen, unter keinen Umständen der Bewerber selbst.
- Mit einem Test-Termin einmal durchlaufen: Ein Kalendereintrag mit echter Kandidaten-ID und einem Interviewer. Kamen Profil und Stellenbeschreibung vollständig aus dem ATS, oder blieben Felder leer?
- Den ersten Fragenkatalog gegenlesen: 12 bis 15 Fragen in drei Kategorien, die fünf wichtigsten markiert, Red-Flag-Hinweise dabei — und die Fragen passen zu diesem Lebenslauf, nicht zu irgendeinem.
- Erst nach zwei sauberen Läufen aktivieren: Datenabruf, Katalog und Mail müssen ohne Nacharbeit durchgelaufen sein. Ein halbfertiger Katalog kostet im Gespräch mehr Zeit, als er spart.
- Wenn es hakt: Kandidaten-ID fehlt im Termin (Pflichtfeld oder Terminvorlage im Recruiting-Tool einrichten), Stelle nicht mit dem Kandidaten verknüpft (Mapping im ATS prüfen), Interviewer-Adresse wird nicht erkannt (Filter auf die internen Domains prüfen), Katalog wird nicht gespeichert (Schreibrechte und Vorlage der Ziel-Datenbank prüfen).
- Ausbauen: Rückmeldung der Interviewer einsammeln, Fragenkataloge je Rollentyp vorprägen, bei Panel-Interviews die Kategorien auf die Teilnehmer aufteilen, Katalog in der Sprache der Stellenausschreibung erzeugen.