So arbeitet dieser Agent
- Mail-Auftrag eintragenZielfirma, Branche, Ansprechperson, Aufhänger und gewünschte Reaktion
- Vorwissen nachreichenWas du sonst über die Ansprechperson weißt
- Angaben auswertenRolle, Branche, Angebot und Ziel der Mail zusammenführen
- Schmerzpunkt findenDen Aufhänger zu einem konkreten Problem verdichten
- Betreff entwickelnPrägnant und personalisiert, ohne Vorlagen-Klang
- Ansprache formulierenIndividuell und respektvoll statt Serienbrief
- Nutzen zuschneidenAngebot und Alleinstellungsmerkmal auf ihre Lage beziehen
- Call-to-Action setzenEine Frage, die in einem Satz zu beantworten ist
- Auf Länge kürzenHöchstens 150 Wörter, damit die Mail gelesen wird
- Varianten bauenEin bis zwei Fassungen mit anderem Aufhänger oder CTA
- Mail stehtBetreff, Text, Signatur und Varianten unter 150 Wörtern
- Prüfen und sendenAufhänger gegenlesen, Variante wählen, abschicken
Prompt zum Kopieren
Trag deine Angaben ein oder klick auf einen Namen im Text. Alles bleibt in deinem Browser — wir sehen und speichern es nicht.
Was dieser Agent genau macht
Eine gute Kaltakquise-Mail kostet mehr Zeit, als sie am Ende aussieht: nachlesen, womit die Ansprechperson gerade zu tun hat, den einen Satz finden, der nicht nach Vorlage klingt, den Nutzen auf ihre Lage zuschneiden — und das Ganze auf unter 150 Wörter kürzen. Wenn der Nachmittag knapp wird, gewinnt die Vorlage.
Dieser Agent schreibt die Mail. Du richtest ihn einmal ein — euer Angebot, euer Alleinstellungsmerkmal, eure Referenzen — und gibst ihm vor jeder Mail nur noch die Zielfirma, ihre Branche, die Ansprechperson, den Aufhänger und die Reaktion, die du dir wünschst. Er sucht daraus den Schmerzpunkt, baut Betreff, Ansprache, einen Hauptteil, der von ihrer Lage aus argumentiert, und einen Call-to-Action, der wenig Aufwand macht. Dazu ein bis zwei Varianten mit anderem Aufhänger, damit du siehst, worauf geantwortet wird.
Der Unterschied zu einem Skill: Ein Skill ist ein Auftrag, den du einmal erteilst. Diesen Agenten richtest du einmal ein, und er kennt danach euer Angebot, euer Alleinstellungsmerkmal und eure Referenzen — bei jeder Mail, ohne dass du es wiederholst.
So arbeitest du damit
- Angaben oben ausfüllen und System-Prompt kopieren —deine Angaben setzen sich beim Kopieren mit ein. Den Prompt selbst kannst du dabei frei ändern — kürzen, ergänzen, umschreiben.
- In dein Tool der Wahl einsetzen.
- Kopiere den System-Prompt oben über den Kopieren-Button.
- Gehe zu chatgpt.com/create oder klicke auf „GPTs erkunden“ → „Erstellen“.
- Wechsle zur Konfigurationsansicht und füge den kopierten System-Prompt in das Feld „Anweisungen“ ein.
- Lade unter „Wissensdatenbank“ deine Dokumente hoch (z.B. Tone of Voice, Unternehmensprofil) — bis zu 20 Dateien.
- Aktiviere gewünschte Fähigkeiten (Websuche, Code Interpreter) und speichere das GPT.
- Den Aufhänger selbst besorgen, bevor du den Agenten anwirfst: der Beitrag, der Vortrag, die Meldung, ein Satz aus dem letzten Kontakt. Er ist die eine Angabe, an der die ganze Mail hängt — ohne ihn bleibt nur die Branche, und daraus wird ein Text, der auf jeden zweiten Betrieb passt.
- Die Signatur vollständig eintragen: Name, Firma, Anschrift und ein Rückkanal. Bei einer geschäftlichen Erstansprache gehört das darunter — der Agent meldet die Lücke, wenn dort nur ein Gruß und ein Vorname stehen, füllt sie aber nicht selbst.
- Case Studies zu euren Referenzen hinterlegen: Mit Branche und einer Zahl, nicht nur mit Namen. Der Agent fragt nach beidem — eine branchenfremde Referenz kostet in einer 150-Wörter-Mail mehr Platz, als sie Vertrauen bringt.
- Vor jeder Mail nur noch den Fall eintragen: Zielfirma, Branche, Ansprechperson, Aufhänger und die gewünschte Reaktion. Angebot, Alleinstellungsmerkmal, Referenzen und Signatur stehen schon im Agenten.
- Im Chat nachreichen, was du sonst über sie weißt: welche Haltung sie im Beitrag einnimmt, wie der Kontakt zustande kam, was schon einmal schiefgegangen ist. Genau daraus entsteht der erste Satz, der nicht nach Vorlage klingt.
- Die Mail gegenlesen, bevor sie hinausgeht: Drei Stellen lohnen den Blick — stimmt die Aussage, die dem Aufhänger zugeschrieben wird? Bleibt der Text unter 150 Wörtern? Und lässt sich der vorgeschlagene nächste Schritt in einem Satz beantworten?
- Die Varianten als Test benutzen, nicht als Auswahl: die eine an die ersten zehn Kontakte, die andere an die nächsten zehn. Nach zwei Wochen weißt du, welcher Aufhänger bei deiner Zielgruppe zieht — und der Agent bekommt beim nächsten Mal die bessere Vorgabe.
- Oder den fertigen GPT direkt benutzen, statt ihn selbst anzulegen: Akquise-Spezialist bei ChatGPT öffnen. Der Prompt oben bleibt trotzdem nützlich — er zeigt, was der Agent tut, und lässt sich nach deinem Bedarf ändern.