Wie SD Worx Deutschland KI vom bereitstehenden Tool in den Arbeitsalltag gebracht hat
Rund 60 Mitarbeitende aus fünf Trainingsgruppen nutzen den KI-Assistenten heute weit über Texte und E-Mails hinaus, entwickeln eigene Anwendungsideen und ziehen andere im Team mit. Darauf baut SD Worx jetzt mit einer Learning Community und Champions in den Teams auf.
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Über das Unternehmen
SD Worx ist einer der führenden europäischen Anbieter von HR- und Payroll-Lösungen. Mit rund 80 Jahren Erfahrung betreut das Unternehmen etwa 95.000 Organisationen in 27 Ländern und berechnet die Gehälter von rund sechs Millionen Beschäftigten. Nahezu 10.000 Mitarbeitende verbinden lokale Expertise mit europaweiter Reichweite. Das Trainingsprogramm mit AI FIRST lief bei SD Worx Deutschland.
rund 80
Jahre Erfahrung
etwa 95.000
Organisationen in 27 Ländern
rund 6 Mio.
Beschäftigte, deren Gehälter SD Worx berechnet
nahezu 10.000
Mitarbeitende
Ausgangssituation
Ein Unternehmen kann einen KI-Assistenten ausrollen und trotzdem vor der eigentlichen Frage stehen: Wie entstehen daraus konkrete Anwendungen in den Teams? Genau dort stand SD Worx Deutschland. Die Technik war verfügbar, das Interesse an KI wuchs, und ein KI-Assistent stand bereit. Im Alltag blieb die zentrale Frage offen: Wofür können wir das konkret nutzen?
Die Antwort hängt bei SD Worx am einzelnen Team. Viele Teams arbeiten in sehr kundenspezifischen Prozessen, deshalb helfen allgemeine Beispiele nur begrenzt. Zeigt ein Video, wie jemand mit dem KI-Assistenten eine Urlaubsplanung in einer Tabelle erstellt, ist damit noch nicht klar, was das für die eigene Payroll-, Kunden- oder Prozessrealität heißt.
Annette Ergenzinger, die den Trainingsbereich in Deutschland mitverantwortet, hat das früh gesehen. Ihr Schluss: Der nächste Schritt muss nah an den Aufgaben der Mitarbeitenden ansetzen.
Was wir zusammen gemacht haben
SD Worx Deutschland hat gemeinsam mit AI FIRST ein Trainingsprogramm aufgebaut, in dem die Mitarbeitenden von Beginn an an ihren eigenen Arbeitsfragen arbeiten statt an abstrakten Beispielen. Es führt Schritt für Schritt von den Grundlagen bis in die konkrete Anwendung, bewusst handfest und nah an der eigenen Arbeit.
Aufbau: fünf Gruppen, jede mit aufeinander aufbauenden Trainingseinheiten und einem Integration-Call zur Vertiefung und Nachbereitung.
Inhalte: wie man gute Anweisungen an KI formuliert, wie der KI-Assistent in den gängigen Office-Anwendungen im Arbeitsalltag hilft, wie sich wiederkehrende Aufgaben mit KI strukturierter bearbeiten lassen und wie man eigene Agenten für spezifische Aufgaben denkt und aufbaut.
Den Unterschied machte das Format. Statt nur zuzusehen, brachten die Teilnehmenden ihre eigenen Fälle ein, stellten Rückfragen und erarbeiteten direkt im Training, wie KI in ihrem Team praktisch nutzbar wird. Weil die Prozesse bei SD Worx je nach Kunde und Team verschieden sind, hilft dabei kein Schema F, sondern nur die Übertragung auf den eigenen Alltag. Diesen Praxisbezug beschreibt SD Worx als den Hebel, der den Ausschlag gab.
Was heute anders ist
Rund 60 Mitarbeitende hat SD Worx Deutschland bisher befähigt, und sie nutzen den KI-Assistenten heute weit über das Formulieren von Texten und E-Mails hinaus. Im Feedback zeigt sich ein deutlicher Wandel: Aus anfänglicher Zurückhaltung ist Eigeninitiative geworden.
Die Hemmschwelle ist gefallen.
Die Teilnehmenden entwickeln eigenständig neue Anwendungsideen für ihren Aufgabenbereich.
Die Nachfrage wächst über die geschulten Gruppen hinaus.
Die Trainings sind sehr begehrt.
Erfolge verbreiten sich von selbst.
Wer gute Erfahrungen macht, teilt sie im Team und zieht andere mit. So ist spürbar Bewegung entstanden und eine neue Offenheit gegenüber der Technologie.
Auf dieser Dynamik baut SD Worx jetzt auf: mit einer Learning Community, die die wachsende Zahl an Use Cases bündelt, teilt und weiterentwickelt, und mit Champions in den Teams, die KI dorthin tragen, wo sie im Arbeitsalltag zum Einsatz kommt.
Was ihr davon mitnehmen könnt
- Ein KI-Assistent allein schafft noch keine Anwendungen im Alltag. Der Hebel liegt darin, dass Mitarbeitende ihre eigenen Fälle ins Training mitbringen.
- Unterscheiden sich eure Prozesse je nach Kunde oder Team, plant Trainings an den eigenen Aufgaben statt an allgemeinen Beispielen.
- Wer gute Erfahrungen macht, zieht andere mit. Gebt dieser Dynamik früh eine Form, etwa mit einer Community und Champions in den Teams.
Was bei SD Worx Deutschland geklappt hat, geht auch bei euch.
- Ihr wählt aus, wen ihr ausbilden wollt
- Angebot und Programm-PDF kommen per Mail
- In 30 Minuten gehen wir alles durch und legen den Start fest
Wen wollt ihr ausbilden?
- Zertifikat für jede Person
- Für die KI-Kompetenzpflicht nach EU AI Act
- Arbeiten in eurem freigegebenen KI-Tool
- Unabhängig: Langdock, Copilot, Gemini, Claude